Die LICHTBLICK - ZEITUNG - Nr. 68/2016 Seite 3 von 8 Seiten

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Auf dieser Grundlage konnten sich kreative Aktivitäten wie das Solipakt-Projekt entfalten, das Spenden-aufkommen verstetigte sich, und der Lichtblick gewann in der Neustadter Öffentlichkeit Profil. Politik, Öffentlichkeit und Bürger zogen an einem Strang.

So ist heute der Lichtblick der von Manchen belächelten „Schwärmerei einiger Sozialromantiker“ ent-wachsen, hat sich aus der „anrüchigen Ecke“ zu seiner vollen Daseins-Berechtigung entwickelt. Es gibt ihn, weil er notwendig ist; und er hat sich mit dem SGB II als notwendiger denn je erwiesen. Mit Hartz IV hat sich die Situation drastisch verändert. Nicht nur Obdachlose sind in Not gekommen, auch die Zahl der bedürftigen Menschen steigt. Trotz drastischer Mittelkürzungen gerade auch im segensreichen Arbeitsprojekt Solipakt, kann die Arbeit fortgesetzt werden; der Lichtblick ist dazu auf private Spenden angewiesen, notwendiger denn je.

Eingang Lichtblick

Das Dasein des Lichtblick hat die Augen geöffnet, hat Licht dahin geworfen, wo zuvor schon, auch in Neustadt, Menschen in Not und am Rande der Gesellschaft ein Schattendasein fristen mussten. Es freut mich, dass ich von Beginn an schon in der Projektphase mit dabei sein und aus meiner Position beim Gesundheitsamt einige Türen öffnen konnte. Die Jahre für den Lichtblick und im Förderbeirat wurden ein Teil von mir, so dass ich mich auch jetzt immer wieder gerne dort einbringe, wo es passt; so z.B. auch dieses Jahr für das Kunstprojekt, das dem Lichtblick zu seinem Jubiläumsjahr noch einmal eine ganz andere Art von Öffentlichkeit bringen kann.

Am meisten freut mich allerdings, dass der Lichtblick nicht mehr seine Existenzberechtigung immer wieder aufs Neue be- und nachweisen muss. Nein. Die Menschen, die in den Lichtblick kommen, gehören zu unserer Gesellschaft, sind mehr als nur ein Teil von ihr, sind vielleicht auch deren anderes Gesicht. Im Lichtblick finden Menschen die Akzeptanz von Menschen. Gleich in welcher Lebenslage, sind Menschen füreinander da, haben ein offenes Ohr und eine helfende Hand. Das wünsche ich mir auch für die Zukunft. Denn: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.1

Und wenn - und daran glaube ich - nicht immer nur der eigene Wille geschieht, sondern eine spirituelle Grundorientierung existiert die vielleicht erst erkannt werden will, dann ist der Lichtblick vielleicht ein gutes Beispiel für Menschen, die miteinander dieses Motto teilen:

Wir wollen niemanden aufgeben, sondern die Hand reichen, für ein solidarisches Miteinander, in dem jeder der Mensch sein darf, der er - geworden - ist.

1Aus: Lutherbibel 1912, Matthäus 4:4

Was uns wichtig ist

 

Eine Geldspende über 400€ von sd-charity Immobilien

 

Das Unternehmen sd-charity Immobilien in Neustadt an der Weinstraße hat einen ganz besonderen zielorientierten Leit-faden. Dieser lautet das nach jedem erfolgreichen Verkauf eine Spende an eine soziale Organisation oder einen Verein geht.

Diesmal wurde der Lichtblick ausgewählt und erhält 400€. Der Lichtblick bedankt sich vielmals. Weiter Informationen über die Firma gibt es auf www.sd-charity.de zu finden.

20 Jahre Lichtblick(e)

Fast ein Tagebuch von

Hans Eber-Huber

 

Teil 3

 

Das gesamte Tagebuch und weitere Infos können auf www.lichtblick-nw.de nach-gelesen werden.

Im Oktober 2002 wurde dann mein Lieblingskind geboren:

Das Arbeits- und Beschäftigungs-projekt „SoliPakt“.

Entstanden ist die Idee bereits ein Jahr zuvor. Im Herbst 2001 veranstaltete der Kindergarten im Schöntal rund um St. Martin einen Kinderflohmarkt. Kinder des Kinder-gartens verkauften, natürlich mit Unterstützung ihrer Eltern, Spiel-sachen und Kleidung und spendeten schließlich den Erlös dem Lichtblick. Die Kinder kamen dann auch vorbei um zu sehen, wofür das Geld verwendet wurde. Ich war darüber sehr gerührt, und wollte auch etwas zurückgeben.

In dieser Zeit hatte die Naturgruppe Sonnenhang im Schöntal, die zum Kindergarten gehörte, neues Gelände erhalten. Hier war „Manpower“ gefragt, um die Terrassen von Gestrüpp zu befreien

 

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LB-Winterflohmarkt

Samstag 15. Dezember

10 Uhr - 17 Uhr

HausRat-Laden

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LICHTBLICK

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Aktualisiert am 12.12.2018

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Montag, 31. Dezember:

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Dienstag, 1. Januar: geschlossen

Danach wieder ganz normal.

 

Warum fehlen in Deutschland so viele Sozialwohnungen