Die LICHTBLICK - ZEITUNG - Nr. 69/2016 Seite 6 von 8 Seiten

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Jetzt sind wir schon im Jahre 2005!

Und da begann ich einen folgenschweren Fehler: Eine große Wohnung war zu vermieten und einige junge Männer waren gerade obdachlos…. Und es wurde Neustadts chaotischste Männer WG gegründet. Eine WG, die mir einige graue Haare bereitete, denn von Beginn an gab es nur Stress! Und wenn es Probleme gab - meist zu später Abendstunde wurde ich gerufen, um den Streit zu schlichten. Einmal war sogar die Feuerwehr vor Ort mit ihrer großen Leiter, um zu einem offenen Fenster zu gelangen. Hinter dem Fenster hörte einer so laut Musik, dass er die versammelte Ordnungsmacht vor der Tür nicht wahrnehmen konnte.

Den nächsten folgenschweren Fehler machte ich übrigens ein paar Jahre später;

Eine große Wohnung war zu vermieten und einige Frauen waren obdachlos… Und es wurde… na, sie wissen schon!

Apropos Wohnungen: Im Laufe der Jahre hat der Lichtblick so manche Wohnung - meist für alleinstehende Menschen - angemietet und wir haben - mit obiger Ausnahme - eigentlich keine größeren Probleme gehabt.

Und zum Weihnachtsfeste gab es mal wieder e bissel pälzisch:

Die meschde, die hier hocke, krigge seit Januar nimmi Arbeits oder Sozialhilfe, sondern des sogenannde Hartz 4. Awwer woller mer mol eerlisch sei. Trotz dem Hartz is net meer Geld in de Dasch un de Kaffee wird immer noch mit Wasser gekocht. Uff jedenfall war des e ganz scheenie Uffreschung und viles hot net so geklappt wie se gedacht henn. Es bissel hots sischs beruhischt, warde mer mol ab, obs ball Hartz 5 oder merkel Ens gibt.

Unsre Siggi un die annere Frauwwe hams ganze Joar de Kochlefffel gschwenkt un guude Sache uff de Tisch gebrocht. Des hod uns viel Geld gspart un besser wie vunn de Großkisch wars sowiso. Isch glaab, wenn des so wieder geht, gibt ball en Mischelin Stern.

Eiern Scheff, alo isch, war im Herschd in Kur, und statt enn Kurschadde mit heemzubringe, hab isch uff die Glimmschdengel verzischd. Un negschdes Joor werre mer all hier middemm Rache uffheere unn des Geld fer enn neie Bus sammle. Isch glaab, do kummt ganz schee was zusamme.

Im nckgschde Joar wird de Lischdblick 10 Joar ald un dann werre mer e scheenes Feschd feiere. Unn unser Pet vun Amerika kummt ach, und dann misse mer alle Englisch quatsche. „O jes, mei Hemd is badschness“. Orrer „Sank you werry matsch, wenn die Kuh scheist machts platsch“.Isch glaab, do gibt’s noch meehr so Sache zum lerne. So, isch winsch eisch jetzt e scheenes Feschd un engude Rutsch ins neie Joar un hoff, dass mer uns im neckschde Joar in neier Frische widder sehe wern.

 

 

Brief von Pat

 

20 Jahre Lichtblick – ein Rückblick von Pat Casey

 

Worte, die mich beschreiben, sind optimistisch statt pessimistisch, idealistisch statt realistisch. Doch hätte ich vor 20 Jahren einen realistischen Ausblick gehabt, dann hätte ich niemals versucht, zusammen mit den Initiatoren von Lichtblick, Lichtblick zu realisieren. Nun ist Lichtblick seit 20 Jahren eine Realität. Gott sei Dank!

Mein Vetter, Paddy Casey, mit mir und meinem Vetter Dave Moser.

Als ich damals geholfen habe, Lichtblick zu öffnen, war es mein Ziel, Lichtblick zu schließen, d.h. es sollte keine Armut mehr und so keinen Bedarf mehr für Lichtblick geben. Heute ist dieses Ziel immer noch nicht erreicht worden, aber ich habe etwas aus dem Evangelium dazu gelernt: „Die Armen habt ihr allezeit bei euch“ (Johannes 12,8). Warum haben wir allezeit die Armen bei uns? Denn die Armen helfen uns, so zu leben, wie das Ebenbild Gottes. Gott hat uns als Ebenbild Gottes geschaffen, um zu lieben, um zu verzeihen. Wir brauchen den Armen, damit sie uns lehren, gnädig zu sein, großzügig zu sein. Es ist in unserer Beziehung zu den Armen das zeigen wir, wie wir als Ebenbild des barmherzigen Gottes geschaffen sind.

Damals hatte Lichtblick mich und meinem Franziskanischen Ausblick für den Anfang gebraucht. Ich sah die Not der Armen, dachte nicht lange nach und tat was. So kam Lichtblick schnell auf die Beine. Doch heute haben wir es Hans Eber-Huber zu verdanken, dass Lichtblick seit 20 Jahren weiterläuft. Hans sei Dank!

Liebe und herzliche Grüße und Gottes reichen Segen, Eure Pat

 

 

Auch wenn es im Lichtblick nicht so wie in einem Café ist

 

Sigrid Wehr ist von Anfang an dabei

LB: Liebe Siggi, Du bist inzwischen im Ruhestand und dennoch immer noch dabei. Da muss doch etwas in Dir „nagen“ …?

Sigrid: Nein. Nagen tut da gar nichts. Aber statt untätig zuhause zu hocken, im Zweifel nur in den Fernseher zu schauen – das ist nichts für mich. Da bin ich doch lieber dort, wo ich sozusagen eh und

 

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Warum fehlen in Deutschland so viele Sozialwohnungen