Die LICHTBLICK - ZEITUNG - Nr. 69/2016 Seite 5 von 8 Seiten

… weiter von Seite 4

 

alt. Ich könnte mir so ein technisches Meisterwerk nicht leisten, hätte da nicht auch eine Küche vom Möbelmitnahmemarkt gereicht? - Und der Bodenbelag ist auch kein Schnäppchen vom Baumarkt.

Vielleicht kamen ihnen auch solche Gedanken, als sie sich unseren neuen, alten Lichtblick angeschaut haben. Wenn ich mir Bilder von der Eröffnungszeit 1996 anschaue, ich habe ja einige ausgewählt, dann erleben wir heute einen Quantensprung. Damals war es so, dass die Küche zum Beispiel gleichzeitig Wäscherei war und die Leute dort ihre Dusche hatten. Es gibt Bilden, da sitzt ein Obdachloser in der Küche und ihm werden die Haare geschnitten. Ich habe mir sagen lassen, dass es häufig vorkam, dass sich Männer nach dem Duschen in der Küche anzogen, weil die Dusche unter Wasser stand. Das hatte schon was. Später, das war schon zu meiner Zeit, konnten wir nur im Wechsel die Waschmaschinen laufen lassen, weil sonst die Sicherung herausgeflogen ist. Die Menschen, die zu uns kamen, mussten durch die Küche und haben gleich mitbekommen, was der Mittagestisch alles zu bieten hatte. Das Alles hat schon zur unserer Einrichtung gepasst, der Charme des Improvisierens.

Die Lichtblick-Küche Heute

Als 1996 endlich nach langer Suche Räumlichkeiten gefunden wurde, wurden diese innerhalb kurzer Zeit mit wenig Geld ausgebaut. 1998 kam dann das Obergeschoss hinzu, und auch da wurde mit wenig finanziellen Mitteln das Beste daraus gemacht. Der Lichtblick an sich war den Menschen sehr ähnlich, die ihn aufgesucht haben.

Andererseits - wenn wir uns die Geschichte der Einrichtung anschauen, hat es schon immer kontinuierlich eine Entwicklung gegeben: Von der Suppenküche in der Martin-Luther-Kirche zu den Räumlichkeiten hier. Von der Skepsis seitens der Kommune hin zu einer konstruktiven Zusammenarbeit, von den Vorbehalten und Ängsten der Nachbarschaft hin zu einem freundlichen Miteinander, von dem Café Lichtblick hin zu einem sozialen

Projekt mit vielen zusätzlichen Angeboten.

Es ist vollbracht: Martin, Karsten, Roni und Friedrich sind zufrieden!

Es wird nicht lange dauern, da werden die vielen Besucherinnen und Besucher ihre Spuren hinterlassen haben - und das ist auch gut so. Im Mittelpunkt stehen auch weiterhin die Menschen mit ihren Sorgen und Freuden, mit ihren Stärken und Schwächen.

Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, das hier zu erreichen.

Zunächst einmal danke ich Allen, die hier mitgeholfen haben. Ich habe selbst viel gelernt in dieser Zeit - wie man richtig verputzt, Leitungen verlegt, Wände erstellt, mauert, tapeziert und vieles mehr. Eine schöne Erfahrung, Lehrling zu sein. Ich danke den Firmen, die hier beteiligt waren, und fast alle sehr günstig gearbeitet haben. Insbesondere Dank an Frau Weigand, die ehrenamtlich Planung und Bau-betreuung übernahm. Dass wir trotz des Umbaus die Einrichtung offen halten konnten, haben wir der Arbeiterwohlfahrt zu verdanken, die uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Das wir in dieser Zeit auch eine warme Mahlzeit bekommen haben, dies haben wir der Patenschaftsaktion zu ver-danken. Fast 1000 Essen haben Kirchengemeinden, Vereinigungen und Einzelpersonen gekocht.

Vielleicht hat sie ein wenig der Charme unserer Einrichtung angesteckt - wir können noch ehren-amtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebrauchen, insbesondere, weil wir nun hier selbst kochen können.  Ich danke Ihnen allen recht herzlich, besonders auch Frau Arendt-Stein von der Freiwilligenbörse Carat des Caritas - von ihr stammt die Idee. Dank auch meinen beiden Mitarbeiterinnen und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.  Schließlich geht es - natürlich wie immer, ums Geld. Ohne Moos nix los heißt es so schön und ohne Moos gäbe es auch keinen neuen Lichtblick. Der Umbau hat ca. 25.000 Euro gekostet und dieser Betrag ist im Laufe des letzten halben Jahres zusammen ge-kommen. Natürlich dürfen wir uns jetzt nicht zurücklehnen und Däumchen drehen. Die Existenz des Lichtblicks hängt unmittelbar mit der Spendenbereitschaft zusammen, jährlich brauchen wir fast 50.000 Euro Spenden, in diesem Jahr sind es nun  25.000 Euro mehr. Aber, und das ist entscheidend. Die Bürgerinnen und Bürger hier in der Region haben erkannt, dass der Lichtblick ein sinnvolles soziales Projekt ist, das eine Unterstützung rechtfertigt.

So vielfältig die Menschen sind, die zu uns kommen, so vielfältig sind auch unsere Sponsoren. Ich danke der Lions-Hilfe, dem Madison-Club, dem Verein der Niederländer in Neustadt,  den vielen Einzel-spendern, den Künstlerinnen und Künstler der Benefiz-Gala im Mai, und den beiden Stiftungen - der Schröter-Stiftung und der Kurz/Bähr-Stiftung.

11.10.04: Unser Projekt „Solipakt“ hat von nun an einen ganz offiziellen Charakter. Sechs unserer Besucher arbeiten von nun an 30 Stunden wöchentlich und bekommen vom Arbeitsamt eine stündliche Vergütung.

27.10.04: Unser Kochkurs startet. Frau Henkel bietet 14 tägig einen Kurs für Interessierte an. Ziel ist es, mit wenig Geld ein Menu zusammen zu stellen. Später kam dann noch Sabine Wienk-Bogert als Köchin hinzu.

 

… weiter auf Seite 6

**************

LB-Winterflohmarkt

Samstag 15. Dezember

10 Uhr - 17 Uhr

HausRat-Laden

**************

TAGESBEGEGNUNGSSTÄTTE

LICHTBLICK

NEUSTADT - WEINSTRASSE

Prot. Dekanat Neustadt u. Förderbeirat Lichtblick

--

POSTALISCHE ANSCHRIFT

67434 Neustadt/Weinstraße

Amalienstraße 3

Tel.  (0 63 21) 35 53 40

Fax. (0 63 21) 48 01 84

eMail:

lichtblick_nw@t-online.de
Homepage:

www.lichtblick-nw.de

Facebook:

 www.facebook.com/lichtblick.nw

Google:

lichtblickneustadt.business.site

--

AKTUELLE - BANKVERBINDUNG

Lichtblick
Sparkasse Rhein-Haardt
IBAN: DE86 5465 1240 0005 2888 57

BIC: MALADE51DKH

--

AKTUELLE - ÖFFNUNGSZEITEN

Montag - Donnerstag

8:00 - 16:00 Uhr

Freitag

 10:00 - 15:00 Uhr

Samstag

9:00 - 13:00 Uhr

 

„Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.“

Martin-Luther-King

SIND SIE HARTZ4 EMPFÄNGER

DANN LOHNT SICH EIN BLICK AUF DIESE HOMEPAGE

(wichtige Formulare downloaden)

Aktualisiert am 12.12.2018

Unsere Öffnungszeiten zwischen den Tagen:

Montag, 24. Dezember

ab 10 bis 16 Uhr:

Weihnachtsfeier

25. und 26. Dezember: geschlossen

Donnerstag 27. Dezember und Freitag, 28. Dezember:

8 Uhr bis 13 Uhr

Samstag, 29. Dezember:

9 Uhr bis 13 Uhr

Montag, 31. Dezember:

8 Uhr bis 13 Uhr

Dienstag, 1. Januar: geschlossen

Danach wieder ganz normal.

 

Warum fehlen in Deutschland so viele Sozialwohnungen