WILLKOMMEN IM "LICHTBLICK'' NEUSTADT AN DER WEINSTRASSE

Herzlich willkommen auf der Homepage der Tagesbegegnungsstätte

"Lichtblick" in 67434 Neustadt an der Weinstrasse - Amalienstraße 3

    

       I h r  L i c h t b l i c k  T e a m  2 0 1 8

      TAGESBEGEGNUNGSSTÄTTE LICHTBLICK

NEUSTADT AN DER WEINSTRASSE

Ihr Engagement gegen Armut, soziale Kälte und Intoleranz

 

 WIR  TUN  WAS !

Großartige Spende von den Rotariern

 

Kurz vor Weihnachten erhielt der Lichtblick eine große Geldspende vom Verein zur Förderung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke des Rotary Clubs Deutschland, Ganz herzlichen Dank dafür, und dass die Rotarier Deidesheim- Mittelhaardt uns immer wieder unterstützen.

 

Henkel Stiftung spendet großen Betrag !

 

Nein, es ist nicht die Stiftung des Waschpulver- und Hygieneproduzenten, der dem Lichtblick eine große Spende überwiesen hat.

Es ist eine Neustadter Firma, Ihre Stiftung und ihr Vorsitzender, Herr Drössiger, die uns bedacht hat.

Darüber und wer dahinter steckt werden wir Anfang 2019 informieren !

 

Ein Video Interview und ein Bericht für unsere Zeitung sind in Vorbereitung.

 

Danke, Herr Drössiger

Frohe Weihnachten ?

 

Lichterglanz auf  Tannenbäumen, alle sind jetzt kaufbereit.

Er hat keine Lust zu träumen, egal ist ihm die Weihnachtszeit

 

Dort sitzt er auf der Stadtparkbank, frierend, mit Löchern in der Hose

alt sieht er aus und ziemlich krank, isst Erbsensuppe aus der Dose

 

Einst war er wer, es ging ihm gut, von Ruhm und Glanz geblendet

Jetzt ist er nichts, vor ihm ein Hut, für die paar Cent, die manchmal jemand spendet

 

Um zu vergessen trinkt er Wein, aus Tetra-Packs, mehr hat er nicht

Weh tut ihm sein Raucherbein, und in den Händen schmerzt die Gicht

 

„So helft mir doch“ schreit seine Seele, „Hebt mich auf, ein letztes Mal“

Doch kein Laut dringt ihm aus der Kehle, stumm erträgt er seine Qual

 

Alle gehen an ihm vorbei, niemand sieht ihn leiden. Tot ist er längst, obwohl er lebt,

und doch ist es zu früh zu scheiden. Schwer holt er Luft, er spricht, die Stimme bebt:

 

„Wir alle sind nur Gast auf Erden, nichts was wir sehen gehört uns hier.

Lasst Menschen wieder Menschen werden, sagt nicht nur „Ich“, sagt viel mehr „Wir“

 

Lasst alle glücklich sein auf dieser Welt, niemand soll ausschweifen

Wir bestimmen, nicht das Geld, das müssen wir begreifen

 

Die Weihnachtszeit ist dafür da sich selbst zu hinterfragen,

und zu verstehen was geschah seit Menschen Kälte in sich tragen

 

Seht her, ich sitz hier und verrecke. Doch ihr geht weiter, schaut nur zu

und rennt zum Kaufhaus um die Ecke – O Weihnachtszeit, wie schön bist du.“

 

 

 

Hans Kraus

26. November 2011

 

 

Zu ebener Erde
Man sieht sie und gleichzeitig sieht man sie nicht: Wohnungslose Menschen sind oft unsichtbar für den Rest der Welt. In der dokumentarischen Langzeitbeobachtung ZU EBENER ERDE werden einige von ihnen aus nächster Nähe porträtiert und ihr nahezu ungeschütztes Leben auf den Straßen Wiens erfahrbar gemacht.
ZU EBENER ERDE Kinotrailer.mp4
MP3 Audio Datei 12.8 MB

Dokumentarfilm am Dienstag, 15. Januar

18.30 Uhr

Roxy- Kino Neustadt

Reservierung nicht möglich !

Wir trauern um

 

Hans Manger

 

der am 13. November gestorben ist.

 

Hans gehörte zu den Gründungsmitgliedern des "Lichtblicks" und brachte sich mit Rat und Tat ein.

 

… und wieder ist ein Jahr vergangen !

 

Es gab Rückschläge, die wir verarbeiten mussten,

 

aber auch viele erfreuliche Fortschritte und positive Erfahrungen.

 

Dies haben wir all den wohlgesinnten Gönnern des Lichtblicks zu verdanken.

 

Ganz besonders aber auch den vielen Ehrenamtlichen,

 

ohne die der Lichtblick in seiner Vielfalt nicht möglich wäre.

Ihr Hans Eber-Huber, Förderbeirat Lichtblick, und Prot. Dekanat

 

Wir wünschen Allen eine besinnliche Adventszeit  -   frohe Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr 2019

 

„Lichtblick“:

 

Neuer Transporter gegen alten „Stinker“

 

 

Dank einer großzügigen Spende vom Lions Club Neustadt und der Schröter-Stiftung , sowie vieler Einzelspenden,  konnte die Tagesbegegnung Lichtblick kürzlich einen alten Transporter aussortieren und einen fast neuen Sprinter anschaffen.

 

Die Beschriftung wurde vom Design Center Pfalz kostenlos angebracht

 

Das Fahrzeug wird für das Arbeits- und Beschäftigungsprojekt „Solipakt“ benötigt. Hier finden ehemals wohnungslose Menschen und Menschen, die auf dem s.g. ersten Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben, eine sinn-  und wertvolle Beschäftigung. „Solipakt“ bietet unter Anderem Umzüge, Möbeltransporte und sonstigen Hilfen im Haushalt an, und zwar ausschließlich für Menschen mit geringem Einkommen.

 

Kulinarischer Besuch aus Deidesheim

Nach 25 Jahren im “alten Rathaus” in Sankt Martin, hat es die Familie Beck mit Team nach Deidesheim gezogen.

Ihr Motto im Restaurant Zum Woibauer : »Mit frischen Produkten und einem ausgewogenen Preis/Leistungsverhältnis wollen wir unsere Gäste zufrieden stellen!«
Und heute, Samstag war das Team im Lichtblick, um dort mit einem leckeren Buffet alle Besucher zufrieden zu stellen. Und das zum Null Preis.
Rüdiger Beck und sein Team servierten zarten Rinderbraten an wahlweise Nudel oder Kartoffel Gratin, eine frische Gemüsevariation und zum Nachtisch hauchzartes mousse au chocolat.
Küchemchef Rüdiger Beck:» Wir helfen hier sehr gerne und haben im letzten Jahr mit den Weihnachts Schuhkarton schon mit gemacht. Wir werden den Lichtblick auch in Zukunft gerne unterstützen!« Danke Rüdiger Beck und Team. Der Lichtblick wünsch ihnen viel Erfolg im Restaurant Zum Woibauer!

https://restaurant-zumwoibauer.de/

 

 Lichtblick: Ab 24. November wieder Samstags geöffnet

 

Ab 24. November ist die Tagesbegegnung Lichtblick in der Amalienstraße 3 auch samstags geöffnet. Von 9 Uhr bis 13 Uhr gibt es dort Frühstück und warme Getränke.

Lichtblick: Weihnachten im Schuhkarton

 

Seit vielen Jahren feiert Lichtblick an Heilig Abend mit ihren Besuchern und Gästen. Auch in diesem Jahr wird es ein abwechslungsreiches Programm geben. Unter Anderem wird Knecht Ruprecht Geschenke an Kinder und Erwachsene austeilen. Aus diesem Grunde bittet Lichtblick wieder um Sachspenden.

 

Besonders freuen wir uns auf bepackte Schuhkartons mit folgendem Inhalt  und Beschriftung:

Kinderpäckchen mit Altersangabe und Geschlecht: Malsachen, Malblocks, Süßigkeiten, Spielsachen, Spiele,

Erwachsene mit Angabe Geschlecht: Duschgel, Zahnbürte, Zahnpasta, Haarpflegemittel, Sachen für Haushalt, Süßigkeiten, Konserven, Mütze, Schal, Handschuhe hier  unbedingt die Größe angeben!

Bitte keine offene Waren und verderbliche Lebensmittel !

 

Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter der SGD Süd

(ehemals Bezirksregierung) haben Spenden gesammelt für einen guten Zweck, und da ist eine sehr schöne Summe zusammen gekommen.

Am Donnerstag, 29.11. waren Doris Pflüger vom Förderbeirat und Chrisine Kaul, Verantwortliche für den "SoliPakt" vor Ort und erhielten einen symbolischen Scheck überreicht.

Ganz herzlichen Dank an die Spenderinnen und Spender!

 

Aufruf zur Renovierung der Kleiderkammer

 

Liebe UnterstützerInnen,

 

 

es hat sich viel getan in unserer Kleiderkammer. Kammer darf man das gar nicht mehr nennen, 4 Räume, ein langer Flur und viele viele viele Regale.

 

Jetzt geht es darum das alles optisch schöner zu machen, das heißt, Regale abbauen, es muss teilweise grundiert werden, Tapeten entfernen im Flur, und dann alles streichen. Um die Kleiderkammer möglichst schnell wieder öffnen zu können, brauchen wir Hilfe in der Zeit vom 7. bis 11.Januar 2019. In der Zeit zwischen 9.00 und 15.00 Uhr. Wer noch helle Farbe im Keller stehen hat, darf sie gerne ab sofort vorbeibringen.

 

Ist das nicht ein super Angebot ein paar von den Festtagskilos wieder los zu werden und dabei noch was sehr sinnvolles zu tun? Wir freuen uns über jegliche Unterstützung, es gibt auch ein lecker Mittagessen für alle Helfer.

 

 

Liebe Grüße Ute Schön

 

Gestern Abend,07.11.2018, 20:00 Uhr im Herrenhof. Die 22ste Benefit Veranstaltung des Lichtblick. Mit 370 Besuchern ausverkauft. Es gabe ja auch ein tolles Programm, durch das Hedda Brockmeyer charmant und souverän führte.Und es war für jeden etwas dabei:

Boogy woogy mit dem großartigen Dan Popek. Mit 22 Jahren schon einer der Großen. Bei ihm hatte man das Gefühl, er und der Flügel sind eine Einheit. 

Comedy mit Anne Vogt aus Deidesheim, die bei der Gelegenheit ihr Buch »Ich habe es auch nicht immer leicht mit mir« ein Halleluja auf die Pfälzer, den Wein und natürlich die Winzer. 

Die Überraschung des Abend waren die Tonsucher, die sich nach fast 4 jähriger Abstinenz für dieses Konzert noch einmal zusammen gefunden hatten... Ihr Song » Anna hat Migräne« einfach so zum Lachen, dass die Kamera wackelte. 

Danke an die Künstlerinnen und Künstler, die sich an diesem Abend für die großartige Einrichtung kostenlos einsetzten. Das brachte auch der Leiter Hans Eber Huber in seinem kurzen, bewegten Schlusswort

Kultur Regional

Lachen, Staunen, Reflektieren

Pianist Dan Popek, Kabarettistin Anne Vogd und die „Tonsucher“ aus dem Lambrechter Tal gestalten die 22. „Lichtblick“-Benefizgala im Herrenhof

Von Hildegard Janssen-Müller

 

Neustadt-Mussbach. Ausverkauft war die 22. Benefiz-Gala für die Tagesbegegnungsstätte Lichtblick am Mittwochabend im Mußbacher Herrenhof. Die erwartungsvollen Besucher wurden nicht enttäuscht. Das Programm war kurzweilig, hochkarätig, sorgte für Staunen und Bewunderung, für jede Menge Lacher und regte auch zum Nachdenken an.

Seit über 20 Jahren setzt sich der „Lichtblick“ in Neustadt für Menschen in Not ein, hilft Obdachlosigkeit und Armut zu lindern. Darin erinnert Schauspielerin Hedda Brockmeyer, die an dem Abend durch das Programm führt und als erstes den Pianisten Dan Popek ankündigen kann, ein 22-jähriges Ausnahmetalent aus der Nähe von Heilbronn. Vier Tage zuvor ist er im „Konfetti“ aufgetreten, für den „Lichtblick“ beginnt er mit „Route 66“, „eine kleine Improvisation“, wie er es nennt, eine abenteuerliche Reise über die Tasten. Er setzt mit leichten Anschlägen ein, lauscht ihnen hinterher, als wolle er erkunden, was das Klavier so zu bieten hat, fällt in einen beschwingten Rhythmus. Offensichtlich zufrieden mit dem Klang und sich selbst, lacht er strahlend ins Publikum, das Publikum strahlt zurück und lässt sich mitziehen in Popeks Klangwelten. Da imitiert er, im Stehen kurz mal an den Klaviersaiten zupfend, ein Solo für Gitarre, kurz darauf eins für Bass, genießt den Zwischenapplaus. In den Jazz-Klassiker „Caravan“ von Juan Tizol und Duke Ellington integriert er Bachs Fuge c-Moll und ein kleines Präludium und erntet auch dafür Beifallsstürme. Sein Lieblings-Stil ist der Boogie-Woogie, auch da lässt er die Finger über die Tasten tanzen. Das Publikum nickt und wippt mit. Ruhiger ist sein Arrangement des „Nigerian Market-place“ von Oscar Peterson, ursprünglich für Jazz-Trio gedacht. Einen „Lichtblick-Boogie“ mit akrobatischen Einlagen schiebt er hinterher: Sein ganzer Körper ist in Bewegung, und ohne sein atemberaubendes Spiel zu unterbrechen, agiert er auf dem Schemel liegend weiter. 

Ein flottes Tempo legt auch Anne Vogd, kabarettistische Senkrechtstarterin aus Deidesheim, vor. Sie ist für den Haßlocher Bernd Wittmann und seine „5 Pfälzer“ eingesprungen, liest aus ihrem Buch „Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir“ und hält das Publikum mit einem Feuerwerk an Pointen und witzigen Einfällen in Atem. Sie genieße es, nicht perfekt zu sei, sagt sie, nehme sich „die Freiheit, anders zu sein“, fordert ein bisschen mehr Abenteuer („Vernünftigsein ist wie tot, nur vorher“) und widmet sich ausgiebig dem Thema Weingenuss. 

Weit weniger glatt geschliffen sind „Die Tonsucher“, sieben gestandene Männer aus dem Lambrechter Tal, die die richtigen Töne trotz ihres Namens auf Anhieb finden. Zum Vergnügen des Publikums (und sichtlich auch ihrem eigenen) hat die A-capella-Gruppe unter anderem Lieder von den „Wise Guys“ wie „Nur für dich“ und „Anna hat Migräne“ mindestens vierstimmig einstudiert, die sie mit der entsprechenden Mimik und Gestik begleiten. „Spanische Nächte“, in denen sich Männer in Toreros verwandeln, werden mit zischendem „Si, si señor“ untermalt, Lachsalven erntet Männerschreck und Frauenschwarm Andreas Knoll als „Bratislava Lover“. 

Voller Herzenswärme intoniert das Ensemble das schottische „Loch Lomond“. Doch „Die Tonsucher“ haben noch etwas ganz Besonderes mitgebracht: die Uraufführung von „Uff mei Palz“, eine Liebeserklärung an die Heimat. Singer/Songwriter Christian Köbler hat sie geschrieben. Angeregt von dem Buch „Kein Dach über dem Leben“ des Berbers Richard Brox, hat er sich Gedanken darüber gemacht, was „Heimat“ wohl für jemanden bedeutet, der keine feste Bleibe hat. 

Regelbedarfe und andere Leistungen nach dem SGB XII ab Januar 2019

 

 

Regelbedarfsstufe1 424 Euro (bisher 416Euro)

Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die in einer Wohnung nach§ 42a Absatz 2 Satz 2 lebt und für die nicht Regelbedarfsstufe 2 gilt.

 

Regelbedarfsstufe2 382 Euro (bisher 374Euro)

Für jede erwachsene Person, wenn sie in einer Wohnung nach § 42a Absatz 2 Satz 2 mit einem Ehegatten oder Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartner­ schaftlicher Gemeinschaft mit einem Partner zusammenlebt.

 

Regelbedarfsstufe3 339 Euro (bisher 332Euro)

Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, deren notwendiger Lebensunterhalt sich nach § 27b bestimmt.

 

Regelbedarfsstufe4 322 Euro (bisher 316Euro)

Für eine leistungsberechtigte Jugendliche oder einen leistungsberechtigten Jugendli­ chen vom Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

 

Regelbedarfsstufe5 302 Euro (bisher 296Euro)

Für ein leistungsberechtigtes Kind vom Beginn des siebten bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres

 

Regelbedarfsstufe6 245 Euro (bisher 240Euro)

Für ein leistungsberechtigtes Kind bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres.

Die  wahren Zahlen.....

Rund 2,35 Millionen Arbeitslose gab es im August 2018. Doch mit knapp 6,73 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

 

Im August (teilweise aktuellste verfügbare Werte durch Wartezeiten in der Statistik) gab es rund 2,35 Millionen Arbeitslose gemäß der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gleichzeitig lebten aber knapp 6,73 Millionen Menschen von Arbeitslosengeld und/oder Hartz-IV-Leistungen. Rund 760.000 Menschen bezogen Arbeitslosengeld und rund 6,03 Millionen Menschen lebten in einem Hartz-IV-Haushalt, einer so genannten Bedarfsgemeinschaft, darunter über 2 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (Juli 2018). 66.000 (gerundeter Wert aus Juni, aktuelle Zahlen sind nur mit Wartezeit verfügbar) von ihnen waren Doppelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen.

 

 

 

Lichtblick: keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt

Die Tagesbegegnung Lichtblick hat in Sachen Wohnungsnot eine Jahreszwischenbilanz gemacht: Bis zum 31.7. waren insgesamt 196 Frauen und Männer im Lichtblick postalisch angemeldet, in der Jahresstatistik 2017 lag die Gesamtzahl bei 238.

Eine postalische Anmeldung ist Voraussetzung dafür, Sozialleistungen wie  Rente, Grundsicherung und ALG 2 zu erhalten.

Der Wohnungsbedarf, insbesondere an kleinen, bezahlbaren Wohnungen  liegt jedoch wesentlich höher. Die Einrichtung schätzt den Bedarf in der Region auf mindestens 500.

Der Lichtblick und auch viele andere soziale Einrichtungen fordern seit Jahren Stadt und Kreis auf, hier schnelle Lösungen zu finden, jedoch bislang ohne zählbaren Erfolg, wie dies auch die Zahlen zeigen.

„Wohnungslosigkeit“, so Hans Eber-Huber, Leiter des Lichtblicks, „ist die schlimmste Form der sozialen Verelendung, und eigentlich unserem Lande nicht würdig.“ 

Aber auch Menschen, die eigentlich eine Unterkunft haben, suchen nach Alternativen. In einigen Fällen werden Miete und / oder Betriebsnebenkosten von den Behörden als unangemessen gewertet, so dass die Mieter einen Teil selbst zahlen müssen. 

In anderen Fällen hat sich die persönliche Situation geändert, so dass eine größere, bezahlbare Wohnung gesucht, jedoch nicht gefunden wird.

2 besonders eilige Fälle stellt Hans Eber-Huber: Ein Besucher des Lichtblicks wohnt zur Zeit mit seiner hoch schwangeren Freundin in einer 40 m2 großen Wohnung, mit einem Schlafzimmer ohne Heizung. Das Paar sucht nun dringend eine 3 Zimmer Wohnung. Laut Jobcenter darf die Miete jedoch nicht höher liegen als 541,60 inkl. Betriebsnebenkosten.

Der andere Fall: Eine gelernte Altenpflegerin erleidet einen Schlaganfall und wohnt in einer betreuten Wohnung. Ihr Lebenspartner kümmert sich rührig um sie, beide planen eine gemeinsame Zukunft in einer eigenen Wohnung. Nun wird die Frau schwanger und das Paar sucht nun schnellstmöglich eine günstige barrierefreie Wohnung.

 

Angebote am besten direkt über den Lichtblick: 06321-355340 Hans Eber-Huber. Da es sich hierbei um dringende Notfälle handelt, wäre der Lichtblick bereit, für Kaution und 12 Monate Mietzahlung zu bürgen.

Lichtblick-Zeitung November 2018

 

Die neue Ausgabe unserer Lichtblick-Zeitung (Nr. 79) ist ab sofort kostenlos im Lichtblick, an den bekannten Stellen in der Stadt sowie online erhältlich.

Ganz neu:

Einkaufen- und dem Lichtblick etwas gutes tun:

 

https://www.gooding.de/tagesbegegnung-lichtblick-75485

 

Wir sammeln für einen neuen- gebrauchten Transporter für unser Arbeits- und Beschäftigungsprojekt SoilPakt.

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LB-Winterflohmarkt

Samstag 02. Februar 2019

10 Uhr - 17 Uhr

HausRat-Laden

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TAGESBEGEGNUNGSSTÄTTE

LICHTBLICK

NEUSTADT - WEINSTRASSE

Prot. Dekanat Neustadt u. Förderbeirat Lichtblick

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POSTALISCHE ANSCHRIFT

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Amalienstraße 3

Tel.  (0 63 21) 35 53 40

Fax. (0 63 21) 48 01 84

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„Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.“

Martin-Luther-King

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Aktualisiert am 18.12.2018

Unsere Öffnungszeiten zwischen den Tagen:

Montag, 24. Dezember

ab 10 bis 16 Uhr:

Weihnachtsfeier

25. und 26. Dezember: geschlossen

Donnerstag 27. Dezember und Freitag, 28. Dezember:

8 Uhr bis 13 Uhr

Samstag, 29. Dezember:

9 Uhr bis 13 Uhr

Montag, 31. Dezember:

8 Uhr bis 13 Uhr

Dienstag, 1. Januar: geschlossen

Danach wieder ganz normal.

 

Warum fehlen in Deutschland so viele Sozialwohnungen