LICHTBLICK - SPENDEN & UNTERSTÜTZUNGEN

Kultur Regional - Ein Mann, ein Instrument

 

Der bekannte Cellist Thomas Beckmann spielt zugunsten des „Lichtblicks“ in der Neustadter Stiftskirche - Von Hildegard Janssen-Müller  

 

Neustadt. Sehr gut besucht war am Donnerstagabend die Benefizveranstaltung „Beckmann spielt Cello“ in der Neustadter Stiftskirche. Der weltbekannte Musiker, Initiator und Mitbegründer des Vereins „Gemeinsam gegen Kälte“ Thomas Beckmann spielte zugunsten der Tagesbegegnung „Lichtblick“. Das Konzert war gleichzeitig der Auftakt zu den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Neustadter Obdachloseneinrichtung.

 

Im Grunde war es ein doppeltes Jubiläum, denn auch der Verein „Gemeinsam gegen Kälte“ kann in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiern. Thomas Beckmann geht regelmäßig für ihn auf Benefiztourneen, um Obdachloseneinrichtungen unterstützen zu können (der Erlös des Konzerts in der Stiftskirche kommt dem Lichtblick-Arbeitsprojekt „Soli-Pakt“ zugute), aber auch, um mit seinem Cellospiel für Herzenswärme und Mitgefühl Mzu werben. Für sein soziales Engagement hat Beckmann 2013 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten. Und warm ums Herz wird den Konzertbesuchern schon bei den ersten Celloklängen, gleichsam der Begrüßung, bei der Beckmann sehr eindringlich die Szene „Der Schwan“ aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns wiedergibt. Das kurze Stimmungsbild umreißt bereits den ganz besonderen Reiz dieses außergewöhnlichen Konzerts: das Cello als Solo-Instrument, von dem nichts ablenkt, gespielt von einem begnadeten Musiker. Die Akustik der Stiftskirche trägt das ihre dazu bei, denn in ihr können die Töne sich entfalten, können den Raum mit Klang und Schwingungen füllen.

 

Den großen Auftakt macht der Cellist mit der Sonate Nr. V in e-Moll von Antonio Vivaldi, einer der wohl schönsten Barock-Sonaten für Cello, wie Beckmann anmerkt. In kurzen Worten erklärt er wesentliche Merkmale des Werks, so dass auch ungeübtere Konzertbesucher sich ein Bild von der Kompositionstechnik machen können. Voller Wehmut lässt er das erste Largo erklingen. Das Publikum scheint den Atem anzuhalten. Nicht einmal ein Hüsteln ist zu hören, allein das Cello. Lebhaft gestaltet sich der zweite Satz, ein Allegro mit Rondo-Charakter, lässt an einen anmutigen Tanz denken oder einen barocken Garten mit seinen Wasserspielen und Brunnen. Mit langen Bogenstrichen löst ein zweites Largo die heitere Stimmung auf, dunkle Töne setzen sich durch, bevor der vierte Satz mit Klängen, die nachhallen wie Rufe, die Stimmung wieder ins Unbeschwerte verkehrt. Das Publikum ist begeistert.

 

Auf die „Pièces en concert“ des französischen Komponisten François Couperin verzichtet Beckmann zugunsten des Stifts- und Bezirkskantors Simon Reicherts. Der nimmt an der neuen Edskes-Orgel noch einmal Vivaldi auf, das „Concerto d-Moll“, in der Bearbeitung von Johann Sebastian Bach, und zeigt mit Variationen von Tönen so leicht wie ein Hauch und wahrem „Orgelgebraus“ die Möglichkeiten, die in diesem Instrument stecken, aber auch noch einmal die Schönheit der Akustik.

 

Für den zweiten Teil des Konzerts hat Beckmann kleinere Stücke gewählt. Mit Peter Tschaikowskys „Valse sentimentale“ lässt er sein Cello von Einsamkeit und einer unendlichen Weite erzählen, lässt genüsslich den letzten tiefen Ton verhallen. Fritz Kreislers „Liebesleid“ und „Schön Rosmarin“ erfreuen mit Wiener Charme, viel Schmelz und gerade dem rechten Quäntchen Schmäh. Schlicht und voller Anmut erfüllt François Couperins „Pastorale“ die Kirche. Als einen weiteren Höhepunkt hat Beckmann die Bourrée von Bach gewählt, ein eindrucksvolles Beispiel für die Kompositionstechnik des Barock. Dass der Hörende den Tanz im mittleren Teil des Stück wie in einer Fantasiewelt, in einem Nebel wahrzunehmen scheint, hat Bach mit einem einfachen Kunstgriff bewirkt: Er hat das Thema in Moll gesetzt. Zurück in die reale Welt, zumindest in die Filmwirklichkeit führt Beckmann zum Abschluss des Konzerts mit einer Komposition aus „Ein König in New York“ von Charlie Chaplin, der selbst Cello gespielt hat: ein wenig sentimental, ein wenig heiter und mit hintergründigem musikalischen Humor.

Quelle

Ausgabe

Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 83 

Datum

Samstag, den 9. April 2016  - Seite 18

   

 

Himmlische Weinauktion für den Lichtblick

 

Hans Eber-Huber, Leiter der Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“, konnte schon so einige Spenden in den vergangenen 20 Jahren entgegennehmen, doch diesmal war es auch für ihn eine Premiere.
Die „Neustadter Weinfreunde“, ein lockerer Zusammenschluss von Menschen, die sich vor zwei Jahren in einem sozialen Netzwerk trafen, haben 1.105.- € zu Gunsten der Arbeit mit Flüchtlingen und anderen Bedürftigen gespendet. Doch wurde diese Summe nicht einfach eingesammelt, sondern entsprang einer „Himmlischen Weinauktion“. Auf Anregung von Pfarrer Frank Schuster von der Martin-Luther-Kirche in Winzingen durchforsteten viele Weinfreunde ihre Weinkeller, um dort auf die ein oder andere Rarität zu stoßen, die sie dann im Internet innerhalb ihrer Gruppe weinfreudiger Leute versteigerten. Es wurden in der Adventszeit 25 Flaschen angeboten, vom uralten Portwein aus dem Jahr 1900 bis hin zu aktuellen Tropfen aus hiesigen Weingütern. So kamen erfreuliche 800.- € zusammen, die dann noch durch Sammelaktionen bei diversen Weinproben auf 1.105.- € aufgestockt wurden.

Diese Summe wurde nun von Friseurmeister Wolf Bergau vom „Vorstand“ der „Neustadter Weinfreunde“ zusammen mit Pfarrer Frank Schuster an den „Lichtblick“ übergeben, um damit ein kleines Zeichen zu setzen, dass Weingenuss und soziales Engagement bestens Hand in Hand gehen können.

Foto v.l.n.r.: Wolf Bergau, NWF; Hans Eber-Huber, Ute Schön, beide „Lichtblick“, Pfarrer Frank Schuster

Spendenaktion für die Tafel Edenkoben und den Lichtblick in Neustadt

 

Der Hambacher Standort sammelte, wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, für den Lichtblick in Neustadt Lebensmitteln und Hygieneartikel. Die Spenden wurden am 15.12.2015 durch Schüler/innen der Orientierungsstufe, den Stufensprechern und der SV-Lehrerin Martina Grappa übergeben.

 

Am 17.12.2015 brachten auch die Schülervertreter aus Maikammer in Begleitung der SV-Lehrerin Kirsten Müllens mehrere Kartons gefüllt mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln zur Tafel Edenkoben. Die Spenden wurden in der Vorweihnachtszeit am Schulstandort Maikammer gesammelt.

 

Die Helfer vor Ort in Edenkoben und Neustadt freuten sich sehr über die Spenden, die immer willkommen sind. Auch die Schüler/innen und Schülervertreter freuten sich, dass die Spenden nötig gebraucht wurden. Bei der Übergabe in Edenkoben nutzten auch gleich zwei Redakteure der Schülerzeitung die Gelegenheit, für die Online-Schülerzeitung die Spendenübergabe zu dokumentieren und Fotos zu machen.

 

Nochmals herzlichen Dank von dieser Stelle aus

und einen guten Start in das neue Jahr

Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Neustadt spendet 500 EURO an den Lichtblick

Sehr geehrter Herr Kreilinger, sehr geehrte Redaktion,

 

Der Lichtblick hat sich in Neustadt nicht nur als Lichtblick für viele Obdachlose und Hilfesuchende erwiesen, sondern als konkrete professionelle Hilfe in prekären Lebenslagen. Bei unserer Spende von 500 EURO wissen wir, dass die Hilfe Menschen in Neustadt vor Ort direkt zu gute kommt, die sonst keine Anlaufstelle mehr finden. Seit nunmehr 20 Jahren machen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung ihre Arbeit an der Stelle, wo sich unsere Gesellschaft und ihre Institutionen sich nicht mehr zuständig fühlen oder nicht mehr weiter wissen. Gut, dass sich der Lichtblick etabliert hat. Auf der anderen Seite zeigt die Situation, dass die Hilfesuchenden nicht nur Einzelschicksale sind, sondern auch, dass es noch ein langer Weg zu einer solidarischen Gesellschaft ist, in der Güter, Bildung und Lebenschancen für alle zugänglich sind. Die Neustadt Grünen möchten daher einen Beitrag leisten, dass die gute Arbeit des Lichtblicks weiter Früchte trägt und treten politisch für größere Chancengleichheit und gerechte Verteilung der gesellschaftliche Ressourcen ein.

 

Mit freundlichen Grüßen Joachim Seitz + Corinna Kastl-Breitner


Mit freundlichen Grüßen
 
 
Joachim Seitz + Corinna Kastl-Breitner
 
Vorstandssprecher/in
Bündnis 90/Die Grünen KV Neustadt a. d. Weinstr.
 
Mobil 0171 3043862 (Joachim Seitz)

Die "GRÜNEN"  spenden dem Neustadter "LlCHTBLICK" 500 Euro

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen in Neustadt spendet 500,00 € an die Tagesbegegnungsstätte Lichtblick. Der Lichtblick habe sich in Neustadt "nicht nur als "Lichtblick" für viele Obdachlose und Hilfesuchende erwiesen, sondern als konkrete professionelle Hilfe in prekären Lebenslagen", heißt es in einer Mitteilung der Partei. Bei einer Spende für diese Einrichtung wisse man, das die Hilfe Menschen in Neustadt vor Ort direkt zugute kommt, die sonst keine Anlaufstelle mehr fänden Quelle: (rlp)

Leibniz-Spende an den Lichtblick

 

Mit einer Spende von 560,00 € unterstützt das Leibniz-Gymnasium die Neustadter

Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“. Schulleiter Rudolf Eyckmann konnte nun gemeinsam mit Frau Sabine Theel vom Schulelternbeirat, Maren Schubert von der Schulververtretung und Christof Miszori, Organisationsleiter der Projektwoche, den Betrag an Hans Eber-Huber, Leiter der Organisation „Lichtblick“, übergeben.

 

Fair“-ändern hieß das Motto der Projektwoche am Leibniz-Gymnasium. Diese wurde mit einem Fest für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern abgeschlossen. Der Gewinn aus diesem Abend sollte einer regionalen Einrichtung zugute kommen, die sich für faires Miteinander einsetzt. Die Wahl der Gesamtkonferenz fiel dabei in diesem Jahr auf den „Lichtblick“, dessen Projekt, der Fahrradladen „Zweirad/t“ sich gerade im Zusammenhang mit syrischen Flüchtlingskindern, die am Leibniz-Gymnasium unterrichtet werden, als kompetenter und sehr hilfsbereiter Partner gezeigt hat.

 

„Faires Miteinander besteht für uns in Geben und Nehmen. Es ist sehr schön, heute dem „Lichtblick“ auch etwas zurückgeben zu können,“ fasst Christof Miszori zusammen. Das Leibniz-Gymnasium wünscht dem Lichtblick alles Gute und weiterhin viele helfende Hände für seine Zukunft.

Schon mal vorab, recht herzlichen Dank allen Spendern. Ihr (Sie) haben einen nennenswerten Beitrag zum Erhalt unserer Tagesbegegnungsstätte "LICHTBLICK" Neustadt an der Weinstraße beigetragen. Hans Eber-Huber und Hans-Günter Cronauer vom Lichtblick-Neustadt-Wstr. Mehr Informationen ab 29. September hier!

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LB-Flohmarkt

Samstag 18. August

Stiftskirche

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Lichtblick

Jahresbericht 2017

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Aktualisiert am 16.08.2018

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