20 Jahre Lichtblick (e) – Fast ein Tagebuch von Hans Eber-Huber Teil 6.3

Im Rahmen einer kleinen Feier berichtete ich:

 

Liebe Gäste, liebe Freunde von Lichtblick

 

Die Geschichte Lichtblick´s geht weiter...

 

Und das ist auch gut so.

 

1996 aus einer Suppenküche entstanden, die täglich in einer Neustadter Kirche ausgeteilt wurde, der Wechsel in eine ehemalige Kohlehandlung, hier in die Amalienstraße 3.

 

Die Renovierung davor mit ganz wenigen finanziellen Mitteln.

 

Schwester Pat als Leiterin der jungen Einrichtung zusammen mit einem Initiatorenkreis aus Kirche, Verbänden, sozialen Einrichtungen, Kreis ,Stadt und privaten engagierten Bürgern im Hintergrund.

 

Große Krise im Sommer 1998- die Kündigung der Räume konnte gerade noch verhindert werden,

 

der Abschied von Pat und die Übernahme der Trägerschaft durch das Prot. Dekanat im Winter 1998/1999.

 

Eine neue, hauptamtliche Leitungsstelle und eine Stelle im hauswirtschaftlichen Bereich, die besetzt wurden von Sigrid Wehr und meiner Wenigkeit.

 

Wieder große Krise bereits 4 Wochen später. Lichtblick wurde geschlossen, da es fast täglich zu Ausschreitungen kam.

 

Ein erweitertes Konzept, strenge Hausregeln und absolutes Alkoholverbot waren die Folge.

 

Dann 2002: Die erste Wohnung wurde angemietet, und unser Arbeitsprojekt begann mit 2 Mitarbeitern.

 

Dann Intensivierung der bestehenden Projekte, die Neustadter Tafel entsteht.

 

Dann 2004 die Zeit der Renovierung mit einem Ausgabevolumen von über 25.000 Euro, und viel Eigenleistung durch unsere Besucher.

 

Solipakt, unser Arbeitsprojekt startet richtig durch mit 4 Mitarbeitern.

 

Wir beginnen mit unserer Treuhandarbeit, d.h. Menschen können ihre Finanzen über uns verwalten lassen.

 

Noch mehr Wohnungen werden angemietet, noch mehr Menschen lassen ihre Finanzen über uns verwalten und noch mehr Menschen arbeiten bei SoliPakt mit.

 

2009 heißt dies: über 30 Finanzverwaltungen, 4 gemietete Wohnungen, und permanent 14 bis 18 Menschen arbeiten bei SoliPakt.

 

2009 hat Lichtblick 4 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einige Minijobbler und viele ehrenamtliche Mitarbeiter.

 

Heute nun eröffnen wir 2 neue Räume, die bereits Schwester Pat 1996 gerne gehabt hätte.

 

Damals hätte Pat die Räume genutzt zum Billard-Spielen und ganz allgemein für den Freizeitbereich. Heute dienen die gleichen Räume einem Projekt, das Menschen Arbeit, Beschäftigung, Zuversicht und Selbstwert vermittelt. Das hätten sich Pat und die aktiven Ehrenamtlichen damals nicht erträumen lassen, was sich da alles aus einer ehemaligen Kohlehandlung entwickelt hat.

 

Lichtblick ist zu einer Erfolgsstory geworden, und zwar in erster Linie für die Menschen, die die Einrichtung täglich oder ab und zu oder auch einmalig aufzusuchen. Für sie alle ist Lichtblick ein Ort des Verstehens, des Angenommen seins, und der spontanen Hilfe geworden.

 

Seit Januar nun ist die Stadt Vermieter unserer Einrichtung, also auch der neuen Räume, die wir nun intensiv nutzen werden.

 

Was bringt nun einer Kommune wie Neustadt oder dem Kreis Bad- Dürkheim eine Einrichtung wie den LB zu haben ?

 

Die Stadt hat zwar Ausgaben, so übernimmt sie die Kosten meiner Stelle, und der Kreis gibt auch etwas dazu, aber ansonsten finanziert sich die Einrichtung selbst, d.h. ganz überwiegend mit Spenden.

 

Immerhin müssen wir für Miete, Personal und sonstige laufende Kosten aufkommen und haben jährlich Ausgaben wie ein kleiner Wirtschaftsbetrieb .

 

Aber ich behaupte jetzt einfach: Lichtblick spart wesentlich mehr Kosten, als Lichtblick kostet.

 

September

 

04.09.09

 

Tag der Offenen Tür im Lichtblick mit offizieller Einweihung der neuen Räume.

 

Über 80 Gäste werden gezählt.

 

Viele gute Wünsche und schöne Musik von den Drehorgelspielern.

09.11.09

 

Großer Info Vormittag in der Regionalschule Maikammer. Über 200 Kinder werden über unsere Arbeit informiert. In Anlehnung an St. Martin sammeln die Kinder viele Lebensmittel und Hygieneartikel.

 

Und unser Zeitungsredakteur Harald besucht die Konfis in Gimmeldingen und berichtet:

 

Konfirmiert werden heißt auch …

 

… den Glauben an die Nächstenliebe bestärken!

 

Von den insgesamt zwölf Konfirmanden der Pfarr- Gemeinde Gimmeldingen – Königsbach besuchten zehn Jugendliche und drei Mütter mit ihrem Pfarrer Thomas Klein am Tag der offenen Tür die Gäste und Helfer des Lichtblick.

 

Felix:„Am stärksten hat mich beeindruckt, dass die Lichtblickgäste selbst bereit sind, anderen zu helfen; und dass auch Ehrenamtliche helfen, wo Hilfe gebraucht wird“!

 

„Die Menschen dort sind ganz anders, als ich´s mir vorgestellt habe“, meint Ann-Sophie.

 

„Überrascht bin ich, dass die Arbeit und das Dasein für und mit den Menschen am selben Ort gleichzeitig geschehen; dass das eine zum anderen dazugehört“, fügt Mariella hinzu.

 

„Es sind schöne, große Räume, die im Lichtblick bereit stehen. Für mich wär´s etwas zu bunt, aber es ist okay“, findet David.

 

Hendrik: „Ich habe mich gewundert, dass der neue Raum nur für die Arbeiter des Solipakts zur Planung ihrer Einsätze da ist…“;

„… womit der Solipakt hilft, wieder Wohnraum zu beschaffen, auch für die, die bisher keinen hatten“, ergänzt Ronja.

 

„Besonders berührt mich, dass Dekan Armin Jung dort Trauergottesdienste für Verstorbene feiert“.

 

Pfarrer Klein weiß wovon er spricht. Bereits in der früheren Dienststelle in Ludwigshafen sind ihm Menschen begegnet, die „Platte machen“, die kein Dach über dem Kopf ihr eigen nennen, die frieren, krank werden, sich nicht mehr helfen können und todkrank und vergessen von denen, die sie mal kannten, sterben müssen. Diesen Menschen näher zu kommen, sei nicht so einfach und auch nicht immer und für jeden der passende Weg zu Gott.

 

Umso mehr könne es für die Konfirmand-innen von Bedeutung sein, ein klein wenig Gespür dafür zu bekommen, was wahre Nächstenliebe zusammen mit konkreter finanzieller materieller und ideeller Hilfe bewirken mag. Selbst wenn auch dies nur einer von vielen Wegen zu Gott sein könne.

 

27.11.09

 

Benefiz-Abend mit der Impro-Theatergruppe: „Wer, wenn nicht 4“ im Casimirianum mit 30 Besucherinnen und Besucher.

 

06.12.09

 

Wir beteiligen uns am Adventsbasar der Königsmühle im Schönthal und bruzzeln 500 Bratwürste ! Dank an Annegret, Sabine, Frau Annweiler, Christoph und Frank .

 

15.12.09

 

Schlittschuhlaufen in Kaiserslautern mit Besuch des Weihnachtsmarktes.

18.12.09

 

Jahresabschlussessen mit den Mitarbeitern des Arbeitsprojektes im Holzhof Neustadt.

 

24.12.09

 

Große Weihnachtsfeier im Lichtblick. Der Posaunenchor Hambach Winzingen spielt für unsere Besucher und die Nachbarschaft.

 

Der Weihnachtsmann verteilt über 50 Päckchen, die von Kirchengemeinden und Bürgerinnen und Bürger gespendet wurden.

 

29.12.09

 

20 Frauen, Männer und Kinder besuchen den Landauer Weihnachtszirkus. Wir haben wieder Freikarten erhalten!

**************

LB-Winterflohmarkt

Samstag 24. November

10 Uhr - 17 Uhr

HausRat-Laden

**************

TAGESBEGEGNUNGSSTÄTTE

LICHTBLICK

NEUSTADT - WEINSTRASSE

Prot. Dekanat Neustadt u. Förderbeirat Lichtblick

--

POSTALISCHE ANSCHRIFT

67434 Neustadt/Weinstraße

Amalienstraße 3

Tel.  (0 63 21) 35 53 40

Fax. (0 63 21) 48 01 84

eMail:

lichtblick_nw@t-online.de
Homepage:

www.lichtblick-nw.de

Facebook:

 www.facebook.com/lichtblick.nw

Google:

lichtblickneustadt.business.site

--

AKTUELLE - BANKVERBINDUNG

Lichtblick
Sparkasse Rhein-Haardt
IBAN: DE86 5465 1240 0005 2888 57

BIC: MALADE51DKH

--

AKTUELLE - ÖFFNUNGSZEITEN

Montag - Donnerstag

8:00 - 16:00 Uhr

Freitag

 10:00 - 15:00 Uhr

„Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.“

Martin-Luther-King

SIND SIE HARTZ4 EMPFÄNGER

DANN LOHNT SICH EIN BLICK AUF DIESE HOMEPAGE

(wichtige Formulare downloaden)

Aktualisiert am 14.11.2018

Veranstaltungsreihe im Herbst:

Armes reiches Neustadt

Infos links ganz unten

Warum fehlen in Deutschland so viele Sozialwohnungen