DER DIAKONIEPREIS 2011 GEHT AN DEN LICHTBLICK N NEUSTADT

Lichtblick Neustadt erhielt im Jahre 2011 in Speyer/Rhein den Diakoniepreis

Nun, man kann denken und fühlen was und wie man das möchte, die Veranstaltung im historischen Ratssaal der Stadt Speyer/Rhein war ein absoluter Erfolg, ein gelungenes Event, obwohl nur einer der vorgestellten Kandidaten den diesjährigen Preis gewinnen konnte. Alle vorgestellten Projekte (mittels Beamer bzw. Präsentationsshow) haben ihre absolute Aufmerksamkeit verdient und sollen zum Nachdenken und Nachmachen anstoßen. Leider konnte nur einer der Kandidaten den begehrten Preis gewinnen, dieses Jahr entschied sich die Jury für die Organisation "Lichtblick" in Neustadt an der Weinstraße und das ist auch gut so. Mit absolut sachlichen bzw. überzeugenden Argumenten, stimmte der Leiter der Organisation Hans Eber-Huber mittels Multimediashow präsentiert, die Jury auf die richtige Linie ein. Dank sei auch allen anderen, visuell vorgestellten Projekten gesagt, sie hat die teilnehmenden Menschen sicher auch sehr berührt und zum nach- denken bzw. vormachen ermutigt. Herzlichen Dank auch den Organisatoren, die es verstanden haben, (Dank Cat-Serviceice) leckere Appetithäppchen in allen Variationen an die Frau bzw. den Mann zu bringen. Sicher wird es auch in den darauffolgenden Jahren Gewinner dieses begehrten Preises geben, denen wir schon heute viel Erfolg und natürlich zum Gewinn recht herzlich im Voraus gratulieren dürfen.

Hans-Günter Cronauer

Und Sie meinen ......

Autor: Harald Beeck Neustadt-Haardt

 

Ja, hätte die Jury wohl gerufen, die unter den sechs Wettbewerbern um den Diakoniepreis 2011 das Projekt von Neustadts Lichtblick auszeichnete, wäre sie bei Dalli Dalli gewesen …


Die Preisverleihung der Stiftung „Zukunft gestalten – Diakoniestiftung für die Pfalz“ im historischen Ratssaal zu Speyer wäre dessen würdig gewesen. Indes - auch so begleiteten mehr als 150 Gäste und Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus dem öffentlichen und kirchlichen Raum wohlwollend die Würdigung aller, die sich mit ihren Projekten für die Anliegen von Menschen um den mit 3000,- Euro dotierten Preis beworben hatten.

 

Henri Franck, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, dankte allen und ganz besonders der Jury, die die Qual der Wahl hatte und entscheiden musste unter all dem Guten. Er würdigte die großzügige Hilfe der BRUDERHILFE PAX FAMILIENFÜRSORGE Versicherer im Raum der Kirchen und dankte ihrem Landesdirektor Frank Gutzmann, bereits zum vierten Mal als Hauptsponsor für Gewinner-Preis und Ausrichtung der Veranstaltung da zu sein.

 

Hansjörg Eger, Oberbürgermeister der Stadt Speyer, lenkte in seinen Grußworten den Blick nicht nur auf den Historischen Ratssaal als die gute Stube der Stadt, sondern auch als Symbol für das, was die eingereichten Projekt-Arbeiten ausmache: In diesen Beispielen für gelebtes Engagement entstünden Räume wie Kirchen, in denen die Nähe zu Menschen gelebt werde; mit Liebe im Herzen und nicht nur mit Worten, erbringe ein Jeder mit seinen Taten einen Dienst am Nächsten u n d an der Gesellschaft als Ganzes. Die eingereichten Arbeiten seien Symbol für gesellschaftliches Zusammenleben in Frieden und Beispiel für Nachhaltigkeit.

 

Die Anwesenden honorierten die vorgestellten Wettbewerbs-Projekte mit Applaus. Es waren:

 

Das Netzwerk „Trampolin“ aus Bad Bergzabern mit „Mahlzeit“.

Der CVJM Kehweiler-Mehlbach mit „Do it“.

Der CVJM Pirmasens mit „Lebensalltag“.

Die Ökumenische Sozialstation Limburgerhof mit „Nachbarschaftshilfe“.

Familie in Bewegung, Ludwigshafen (Fabelu) mit „Familienpädagogik“.

Lichtblick Neustadt mit „Solipakt“.

 

Bei der anschließenden Preisverleihung an die Männer und Frauen des Lichtblick würdigte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad, alle Teilnehmer des Wettbewerbs. Jedes Projekt habe nicht nur einen Preis, sondern auch höchsten Respekt und größte Anerkennung verdient. Er sage von Herzen DANKE! Leider gäbe es nur einen Preis. So seien die Experten der Jury gezwungen gewesen, sich zu entscheiden. Im Projekt „Solipakt“ des Lichtblick in Neustadt hätten sie einen einzigartigen Beitrag gesehen, den Belangen von Langzeitarbeitslosen zu entsprechen. Was in diesem Rahmen geleistet werde, sei ein nachhaltiges Zeichen für Solidarität mit denen, die am Rande der Gesellschaft leben.

 

Bei weniger als drei Millionen seien die eine Million Langzeitarbeitslose besonders betroffen. Viele von Ihnen fühlten sich wie Vergessene, hätten aufgrund von Alter, Qualifikation und je eigener Hemmnisse nur noch Aussicht auf einen der „Billig-Jobs“. Dieser Verfestigung einer unguten Situation setze das Projekt Hoffnung entgegen: Miteinander Arbeiten, Zur Selbsthilfe Befähigen und Für Andere Sinnvolles Tun schaffe neben Materiellem ein offenes Ohr und offenes Herz für Andere. So würden die, die am ersten Arbeitsmarkt keine Chance hätten, an ein selbstverantwortliches Leben herangeführt und soziale Teilhabe wieder möglich. „Das ist praktizierte Nächstenliebe. Seid, wie Jesus in der Bergpredigt ruft: Das Licht der Welt.“ Alle Menschen seien Kinder des Lichts, dann, „…wenn Erfüllung möglich werde, in Arbeit und in gelebter Liebe!“ (Dorothee Sölle).

 

„Ihr seid ein Vorbild für Menschen. DANKE, Euch Allen“, ruft Christian Schad in den Raum. Diesem Dank schließt sich Frank Gutzmann gerne an und überreicht mit Christian Schad Preis und Urkunde an die Gewinner. Für die spricht Armin Jung, Dekan der evangelischen Kirche in Neustadt und Träger des Lichtblick, mit launigen Worten seine große Dankbarkeit aus und schließt dabei ganz besonders auch die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs ein.

 

Der offizielle Teil der Preisverleihung schließt mit einem Appell des Sozialbürgermeisters der Stadt Neustadt, Ingo Röthlingshöfer, wie wichtig und notwendig für Neustadt und andere eine Einrichtung wie der Lichtblick sei, dass indes der Staat gefordert wäre, Prinzipielles zu tun, um Abhilfe zu schaffen. Nichts sei schlimmer als die Gewöhnung aller an Missstände, die nur einige treffe; ganz besonders dann, wenn die „einigen“ viel zu viele seien.

 

Bei Speis und Trank und der Musik des „Jazz-Kwartetts“ der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz klingt der Abend von Menschen für Menschen im Miteinander selig aus.

 

Ein Statement von unserem lieben Freund und Kollegen Harald Beeck aus Neustadt/Haardt.

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Aktualisiert am 16.08.2018

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