Artikel zum Zwei-Rad/t Laden

Zu „Profis“ in Sachen Zweirad entwickelt

 

Mitarbeiter des sozialen Projekts „Zweirad-Laden“ haben sich ihre Kenntnisse selbst angeeignet – Öffnungszeiten erweitert

 

Bei wärmerem Wetter sind wieder mehr Radfahrer unterwegs, dazu passend hat der zur Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“ gehörende „Zweirad-Laden“ seine Öffnungszeiten verdoppelt. Ab 1. März werden an vier Tagen in der Woche in dem Laden in der Ludwigstraße 31 gebrauchte Räder zu günstigen Preisen an Bedürftige verkauft und Fahrräder repariert.

 

„Der Vorschlag, die Öffnungszeiten zu erweitern, kam von den beiden Mitarbeitern“, erklärt Hans Eber-Huber, Leiter des „Lichtblicks“. Die beiden sind Langzeitarbeitslose, die zu den Besuchern des „Lichtblicks“ gehören und sich in dem sozialen Projekt „Zweirad-Laden“ engagieren. Einer der beiden, Heiko Litzel, ist seit Beginn im April 2014 dabei, zuvor hatte er bei dem Arbeitsprojekt „Solipakt“ mitgemacht.„Heiko hat sich inzwischen so viele Kenntnisse angeeignet, dass er auch schwierige Reparaturen erledigen kann“, lobt Eber-Huber. Ein Profi hat Heiko Litzel und seinem Kollegen Michel, der seinen Nachnamen nicht nennen möchte, einiges beigebracht. Weitere Kenntnisse haben sie sich durch „learning by doing“ und Anleitungen im Internet erarbeitet.

 

„Ich bin ohnehin fast jeden Tag hier“, sagt Litzel. So habe er vorgeschlagen die Öffnungszeiten, die bisher auf jeweils fünfeinhalb Stunden an zwei Tagen pro Woche begrenzt waren, zu erweitern.

 

Der „Zweirad-Laden“ ist von Beginn an ein Erfolgsprojekt. Die Fahrräder, die hier zu einem günstigen Preis verkauft werden, sind gespendet. „Viele haben im Keller oder der Garage nicht mehr benötigte Fahrräder herumstehen und sind froh, wenn sie die loswerden“, erzählt Eber-Huber. Vor allem in der Anfangszeit bekam der „Zweirad-Laden“ so viele Räder geschenkt, dass er zeitweise aus Platzgründen keine mehr annehmen konnte. Inzwischen freut man sich wieder über Radspenden. Die Räder können im „Zweirad-Laden“ oder im „Lichtblick“ abgegeben werden oder werden abgeholt. „Wir machen in gewissen Abständen Sammeltouren“, erklärt Eber-Huber. Jeden Drahtesel einzeln abzuholen, sei zu aufwendig.

 

Alle Fahrräder werden von Heiko Litzel und Michel überholt, es wird überprüft, ob die Drahtesel verkehrssicher sind, bei Bedarf werden sie repariert. „Räder, die zu kaputt sind, werden ausgeschlachtet“, erklärt Litzel. So ist im Lauf der Zeit ein großes Ersatzteillager entstanden. Deshalb müssten in der Regel nur Verschleißteile, wie Fahrradschläuche oder Birnen für die Lampen, zugekauft werden, so Eber-Huber. Dabei werde der „Zweirad-Laden“ von zwei in Neustadt ansässigen Fahrradgeschäften unterstützt. „Wir sind keine Konkurrenz“, betont Eber-Huber. Denn die Kunden des „Zweirad-Laden“ seien ausschließlich Bedürftige, die sich ein neues Fahrrad oder auch erforderliche Reparaturen nicht leisten könnten. Seit einiger Zeit seien zunehmend auch Flüchtlinge Kunden des „Zweirad-Ladens“, berichtet Eber-Huber.

 

Bei der Auswahl an Rädern kann der „Zweirad-Laden“ durchaus mit manchem professionellen Fahrrad-Geschäft mithalten. „Derzeit haben wir etwa 150 Räder“, berichtet Eber-Huber. Er bedauert, dass der „Zweirad-Laden“ trotz seines Erfolgs nicht genug Geld einbringt, um die beiden Mitarbeiter regulär zu bezahlen. Heiko Litzel hat einen Ein-Euro-Job, sein Kollege Michel bekommt eine Ehrenamtspauschale.

 

Öffnungszeiten

Die neuen Öffnungszeiten des „Zweirad-Ladens“ in der Ludwigstraße 31 sind montags von 13 bis 18 Uhr, dienstags, mittwochs und donnerstags, jeweils von 10 bis 15.30 Uhr. Wer Räder spenden möchte, kann sich unter der Telefonnummer 06321 8708021 oder E-Mail zweirat@gmx.de melden. ann

 

Quelle:

Die Rheinpfalz 28.02.17

Heiko Litzel - unser Mitbegründer - ist leider im Frühjahr 2017 plötzlich verstorben

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LB-Winterflohmarkt

Samstag 24. November

10 Uhr - 17 Uhr

HausRat-Laden

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Aktualisiert am 14.11.2018

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