WILLKOMMEN IM "LICHTBLICK'' NEUSTADT AN DER WEINSTRASSE

      TAGESBEGEGNUNGSSTÄTTE LICHTBLICK

NEUSTADT AN DER WEINSTRASSE

Ihr Engagement gegen Armut, soziale Kälte und Intoleranz

 

 WIR  TUN  WAS !

Herzlich willkommen auf der Homepage der Tagesbegegnungsstätte

"Lichtblick" in 67434 Neustadt an der Weinstrasse - Amalienstraße 3

    

       I h r  L i c h t b l i c k  T e a m  2 0 1 8

Samstag, 16. Juni

 

20 Uhr

 

Harfe- Pur

 

 

Prof. Maria Stange

 

Benefiz zu Gunsten der Tagesbegegnung  Lichtblick

 

Alte Winzinger Kirche, Kirchstraße 40

 

 

Professorin für Harfe an den Musikhochschulen Karlsruhe und Stuttgart, studierte u.a. in Paris bei Frédérique Cambreling. Seit 1995 konzertiert sie mit den Sinfonieorchestern des SWR Freiburg/Baden-Baden, dem hr, dem BR, den Bambergern und anderen als Soloharfenistin. Sowohl ihre Auftritte als Kammermusikerin u.a. im Duo mit Partnern wie Christian Ostertag (Violine), Mathias Irtel von Brenndorff (Flöte), Oliver Siefert (Posaune) und größeren Ensembles, als auch die Ensemblearbeit mit Neuer Musik (Ensemble Modern, Musikfabrik Köln, u.a.) wurden bereichert durch ihr gewidmete Uraufführungen, CD Einspielungen (Ambitus, ars musici, Bayer Records, Hännsler) und Hörfunksendungen. Als Solistin ist Maria Stange bei den Weilburger Schlosskonzerten, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und anderen Veranstaltungsreihen zu hören.  Sie lebt in Bayern und hat vier Kinder.

 

Sie wird u.A. Werke spielen von Nino Rota, Carlos Salzedo, Andree Caplet und Louis Spohr

 

Eintritt frei- Spende erwünscht – Die Tagesbegegnung Lichtblick dankt ganz herzlich dem Förderverein „Alte Winzinger Kirche“ für die Unterstützung.

 „Dritter Arbeitsmarkt notwendig“

„Lichtblick“-Leiter Hans Eber-Hubert sieht dringenden Bedarf an Stellen und bezahlbarem Wohnraum

Von Annegret Ries

 

Arbeitsangebote für Menschen, die den Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt nicht gewachsen sind und Wohnungen mit günstigen Mieten fordert die Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“ in ihrem Jahresbericht 2017. Wie daraus hervorgeht, nutzten im vergangenen Jahr 442 Männer und Frauen die Einrichtung. Nicht eingerechnet sind jene Menschen, die im Hausratladen, im Fahrradladen „Zweirad/t“, im Möbellager und in der Kleiderkammer des „Lichtblicks“ waren.

In Neustadt müsse ein „Wohnungs-Notstand“ ausgerufen und „mit unkonventionellen Mitteln kurzfristig für Entlastung“ auf dem Wohnungsmarkt gesorgt werden, fordert Hans Eber-Huber, Leiter der Tagesbegegnungsstätte. 238 Männer und Frauen hatten 2017 beim Lichtblick ihre Postadresse, weil sie keine Wohnung haben. 154 dieser Wohnungslosen sind aus Neustadt, 85 aus dem Landkreis Bad Dürkheim und 65 aus anderen Orten. Doch nicht alle, die keine Wohnung haben, sind beim „Lichtblick“ postalisch gemeldet. Wie Eber-Huber berichtet, waren im vergangenen Jahr 304 Menschen ohne Wohnung in der Tagesbegegnungsstätte, davon 235 Männer. Die Notwohnung in der Talstraße sei durchgehend belegt gewesen. Außerdem hat der „Lichtblick“ sechs Wohnungen angemietet, in denen Menschen für einen längeren Zeitraum wohnen können.Die 442 Gäste des „Lichtblicks“ kamen im vergangenen Jahr an 239 Öffnungstagen etwa 15.000-mal in die Einrichtung. 9600 Mittagessen wurden ausgegeben. Dazu ungezählte Liter Kaffee, andere Getränke und kleine Speisen. Ein Teil der Lebensmittel werde gespendet, erläutert Eber-Huber. Er nannte die Firma Food-Tex, die Metzgerei Neumaier, die Konditoreien Sixt und Michel sowie die Bäckerei Istanbul, die teils schon seit vielen Jahren Lebensmittel spendeten. Lebensmittel bekomme der „Lichtblick“ außerdem von der „Tafel“, doch müsse auch einiges eingekauft werden.

Insgesamt hatte die Tagesbegegnungsstätte im Vorjahr Sachkosten von rund 225.000 Euro, die durch Spenden, Zuwendungen, Aufwandsentschädigungen von Kunden des Arbeitsprojekts Solipakt sowie Einnahmen aus den Läden finanziert wurden. Die Stadt Neustadt bezahlt die Stelle des Einrichtungsleiters und zusätzlich 15.000 Euro im Jahr. Der Landkreis Bad Dürkheim beteiligt sich mit 4000 Euro.

Neben Eber-Huber, der eine volle Stelle hat, sind vier Teilzeitkräfte hauptamtlich im „Lichtblick“ beschäftigt. Aufgrund von Krankheit, Rente und Umstrukturierungen stehen einige personelle Veränderungen an. Insgesamt arbeiten 45 Menschen im „Lichtblick“ sowie in seinen Läden und Projekten: Die meisten sind Besucher der Einrichtung, die als Mini-Jobber-, Ein-Euro-Jobber oder mit einer Ehrenamtspauschale tätig sind. Hinzu kommen ehrenamtliche Helfer, die keine Besucher sind und ohne Bezahlung mitmachen.

Es zeige sich immer deutlicher, dass eine zunehmende Anzahl von Männern und Frauen zwar noch arbeiten könne, aber nicht mehr auf den regulären Arbeitsmarkt vermittelbar sei. Sie seien den dortigen Bedingungen nicht gewachsen, so Eber-Huber. Er fordert deshalb die Einrichtung eines sogenannten dritten Arbeitsmarkts – bestückt mit Stellen, vor allem in sozialen Einrichtungen, die sozialversicherungspflichtig sind und bei denen die Beschäftigten so viel verdienen, dass sie ohne staatliche Unterstützung leben können.

 

Beratung, die Führung von 30 Treuhand-Konten, Unterstützung beim Schreiben von Bewerbungen und beim Ausfüllen von Unterlagen für Behörden, Hilfe bei der Haushaltsführung, Öffentlichkeitsarbeit waren einige der weiteren Aktivitäten der Tagesbegegnungsstätte im vergangenen Jahr. 

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Mittelhaardter Rundschau - Nr. 74

Datum Mittwoch, den 28. März 2018

 

Seite 16

 

„Team Früchteteppich“  spendet dem Lichtblick 1000 Euro

Das „Team Früchteteppich“ aus St. Martin hat dem „Lichtblick“  1000 Euro gespendet. In rund 200 Arbeitsstunden hatten Rita und Hans Dick sowie Pia, Anke und Mareike Ruzika den Teppich aus Früchten und 40 Körnersorten geschaffen und über die Ausstellung des Teppichs in der Pfarrkirche St. Martin viele Spenden bekommen.

Wir danken ganz herzlich für die jahrelange Unterstützung !

Lichtblick bewegt- auch 2017

 

Die Tagesbegegnung Lichtblick in Neustadt, eine Einrichtung für wohnungslose Menschen sowie Menschen in anderen sozialen Notlagen, hat dieser Tage seinen Jahresbericht 2017 veröffentlicht.

Aus den vorliegenden Zahlen wird deutlich, dass mangelnder bezahlbarer Wohnraum in der Region weiterhin eines der brennendsten Probleme im sozialen Bereich darstellt.

Lichtblick zählte insgesamt  304 wohnungslose Frauen und Männer, die im Lichtblick Rat und Hilfe suchten, darunter 239 Frauen und Männer, die sich postalisch im Lichtblick angemeldet hatten. Dies ist Voraussetzung dafür, überhaupt Sozialleistungen beantragen zu können und z.B. auch wieder krankenversichert zu sein. In der gesamten Region ist der Lichtblick die einzige Einrichtung, die dies anbietet. 

„Mit großer Sorge beobachten wir“, so Hans Eber-Huber, Leiter des Lichtblicks,  „dass wohnungslose Menschen immer länger ohne Wohnung bleiben. Folge ist, dass diese Menschen ihr Leben nicht gestalten können, denn ein Dach über den Kopf ist Voraussetzung dafür. Und wenn dann noch die Hälfte unter 30 Jahre alt sind, ist dies besonders tragisch.“

Die Wohnungssituation in Neustadt hat nun auch die Politik erreicht und wurde kürzlich im Stadtrat der Stadt Neustadt behandelt.

Der Lichtblick und der Förderbeirat werden hier am Ball bleiben und haben ihre Forderungen formuliert und an alle Fraktionen geschickt:

Zusammenfassend ist festzustellen, dass kurzfristige Maßnahmen erforderlich sind, um der akuten Wohnungsnot entgegen treten zu können. Der Förderbeirat fordert aus diesem Grunde  die Schaffung einer Wohnassistenzstelle, die dazu beitragen soll, Wohnungsverlust zu verhindern, und auch selbst auf dem Wohnungsmarkt aktiv zu werden.

Des Weiteren ist unbedingt erforderlich, dass sich zukünftig das Sozialamt - und nicht wie bisher das Ordnungsamt -  um wohnungslose Menschen kümmern sollte.

Auch der Kreis Bad- Dürkheim ist hier gefordert, denn von dort kamen immerhin 85 wohnungslose Menschen.

 

Insgesamt wurden 442 Menschen gezählt, die die vielfältigen Angebote in Anspruch genommen haben.

Hinzu kommen noch die Menschen, die vom ehrenamtlich tätigen Beratungsteam informiert und unterstützt wurden.

An 239 Öffnungstagen wurden 14500 Besucher gezählt und 9600 Essen ausgegeben.

 

Dass der Lichtblick auch 2017 einiges bewegt hat,  zeigt die Eröffnung des Hausrat- Ladens in der Talstraße 5. Dort gibt es seit April letzten Jahres alles rund um Haushalt und Wohnen.

 

Auch die anderen Läden, so der Zweiradladen, das Möbellager und die Kleiderkammer wurden häufig aufgesucht.

Zusammen sind im Arbeits-und Beschäftigungsprojekt „Solipakt“ Ende 2017 insgesamt 45 Menschen beschäftigt.

 

Es zeigt sich immer öfters, dass Frauen und Männer, die das Jobcenter für eine AGH ( bekannt unter “Eurojob“) vermitteln, so hohe Vermittlungshemmnisse haben,  dass eine erfolgreiche Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt nicht mehr möglich ist.

Der Lichtblick fordert aus diesem Grunde:  Wir brauchen einen s.g. 3. Arbeitsmarkt, wo Menschen, die grundsätzlich noch arbeiten können, eine Arbeits- und Lebensperspektive entwickeln können- und das Ganze ohne permanenten Bewerbungsdruck, der immer wieder zu Enttäuschungen führt, und das ganze ohne ständige Vermittlung in Qualifizierungsmaßnahmen. 

 

Der „Lichtblick“ stellt sich auch 2017 dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, und bietet Menschen, die auf dem s.g. ersten Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar sind, im Lichtblick eine wert- und sinnvolle Beschäftigung.

Ab sofort steht der Jahresbericht 2017 mit vielen Informationen und Daten

 hier

zur Verfügung

Pressemitteilung

 

Neustadt, 17.Februar 2018

 

Fitnessfrühstück und Spende für den Lichtblick

 

VeniceBeach spendete großzügiges Frühstücksbuffet

 

So richtig schlemmen konnten die Besucher der Tagesbegegnungsstätte Lichtblick in der Amalienstraße 3 am Samstag. Eingeladen hatten die Betreiber der Fitnessanlage VeniceBeach aus der Roßlaufstrasse 9 in Böbig, einem Unternehmen der Pfitzenmeier Gruppe. Ab 9:00 Uhr zeigten Caroline, Suzan, Tanja, Lena und Paul, dass sie neben dem Umgang mit Fitness Geräten auch ein zünftiges Frühstücksbuffet anrichten können. Verschiedene  Sorten Wurst und Käse, leckere Brötchen, Gurken, Weintrauben und vieles mehr. 50 Eier aufschlagen und damit 2 große Schüsseln mit Rührei auf den Tisch und fertig war ein Buffet, das durchaus auch einem 3 Sterne Hotel Ehre gemacht hätte. Um 10 Uhr waren die Räume im Lichtblick proppenvoll. Die Besuchen ließen es sich schmecken und nebenbei wurde auch die aktuelle politische Lage diskutiert. Und dann kam der Knaller: Caroline, Tanja, Lena und Suzan überreichten dem Leiter des Lichtblick, Hans Eber-Huber, einen symbolischen Scheck über eine Spende von 1.800 €. Diese großzügige Spende wurde von MitarbeiterInnen und Mitgliedern vom VeniceBeach Club aufgebracht. Mit dieser Spende haben Unternehmen und  Spender auch auf ihre soziale Verantwortung am Standort Neustadt aufmerksam gemacht, denn: Der Lichtblick kann nur über Spenden weiter seine großartige und vom Ehrenamt getragene Arbeit Tag für Tag weiterführen.

Die Rheinpfalz berichtet am 8. März 2018:

 

Freunde des „Madison“ feiern für guten Zweck

 

Am kommenden Samstag, 17. März, feiern Freunde der ehemaligen Diskothek „Madison“ in der Turmstraße ab 21 Uhr im MWS-Club für einen guten Zweck: 39 Jahre nach der Eröffnung des „Madison“ legen der frühere DJ Gerd-Uwe Haas und DJ „Runningman“ von der „Eventmanufaktur Zapatto“ auf, es gibt einen Sektempfang sowie eine Tombola. Der Eintritt zur Party kostet 15 Euro, der Erlös kommt der Lebenshilfe, der Paula-Wittenberg-Stiftung und dem „Lichtblick“ zugute. Bei der Veranstaltung zum 38. Jahrestag 2017 wurden insgesamt 4755 Euro an die drei Einrichtungen gespendet. Karten gibt’s unter Telefon 0178/4599559 oder per E-Mail an info@teamgraph-x.de.

Wohnungsnot - auch in Neustadt

 

Seit vielen Jahren weisen sowohl die Tagesbegegnung Lichtblick, als auch der AK Soziale Beratung in Neustadt immer wieder auf fehlende günstige Wohnungen in der Region hin.

 

Wir veröffentlichen einige Artikel zu dem Thema in der aktuellen Februar Ausgabe unserer Zeitung

Na, dann hoffen wir natürlich auf tolles Frühlingswetter !!!

 

Mandelblütenfest: Sammeln für den Lichtblick

 

Beim Mandelblütenfest 2018 sollen die Ausschankstellen und Aussteller erstmals Spendenboxen für einen guten Zweck aufstellen. Das hat die Gimmeldinger Ortsvorsteherin Claudia Albrecht angekündigt.

„Wenn alle feiern, dann soll auch an jene gedacht werden, denen das Feiern meistens nicht vergönnt ist“, erklärt Albrecht, die einen Vorschlag des Haßlochers Peter Ackermann aufgreift, der alle Jahre beim Mandelblütenfest in der Peter-Koch-Straße den Germanenspieß betreibt.Die Ortsvorsteherin hat auch schon eine Idee, wie der Erlös verwendet werden soll. „Der Lichtblick hat mich gebeten, eine Benefizveranstaltung im Casimirianum zu moderieren. In dem Zusammenhang habe ich mich mit den Problemen der Tagesbegegnungsstätte näher befasst“, berichtet Albrecht. Es gebe Menschen in Neustadt, die dringend auf Hilfe angewiesen seien. Sie wolle mit dazu beitragen, die so wichtige Arbeit des Lichtblicks mehr nach außen zu tragen. wkr

Quelle

Ausgabe

Die Rheinpfalz Mittelhaardter Rundschau - Nr. 52

Datum

Freitag, den 2. März 2018

 

 

Auch der "Lichtblick" beteiligt sich an dem Aufruf:

 

DKSB Bundesverband: Arme Menschen nicht gegeneinander ausspielen - Sozialleistungen endlich erhöhen. Gemeinsame Erklärung vom 6. März 2018

 

Die momentan geführte öffentliche Diskussion um eine Tafel zeigt, dass arme Menschen nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Sozialstaatliche Leistungen müssen dafür sorgen, dass für alle hier lebenden Menschen, gleich welcher Herkunft, das Existenzminimum sichergestellt ist. Es ist ein Skandal, dass die politisch Verantwortlichen das seit Jahren bestehende gravierende Armutsproblem verharmlosen und keine Maßnahmen zur Lösung einleiten. Damit drohen neue Verteilungskämpfe.

Die Zahl derer, bei denen Einkommen und Sozialleistungen nicht im Mindesten ausreichen, um Armut zu verhindern, wird zunehmend größer. Es betrifft Wohnungslose, in Altersarmut Lebende, prekär Beschäftigte, Alleinerziehende, Erwerbslose und Geflüchtete.

 
Wieder einmal wird sichtbar, worauf Fachleute seit Jahren hinweisen: Die Regelsätze in Deutschland sind zu gering bemessen, um grundlegende Bedürfnisse abzudecken. Für Ein-Personen-Haushalte und Alleinerziehende sieht der Hartz IV-Regelsatz täglich 4,77 Euro für Essen und alkoholfreie Getränke vor. Für Kinder im Alter unter sechs Jahren sind 2,77 Euro vorgesehen, für Kinder von sechs bis 14 Jahren 3,93 Euro.

Dass Menschen, egal welcher Herkunft, überhaupt die Leistungen der Tafeln in Anspruch nehmen müssen, ist Ausdruck politischen Versagens in diesem reichen Land. Die Ehrenamtlichen der Tafeln vor Ort dürfen nicht länger dazu dienen, armutspolitisches Unterlassen auszugleichen. Die Sicherung des Existenzminimums ist Aufgabe des Sozialstaates und nicht privater Initiativen und ehrenamtlichen Engagements.

Wir fordern die zukünftige Bundesregierung auf, die Regelsätze in Hartz IV und der Sozialhilfe auf ein bedarfsgerechtes und existenzsicherndes Niveau anzuheben. Dies muss auch für die Leistungen für Geflüchtete gelten, die bisher sogar noch niedriger sind. Sozialleistungen müssen nicht nur das nackte Überleben, sondern auch ein Mindestmaß an Teilhabe ermöglichen.

Mehr Informationen unter: der-paritaetische.de/aufruf

 

Stadt

Wenn der Eismann friert

Wer kann, der hält sich dieser Tage nicht lange im Freien auf. Wie aber gehen diejenigen mit der Eiseskälte um, die draußen arbeiten müssen oder im schlimmsten Fall kein Dach über dem Kopf haben? Auch in Neustadt gibt es dafür einige Beispiele.

Von Susanne Kimmel

 
(……)

.

Komplett ausgeschöpft ist in diesen Tagen das Not-Übernachtungsangebot des „Lichtblicks“, wie Einrichtungsleiter Hans Eber-Huber berichtet. Viele der in Neustadt lebenden Obdachlosen seien glücklicherweise bei Bekannten untergekommen, so Eber-Huber. Außerdem hat die Stadt zwei Obdachlosenunterkünfte in der Kurt-Schumacher-Straße angemietet. Die insgesamt 16 Plätze für Männer und Frauen sind in den Wintermonaten ebenfalls so gut wie immer belegt.

Lichtblick-Leiter Eber-Huber berichtet aber auch von alarmierenden Fällen: Einzelne Menschen würden auch jetzt noch im Freien übernachten oder sich beispielsweise ein Gartenhäuschen suchen, in dem es natürlich viel zu kalt sei. Immer mal wieder kämen auch entsprechende Anrufe von Bankfilialen, so Eber-Huber.

Leider seien diese Menschen durch die bestehenden Hilfsangebote kaum zu erreichen, oft weil auch psychische Probleme eine Rolle spielten, so Eber-Huber. Wer daher bei den derzeitigen Temperaturen einen Menschen in Freien liegen sehe, müsse unbedingt die Polizei verständigen, appelliert der Lichtblick-Leiter: „Bei bis zu minus zehn Grad hilft auch kein Schlafsack mehr.“

Quelle

Ausgabe

Die Rheinpfalz Mittelhaardter Rundschau - Nr. 50

Datum

Mittwoch, den 28. Februar 2018

Seite

15

Neue Öffnungszeiten im HausRat-Laden

(1. März bis 31. Oktober)

 

Der HausRat-Laden hat neue Öffnungszeiten.

 

Montag von 11 Uhr bis 17 Uhr

Dienstag von 11 Uhr bis 17 Uhr

Mittwoch Geschlossen

Donnerstag von 11 Uhr bis 17 Uhr

Freitag von 11 Uhr bis 17 Uhr

Samstag Geschlossen

 

Infos

Floh- und Krempelmarkt

 

 

Am Samstag 23.06.18 von 8 Uhr bis 17 Uhr

in den Nischen der Stiftskirche.

 

Am Samstag 21.07.18 von 8 Uhr bis 17 Uhr

in den Nischen der Stiftskirche.

 

Am Samstag 04.08.18 von 8 Uhr bis 17 Uhr

in den Nischen der Stiftskirche.

 

Am Samstag 01.09.18 von 8 Uhr bis 17 Uhr

in den Nischen der Stiftskirche.

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Bei schlechtem Wetter findet der Flohmarkt im HausRatladen statt, Talstraße 5

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LB-Flohmarkt

Samstag 23. Juni

Stiftskirche

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Lichtblick

Jahresbericht 2017

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TAGESBEGEGNUNGSSTÄTTE

LICHTBLICK

NEUSTADT - WEINSTRASSE

Prot. Dekanat Neustadt u. Förderbeirat Lichtblick

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POSTALISCHE ANSCHRIFT

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Amalienstraße 3

Tel.  (0 63 21) 35 53 40

Fax. (0 63 21) 48 01 84

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AKTUELLE - ÖFFNUNGSZEITEN

Montag - Donnerstag

8:00 - 16:00 Uhr

Freitag

 10:00 - 15:00 Uhr

Die Tagesbegegnungsstätte Lichtblick Neustadt an der Weinstraße feierte 2016 ihren 20. Geburtstag!!!

 

DAS LICHTBLICK TEAM

„Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.“

Martin-Luther-King

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Aktualisiert am 24.05.2018

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LB Zeitung Nr. 77