WILLKOMMEN IM "LICHTBLICK'' NEUSTADT AN DER WEINSTRASSE

      TAGESBEGEGNUNGSSTÄTTE LICHTBLICK

NEUSTADT AN DER WEINSTRASSE

Ihr Engagement gegen Armut, soziale Kälte und Intoleranz

 

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"Lichtblick" in 67434 Neustadt an der Weinstrasse - Amalienstraße 3

    

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Die "Rheinpfalz" berichtete am 26.5.2018:

1000 Euro für den Lichtblick

 

Eine Spende in Höhe von 1035 Euro hat die Tagesbegegnungsstätte Lichtblick von Gimmeldingens Ortsvorsteherin Claudia Albrecht und Peter Ackermann von „Peters Germanenspieß“ erhalten. Der Betrag wurde von den Ausschankstellen des Mandelblütenfests eingesammelt, unterstützt wurde die Aktion von der Sparkasse Rhein-Haardt. Das Motto „Feiern und an Menschen denken, die nicht mitfeiern können“ soll auch im nächsten Jahr auf dem Mandelblütenfest wieder umgesetzt werden, kündigte Albrecht an. Der Lichtblick ist eine Tagesbegegnungsstätte für Obdachlose und sozial benachteiligte Menschen in Trägerschaft des Protestantischen Dekanats.

Die „Rheinpfalz“ vom 25. Mai 2018

Leben auf der Straße

Ein Zuhause für jeden (2): Mehr bezahlbarer Wohnraum – ein Thema, das seit Monaten bundesweit für Gesprächsstoff sorgt. In unserer Serie soll schlaglichtartig die Situation in Neustadt beleuchtet werden. Heute: Menschen in der Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“. 

Von Annegret Ries
 

„Ich hätte mir nie vorgestellt, dass mir so was passiert“, sagt die 56-jährige Caroline mit leiser Stimme. „So was“ heißt, dass die Frau drei Nächte in der Grünanlage in der Amalienstraße verbracht hat, weil sie keine andere Möglichkeit zum Übernachten hatte. Fast drei Jahre hatte die Neustadterin keine Wohnung. Vor kurzem hat sie ein Zimmer gefunden. „Das wäre ein Traum“, sagt der 39-jährige Neustadter Christian, der seit 2014 ohne Wohnung ist. Auch der 25-jährige Muhamed und der 68-jährige Dieter sind obdachlos.„Jeder normale Mensch hat eine Wohnung“, sagt Muhamed. Er und Christian verschweigen nach Möglichkeit, dass sie obdachlos sind, denn „das ist unangenehm und peinlich“, so Christian. Die beiden wissen, dass sie „Mist gebaut haben“ und auch deshalb auf der Straße gelandet sind, doch ihre jetzige Situation sei „deprimierend“.

Auch im Leben von Caroline ist nicht immer alles glatt gelaufen, „ich habe aber immer eine Wohnung gehabt“. Sie hat mehrere Kinder groß gezogen, „Putzplätze“ gehabt. Aber: „Vor drei Jahren bin ich dann vor dem Nichts gestanden.“ Wegen der Folgen eines Schlaganfalls konnte die damals 53-Jährige nicht mehr putzen gehen, und die Beziehung mit ihrem Freund, in dessen Wohnung sie lebte, ging in die Brüche. Über eine Zeitungsannonce hatte sie zwar eine Wohnung gefunden, doch deren Größe entsprach nicht den Vorgaben des Jobcenters, sodass dieses nicht die Miete übernahm. Was zur Folge hatte, dass die Hartz-IV-Empfängerin auf der Straße stand. „Ich konnte außer ein paar Kleidern nichts behalten, alle meine Sachen, Erinnerungen an meine Eltern und an meine verstorbene Schwester, alles ging den Bach runter, das tut weh“, erzählt Caroline. 

Weh tut auch, dass ihre Kinder nichts mehr von ihr wissen wollten, „seitdem sie mitgekriegt haben, dass ich nichts mehr habe“. Caroline schlief „mal da, mal da“, wohnte einige Zeit bei einer Freundin, manchmal hätten ihr Fremde für einige Tage eine Möglichkeit zum Übernachten geboten oder Leute, die sie im „Lichtblick“ kennenlernte. 2017 ist dann das eingetreten, von dem Caroline nie gedacht hätte, „dass mir so was passiert“: Sie konnte nirgends unterkommen und musste die Nacht in der Grünanlage in der Amalienstraße verbringen. „Es war grauenvoll, ganz schlimm, ich hatte viel Angst“, sagt Caroline. Sie habe nicht richtig geschlafen, „wegen der Angst und weil es kalt war“. Drei Nächte ging das so, bis die 56-Jährige wieder eine Möglichkeit zum Übernachten fand.

„Schlafen kann man nicht, vor allem nicht, wenn es kalt ist“, sagt Christian, der schon die eine oder andere Nacht im Freien verbracht hat. Er hatte eine Wohnung, lebte aber überwiegend bei seiner damaligen Freundin in Frankfurt. Er konnte die Miete für die Neustadter Wohnung nicht mehr zahlen, geriet so weit in Rückstand, dass er durch eine Räumungsklage die Wohnung verlor. Danach lebte er noch einige Zeit bei der Freundin in Frankfurt, bis die Beziehung in die Brüche ging und er wieder nach Neustadt kam. Seitdem übernachtet er bei Bekannten und Freunden, manchmal in der Notwohnung des „Lichtblicks“ und immer mal wieder im Freien.

Wegen einer Verletzung am Rücken könne er nicht mehr in seinem Beruf als Gerüstbauer arbeiten, er lebe von Hartz IV. Er suche ständig nach einer Wohnung, schaue im „Lichtblick“ ins Internet und lese die Wohnungsanzeigen in der Zeitung. „Doch es gibt in Neustadt nichts, das den Vorgaben des Jobcenters entspricht“. Wenn doch einmal eine entsprechende Wohnung angeboten wird, „stehen da schon zehn, fünfzehn Leute, wenn du hinkommst“. „Es ist deprimierend“, sagt Christian. „Ich weiß manchmal nicht mehr, wie es weitergeht“. Er sei nur froh, dass „der Hans da ist“ und ihm immer wieder helfe. Hans, das ist Hans Eber-Huber, der Leiter der Tagesbegegnungsstätte.

Der 68-jährige Dieter hat nicht mehr die Kraft, um nach einer Wohnung zu suchen. Über 40 Jahre habe er in der Westpfalz in der gleichen Mietwohnung gelebt. Als das Haus verkauft und ihm gekündigt wurde, ging er nach Neustadt, weil hier sein Sohn lebt. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich da so untergehe“, sagt Dieter, die Verbitterung ist nicht zu überhören. Es habe Probleme mit der Schwiegertochter gegeben, die mit seinem Vermieter gut bekannt sei. „Im Juni war dann mein ganzes Zeug draußen gestanden“, erzählt Dieter. Warum es so weit kam, will er nicht sagen.

Das war im Sommer 2016. „Ich bin dann zum Ordnungsamt geschickt worden und die haben gesagt, dass ich in die Notwohnung in der Kurt-Schumacher-Straße soll“, berichtet er. Er sei dort aber nicht hin, „denn man weiß ja nicht, da kriegt man noch eins über“. Seither übernachtet der 68-Jährige, „mal hier, mal da“, immer mal wieder im Freien und öfter im Selbstbedienungsfoyer einer Bank. 

Schlafen könne er nur selten, „ich habe Angst, man ist es nicht gewohnt“. Wenn jemand ihn frage, was er in dem Foyer mache, „sage ich, ich warte auf den Zug“. 

Dem 68-Jährigen ist es peinlich, dass er keine Wohnung hat, ebenso wie es ihm peinlich war, „als mir jemand Geld geben wollte“. „Man ist das nicht gewohnt“, sagt er noch einmal unter heftigem Husten. Der 68-Jährige hat eine Lungenkrankheit. Mehrere Monate konnte er nicht zum Arzt und hatte keine Medikamente, denn seine geringe Rente – „ich habe viel nebenbei gearbeitet“ – war gestrichen worden und damit hatte er keine Krankenversicherung mehr. „Wer keine Meldeadresse hat, bekommt keine Rente“, erklärt Eber-Huber. Inzwischen hat der 68-Jährige eine Adresse beim „Lichtblick“, erhält wieder Rente, ist krankenversichert. „In meinem Alter ist das alles nicht so optimal“, meint Dieter und hustet wieder.

Im Vergleich dazu geht es Muhamed noch gut. Er hat seit etwa fünf Monaten keine Wohnung mehr. Der 25-Jährige weiß, dass er einigen Mist gebaut hat und nach wie vor sein Leben nicht richtig auf die Reihe kriegt. Weil der Hartz-IV-Empfänger mehrfach Ärger mit dem Jobcenter hatte, wurde die Miete für seine Wohnung nicht mehr gezahlt, und dem 25-Jährigen wurde gekündigt. Jetzt schläft er abwechselnd bei drei Freunden. „Die schmeißen mich nicht ’raus, wir haben zusammen schon einiges durchgemacht“, sagt Muhamed. Bei einem der Freunde hat er seine Sachen untergestellt. Gelegentlich darf er bei seiner Ex-Freundin übernachten, und zur Not kann er zu seiner Schwester, die in der Nähe von Frankfurt wohnt. „Man fühlt sich nicht als richtiger Mann, wenn man auf andere angewiesen ist. Ich schäme mich“, sagt Muhamed. 

 

Zur Sache: Förderbeirat sieht Kommunen in der Pflicht

238 Menschen hatten 2017 ihre Postadresse beim „Lichtblick“. Wer keine Postadresse hat, bekommt kein Arbeitslosengeld II und keine Rente und ist deshalb nicht krankenversichert. Insgesamt kamen 2017 noch mehr obdachlose Männer und Frauen, nämlich 304, in die Tagesbegegnungsstätte. 85 dieser Obdachlosen stammten aus dem Landkreis Bad Dürkheim.

Die Stadt Neustadt und der Landkreis Bad Dürkheim müssten etwas tun, damit Menschen nicht mehr obdachlos sind, fordert der Förderbeirat des „Lichtblicks“. Dazu gehöre auch die „Wohnungssicherung“. Die Stadt solle beim Sozialamt eine Fachstelle Wohnungssicherung einrichten, an die sich Menschen wenden können, denen eine Räumung droht oder die auf der Straße stehen. Mit Hilfe dieser Fachstelle wäre es zumindest in manchen Fällen möglich, Obdachlosigkeit zu verhindern.

Damit auch die Menschen, bei denen das nicht klappt, nicht auf der Straße leben müssen, solle die Stadt aus Sicht des Förderbeirats Wohnungen für einen längeren Zeitraum anmieten und diese Obdachlosen zur Verfügung stellen. Denn: Das Beispiel der Bereitstellung von Wohnraum für Flüchtlinge habe gezeigt, dass Vermieter bereit sind, zu vermieten, wenn über die Stadt die Miete der Wohnung gesichert ist.

Außerdem fordert der Förderbeirat eine Wohnassistenz – eine befristete psychosoziale Betreuung für Menschen, die obdachlos waren. Aus Erfahrung sei bekannt, dass diese es oft nicht allein schaffen, wieder ein geregeltes Leben zu führen.

Die Zuständigkeit für Wohnungslosigkeit solle vom Ordnungsamt auf das Sozialamt übertragen werden, so eine weitere Forderung. Denn Wohnungslosigkeit sei kein ordnungsrechtliches, sondern ein soziales Problem. ann

Der „Lichtblick“

Der „Lichtblick“ wurde 1996 gegründet. Träger ist das protestantische Dekanat. Gedacht als Angebot für Durchwanderer und Obdachlose, entwickelte er sich schnell zu einer Anlaufstelle für Menschen in sozial schwierigen Verhältnissen. Die Stadt Neustadt bezahlt den Leiter der Einrichtung, ansonsten finanziert sich der „Lichtblick“ überwiegend durch Spenden. Zu seinen weiteren Angeboten gehören beispielsweise ein Arbeits- und Beschäftigungsprojekt, Beratung, Kleiderkammer, Finanzverwaltung, Möbellager und der soziale Fahrradladen. ann

Mit freundlicher Genehmigung von Annegret Ries

 
 

Pressemeldung

Armut auf neuem Höchststand: Paritätischer kritisiert verteilungspolitisches Versagen und fordert konsequente Maßnahmen zur Armutsbekämpfung

 

Pressemeldung vom 24.05.2018

von: Gwendolyn Stilling

Als Ausdruck verteilungspolitischen Versagens bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die aktuellen Armutsquoten des DIW, nach denen die Armut in Deutschland auf 16,8 Prozent und damit einen neuen traurigen Rekordstand gestiegen ist. Der Verband kritisiert, dass das Thema Armutsbekämpfung im Koalitionsvertrag von Union und SPD so gut wie keine Berücksichtigung findet. Notwendig seien konsequente armutspolitische Maßnahmen und eine offensive Sozial- und Integrationspolitik für alle.

„Es ist ein Armutszeugnis sondergleichen, dass die Armut trotz boomender Wirtschaft in diesem reichen Land Jahr für Jahr steigt. Diese Gesellschaft befindet sich vor einer sozialen Zerreißprobe. Immer mehr Menschen geraten in existenzielle Not, sind im Alltag ausgegrenzt und abgehängt“, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. „Wir brauchen endlich konsequente armutspolitische Maßnahmen und können uns nicht länger mit großkoalitionären Halbheiten zufriedengeben.“

Der Koalitionsvertrag der Großen Koalition enthalte keine überzeugenden Antworten auf die zunehmende Spaltung dieser Gesellschaft, kritisiert der Paritätische. „Die Lösung der wirklich großen sozialen Probleme, vor denen wir stehen, ist die Große Koalition noch schuldig geblieben. Altersarmut, Wohnungsnot oder Kinderarmut werden zwar behandelt, aber nicht konsequent genug angegangen. Mit dem Verzicht auf einen steuerpolitischen Kurswechsel hat sich die Koalition schlicht selber armutspolitisch lahmgelegt“, so Schneider. „Wenn nicht auch diese Legislaturperiode armutspolitisch vergeudet werden soll, muss jetzt umgesteuert werden.“

Notwendig sei eine offensive Sozial- und Integrationspolitik, die alle mitnehme und keinen zurücklasse. „Wir brauchen eine intensive Integrationspolitik. Voraussetzung dafür sind bezahlbare Wohnungen, bessere Mindestlöhne, mehr Qualifikation und bedarfsgerechte Grundsicherungsleistungen für alle, genauso wie mehr Bildungsanstrengungen für alle benachteiligten Kinder und Jugendliche“, so Schneider.

Samstag, 16. Juni

 

20 Uhr

 

Harfe- Pur

 

 

Prof. Maria Stange

 

Benefiz zu Gunsten der Tagesbegegnung  Lichtblick

 

Alte Winzinger Kirche, Kirchstraße 40

 

 

Professorin für Harfe an den Musikhochschulen Karlsruhe und Stuttgart, studierte u.a. in Paris bei Frédérique Cambreling. Seit 1995 konzertiert sie mit den Sinfonieorchestern des SWR Freiburg/Baden-Baden, dem hr, dem BR, den Bambergern und anderen als Soloharfenistin. Sowohl ihre Auftritte als Kammermusikerin u.a. im Duo mit Partnern wie Christian Ostertag (Violine), Mathias Irtel von Brenndorff (Flöte), Oliver Siefert (Posaune) und größeren Ensembles, als auch die Ensemblearbeit mit Neuer Musik (Ensemble Modern, Musikfabrik Köln, u.a.) wurden bereichert durch ihr gewidmete Uraufführungen, CD Einspielungen (Ambitus, ars musici, Bayer Records, Hännsler) und Hörfunksendungen. Als Solistin ist Maria Stange bei den Weilburger Schlosskonzerten, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und anderen Veranstaltungsreihen zu hören.  Sie lebt in Bayern und hat vier Kinder.

 

Sie wird u.A. Werke spielen von Nino Rota, Carlos Salzedo, Andree Caplet und Louis Spohr

 

Eintritt frei- Spende erwünscht – Die Tagesbegegnung Lichtblick dankt ganz herzlich dem Förderverein „Alte Winzinger Kirche“ für die Unterstützung.

 „Dritter Arbeitsmarkt notwendig“

„Lichtblick“-Leiter Hans Eber-Hubert sieht dringenden Bedarf an Stellen und bezahlbarem Wohnraum

Von Annegret Ries

 

Arbeitsangebote für Menschen, die den Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt nicht gewachsen sind und Wohnungen mit günstigen Mieten fordert die Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“ in ihrem Jahresbericht 2017. Wie daraus hervorgeht, nutzten im vergangenen Jahr 442 Männer und Frauen die Einrichtung. Nicht eingerechnet sind jene Menschen, die im Hausratladen, im Fahrradladen „Zweirad/t“, im Möbellager und in der Kleiderkammer des „Lichtblicks“ waren.

In Neustadt müsse ein „Wohnungs-Notstand“ ausgerufen und „mit unkonventionellen Mitteln kurzfristig für Entlastung“ auf dem Wohnungsmarkt gesorgt werden, fordert Hans Eber-Huber, Leiter der Tagesbegegnungsstätte. 238 Männer und Frauen hatten 2017 beim Lichtblick ihre Postadresse, weil sie keine Wohnung haben. 154 dieser Wohnungslosen sind aus Neustadt, 85 aus dem Landkreis Bad Dürkheim und 65 aus anderen Orten. Doch nicht alle, die keine Wohnung haben, sind beim „Lichtblick“ postalisch gemeldet. Wie Eber-Huber berichtet, waren im vergangenen Jahr 304 Menschen ohne Wohnung in der Tagesbegegnungsstätte, davon 235 Männer. Die Notwohnung in der Talstraße sei durchgehend belegt gewesen. Außerdem hat der „Lichtblick“ sechs Wohnungen angemietet, in denen Menschen für einen längeren Zeitraum wohnen können.Die 442 Gäste des „Lichtblicks“ kamen im vergangenen Jahr an 239 Öffnungstagen etwa 15.000-mal in die Einrichtung. 9600 Mittagessen wurden ausgegeben. Dazu ungezählte Liter Kaffee, andere Getränke und kleine Speisen. Ein Teil der Lebensmittel werde gespendet, erläutert Eber-Huber. Er nannte die Firma Food-Tex, die Metzgerei Neumaier, die Konditoreien Sixt und Michel sowie die Bäckerei Istanbul, die teils schon seit vielen Jahren Lebensmittel spendeten. Lebensmittel bekomme der „Lichtblick“ außerdem von der „Tafel“, doch müsse auch einiges eingekauft werden.

Insgesamt hatte die Tagesbegegnungsstätte im Vorjahr Sachkosten von rund 225.000 Euro, die durch Spenden, Zuwendungen, Aufwandsentschädigungen von Kunden des Arbeitsprojekts Solipakt sowie Einnahmen aus den Läden finanziert wurden. Die Stadt Neustadt bezahlt die Stelle des Einrichtungsleiters und zusätzlich 15.000 Euro im Jahr. Der Landkreis Bad Dürkheim beteiligt sich mit 4000 Euro.

Neben Eber-Huber, der eine volle Stelle hat, sind vier Teilzeitkräfte hauptamtlich im „Lichtblick“ beschäftigt. Aufgrund von Krankheit, Rente und Umstrukturierungen stehen einige personelle Veränderungen an. Insgesamt arbeiten 45 Menschen im „Lichtblick“ sowie in seinen Läden und Projekten: Die meisten sind Besucher der Einrichtung, die als Mini-Jobber-, Ein-Euro-Jobber oder mit einer Ehrenamtspauschale tätig sind. Hinzu kommen ehrenamtliche Helfer, die keine Besucher sind und ohne Bezahlung mitmachen.

Es zeige sich immer deutlicher, dass eine zunehmende Anzahl von Männern und Frauen zwar noch arbeiten könne, aber nicht mehr auf den regulären Arbeitsmarkt vermittelbar sei. Sie seien den dortigen Bedingungen nicht gewachsen, so Eber-Huber. Er fordert deshalb die Einrichtung eines sogenannten dritten Arbeitsmarkts – bestückt mit Stellen, vor allem in sozialen Einrichtungen, die sozialversicherungspflichtig sind und bei denen die Beschäftigten so viel verdienen, dass sie ohne staatliche Unterstützung leben können.

 

Beratung, die Führung von 30 Treuhand-Konten, Unterstützung beim Schreiben von Bewerbungen und beim Ausfüllen von Unterlagen für Behörden, Hilfe bei der Haushaltsführung, Öffentlichkeitsarbeit waren einige der weiteren Aktivitäten der Tagesbegegnungsstätte im vergangenen Jahr. 

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Mittelhaardter Rundschau - Nr. 74

Datum Mittwoch, den 28. März 2018

 

Seite 16

 

„Team Früchteteppich“  spendet dem Lichtblick 1000 Euro

Das „Team Früchteteppich“ aus St. Martin hat dem „Lichtblick“  1000 Euro gespendet. In rund 200 Arbeitsstunden hatten Rita und Hans Dick sowie Pia, Anke und Mareike Ruzika den Teppich aus Früchten und 40 Körnersorten geschaffen und über die Ausstellung des Teppichs in der Pfarrkirche St. Martin viele Spenden bekommen.

Wir danken ganz herzlich für die jahrelange Unterstützung !

Pressemitteilung

 

Neustadt, 17.Februar 2018

 

Fitnessfrühstück und Spende für den Lichtblick

 

VeniceBeach spendete großzügiges Frühstücksbuffet

 

So richtig schlemmen konnten die Besucher der Tagesbegegnungsstätte Lichtblick in der Amalienstraße 3 am Samstag. Eingeladen hatten die Betreiber der Fitnessanlage VeniceBeach aus der Roßlaufstrasse 9 in Böbig, einem Unternehmen der Pfitzenmeier Gruppe. Ab 9:00 Uhr zeigten Caroline, Suzan, Tanja, Lena und Paul, dass sie neben dem Umgang mit Fitness Geräten auch ein zünftiges Frühstücksbuffet anrichten können. Verschiedene  Sorten Wurst und Käse, leckere Brötchen, Gurken, Weintrauben und vieles mehr. 50 Eier aufschlagen und damit 2 große Schüsseln mit Rührei auf den Tisch und fertig war ein Buffet, das durchaus auch einem 3 Sterne Hotel Ehre gemacht hätte. Um 10 Uhr waren die Räume im Lichtblick proppenvoll. Die Besuchen ließen es sich schmecken und nebenbei wurde auch die aktuelle politische Lage diskutiert. Und dann kam der Knaller: Caroline, Tanja, Lena und Suzan überreichten dem Leiter des Lichtblick, Hans Eber-Huber, einen symbolischen Scheck über eine Spende von 1.800 €. Diese großzügige Spende wurde von MitarbeiterInnen und Mitgliedern vom VeniceBeach Club aufgebracht. Mit dieser Spende haben Unternehmen und  Spender auch auf ihre soziale Verantwortung am Standort Neustadt aufmerksam gemacht, denn: Der Lichtblick kann nur über Spenden weiter seine großartige und vom Ehrenamt getragene Arbeit Tag für Tag weiterführen.

Neue Öffnungszeiten im HausRat-Laden

(1. März bis 31. Oktober)

 

Der HausRat-Laden hat neue Öffnungszeiten.

 

Montag von 11 Uhr bis 17 Uhr

Dienstag von 11 Uhr bis 17 Uhr

Mittwoch Geschlossen

Donnerstag von 11 Uhr bis 17 Uhr

Freitag von 11 Uhr bis 17 Uhr

Samstag Geschlossen

 

Infos

Floh- und Krempelmarkt

 

 

Am Samstag 23.06.18 von 8 Uhr bis 17 Uhr

in den Nischen der Stiftskirche.

 

Am Samstag 21.07.18 von 8 Uhr bis 17 Uhr

in den Nischen der Stiftskirche.

 

Am Samstag 04.08.18 von 8 Uhr bis 17 Uhr

in den Nischen der Stiftskirche.

 

Am Samstag 01.09.18 von 8 Uhr bis 17 Uhr

in den Nischen der Stiftskirche.

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Bei schlechtem Wetter findet der Flohmarkt im HausRatladen statt, Talstraße 5

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LB-Flohmarkt

Samstag 23. Juni

Stiftskirche

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Lichtblick

Jahresbericht 2017

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TAGESBEGEGNUNGSSTÄTTE

LICHTBLICK

NEUSTADT - WEINSTRASSE

Prot. Dekanat Neustadt u. Förderbeirat Lichtblick

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POSTALISCHE ANSCHRIFT

67434 Neustadt/Weinstraße

Amalienstraße 3

Tel.  (0 63 21) 35 53 40

Fax. (0 63 21) 48 01 84

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Freitag

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„Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.“

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Aktualisiert am 14.06.2018

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