20 Jahre Lichtblick (e) – Fast ein Tagebuch von Hans Eber-Huber Teil 6.5

Chronik Lichtblick 2012

 

Januar

 

21.01.2012

 

Eine große Konfirmandengruppe ( ca. 30 Jugendliche) besucht den Lichtblick und informiert sich über die Einrichtung in 2 Gruppen.

 

Februar

 

01.02.2012

 

Herr Risch und Hans Eber-Huber besuchen die Sparkasse Rhein-Haardt und informieren Direktor Steudle über Finanzcheck und Treuhandkonten.

 

09.02.2012

 

Spendenübergabe in der VR Bank. Für einige soziale Einrichtungen gibt es je einen Scheck aus dem Gewinnsparen.

 

10.02.2012

 

Eine große Runde von Sponsoren trifft sich zur offiziellen Übergabe des „neuen“ Transporters.

 

Meine Ansprache:

 

Unser Projekt SoliPakt begann 2002, also vor genau 10 Jahren.

 

Und das kam so: Der prot. Kindergarten im Schönthal organisierte im November 2001 einen Kinderflohmarkt.

 

Kinder des Kindergartens spendeten Spielsachen, Plüschtiere und Spiele für einen Flohmarkt, dessen Erlös dem Lichtblick zu Gute kam.

 

Zusammen mit den Erzieherinnen überbrachten sie danach die Spende und auch ein selbst gestaltetes Bilderbuch mit der Geschichte des Hlg. St. Martin.

 

Wir waren damals alle sehr gerührt und begeistert von der tollen Idee und entwickelten selbst ein Projekt, um uns bedanken zu können.

 

Wir lieferten schließlich im Frühjahr 2002 „Man- Power“, und halfen mit, den Naturkindergarten am Waldrand wieder in Ordnung zu bringen.

 

So entstand mit 2 Männern das Arbeits- und Beschäftigungsprojekt „Solipakt“. Die beiden Männer waren Kalle und Gerd, beide chronisch Suchtkrank und körperlich und psychisch am Ende.

 

Übrigens: beide entschieden sich 2003 eine Suchttherapie durchzuführen und Gerd, der frühere Vorarbeiter bei der Fa. Ibag war, fand nach der Therapie sofort eine Stelle, wurde jedoch wieder rückfällig, verlor die Stelle und starb ein Jahr danach. Kalle lebt seit der Therapie alkoholabstinent, hat mittlerweile seinen Führerschein gemacht und seit Jahren eine festes Arbeitsverhältnis und ist für viele Lichtblickler zum Vorbild geworden.

 

Ende 2002 hatten wir dann auch ein kleines Konzept entwickelt, mittlerweile arbeiteten 6 bis 10 Besucher des Lichtblicks ehrenamtlich mit in dem Projekt.

 

Aus der Konzeption:

 

Von Beginn an versuchen wir, unseren Besuchern tagesstrukturelle Angebote zu machen. D.h. Tagesausflüge, kleiner Hilfestellungen, Mitarbeit in der Einrichtung, kleinere Erledigungen .

 

Für die Menschen ist es wichtig, durch Arbeit und Beschäftigung ihr Selbstwertgefühl zu steigern.

 

Mit dem Arbeitsprojekt möchten wir folgendes erreichen:

 

- Ein weiteres tagesstrukturelles Angebot

 

- Abbau von Vorurteilen in der Bevölkerung

 

Solidarität mit Lichtblick

 

Viele Kirchengemeinden, Institutionen und Einzelpersonen unterstützen seit Jahren den Lichtblick durch Geld- und Sachspenden. Darüber hinaus finanziert die Stadt seit 2002 die Stelle der Leitungskraft.

 

Die Einrichtung möchte sich in Zukunft für dieses Engagement bedanken

 

Wir packen an.

 

Wo Hilfe benötigt wird, die nicht durch Firmen, Fachkräfte, öffentliche Hand geleistet wird, möchte Lichtblick Hilfe und Unterstützung anbieten.

 

Daneben sollen Tätigkeiten für bedürftige und ältere Menschen angeboten werden.

 

Im ersten Jahr bekamen wir einmal die Woche einen Transporter des Roten Kreuzes geliehen, ansonsten gingen unsere Leute direkt zum Einsatzort oder nutzten Fahrräder

 

Bereits 2003 kann man im Jahresbericht nachlesen:

 

Im Sommer wurde ein gebrauchter Transporter gekauft, der häufig im Einsatz war. Der Bus konnte mit Unterstützung der Niederländischen Gemeinschaft und der Schröter- Stiftung angeschafft werden.

 

Und dann ging es Schlag auf Schlag:

 

Der Jahresbericht 2005 berichtete:

 

Durchschnittlich waren dort 2005 10 Frauen und Männer beschäftigt, die über die Arbeitsgemeinschaft eine zusätzliche Aufwandsentschädigung erhielten ( s.g. Euro-Job). Hinzu kamen bis zu zwei Frauen und Männer , die s.g. Sozialstunden ( gerichtliche Auflage) leisteten. Insgesamt wurden 2005 über 13.000 gemeinnützige Arbeitsstunden geleistet !

 

Im Herbst 2006 wurde wieder ein Fahrzeug angeschafft mit Hilfe der Schröter Stiftung und im Jahresbericht 2007 schließlich kann man folgendes nachlesen:

 

Seit 1. Juni ist Frau Ute Schön in Teilzeit für das Arbeitsprojekt „SoliPakt“ zuständig. Sie wird unterstützt durch die ehrenamtliche Mithilfe von Friedrich Ditsch. Frau Schön wird finanziert über Mittel der ARGE (Trägerzuschüsse) und Erlöse aus Wohnungsauflösungen.

 

2009 erhielten wir einen Pritschewagenund 2010 erhielten wir einen PKW, wiederum geponsort von der Schröterstiftung.

 

Im Jahresbericht 2011 steht folgendes:

 

Im Berichtszeitraum hatten wir so viele Aufträge wie nie. Fast 380 Aufträge und über 21.000 Stunden wurde vom „SoliPakt“ geleistet und von Ute Schön verwaltet.

 

Ende 2011 hatten wir 12 s.g. Eurojobber beschäftigt, ein Mitarbeiter vollzeitig mit Unterstützung des Jobcenters, ein Mitarbeiter und zwei Mitarbeiterinnen im Rahmen eines „Mini Jobs“ und Frau Schön als Teilzeitkraft.

 

Dazu kamen immer wieder Frauen und Männer, die auf Abruf mit arbeiteten, oder Gerichtsstunden abarbeiten mussten.

 

Im Herbst 2011 erhielt Solipakt den Pfälzischen Diakoniepreis für sein innovatives Engagement für bedürftige Menschen.

 

Und dann gab es noch eine gute Nachricht zum 15-jährigen Bestehen unserer Einrichtung. Da der Fahrzeugpark auf Grund des Alters immer mehr Reparaturkosten verursacht, hatte sich die in Neustadt ansässige „Familie Kurz/Bährstiftung“ eine ganz besondere Aktion ausgedacht.

Jede Spende , die für die Anschaffung eines neuen -

gebrauchten - Fahrzeuges gesammelt wurde, wollte die Stiftung bis zu einem

Betrag von 7.500,00 € verdoppeln. Startschuss der Aktion war anlässlich der Benefiz-Gala am Mittwoch, 2. November. Dort wurde eine Kasse aufgestellt und über 1.000,00 Euro gesammelt.

 

... und dann ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb von knapp 6 Wochen

war das Geld beisammen. Einen großen „Brocken“ steuerte die Neustadter „Schröter- Stiftung“ bei, kurz danach überbrachten die Damen vom Früchteteppich St. Martin einen größeren Geldbetrag und immer wieder gab es Einzelspenden, die für den Kauf des LKW´s gedacht waren. Und als Gustav Adolf Bähr vom Weihnachtsmarkt der Nächstenliebe anrief und eine Spende zusicherte, waren es bereits weit über 17.000,00 € die zusammen gekommen waren. Zusammen mit Herrn Metz, einem ortsansässigen KFZ Mechaniker wurde ein Transporter ausgesucht, der übrigens dank der Verhandlungstaktik von Herrn metz auch noch günstiger zu haben war als gedacht. Einen Satz Winterreifen und eine erste Inspektion wurde dann auch noch kostenlos von der Fa. Metz gesponsert.

 

März:

 

05.03.2012

 

Spendenübergabe Frisörsalon Boschert in Diedesfeld

 

www.friseursalon-boschert.de

 

15.03.2012

 

Ein neues Projekt geht in die Planung: Tanz-Kaffee im Mehrgenerationenhaus. Los-gehen soll es im Herbst und zwar einmal wöchentlich wird zum Tanz bei Live- Musik eingeladen. Der Erlös aus Kaffee und Kuchenverkauf kommt dem LB zu Gute. Die Organisation übernehmen Ehrenamtliche vom Lichtblick und werden tatkräftig von LB- Besuchern unterstützt. Und im September geht’s dann tatsächlich los: Immer wieder montags… ist eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe, die 2015 leider eingestellt werden muss. Ähnlich ein weiteres Projekt: „Die Trommel ruft“- Ein Trommelwork-shop für Menschen, die etwas zahlen und Menschen, die nichts bezahlen können. Eine tolle Idee, die fast 2 Jahre lang existiert.

16.03.2012

 

Uralt Blues mit Peter Wahl und Frank Laubner spielen vor vollem Haus beim KV Wespennest. Der Erlös ist für den Lichtblick.

 

April

 

19.04.2012

 

Vorträge zu Lichtblick in der Pflegschule der Diakonissen in Speyer

 

21.04.2012

 

Treffen der Erwerbsloseninitiativen in Mainz. Herr Nargang und Hans Eber-Huber sind dabei.

 

26.04.2012

 

Vorstellung des Lichtblicks im Ratssaal Neustadt im Rahmen des geplanten Freiwilligentages 2012

 

Mai

 

14.05.2012

 

Große Mountainbike-Aktion in Lambrecht

 

„Gääsbockrennen“ zu Gunsten von Lichtblick. Über 2.500,00 kommen zusammen. Wir sind dabei bei Auf- und abbau und mit einem Infostand.

 

22.05.2012

 

Lichtblick stellt sich in Mannheim vor. Die Metropolregion Rhein-Neckar hat dazu eingeladen.

24.05.2012

 

AK Soziale Beratung: Drei bis viermal jährlich treffen sich soziale Einrichtungen aus Neustadt und Umgebung und besprechen aktuelle Themen. Dabei ist immer Frau Fischer, Leiterin des Jobcenters Deutsche Weinstraße.

 

29.05.2012

 

Ein neues Angebot im Lichtblick: Bewerbungen schreiben mit Elmar und später Thomas. Dazu Thomas im Interview:

 

Thomas weiß, worauf es ankommt …

 

Er ist mit seiner Bewerbungsberatung zur Stelle, im Lichtblick, immer montags.

„Ich schreibe Lebensläufe, mache Bewerbungsschreiben, sondiere offene Stellen; mache Hoffnung oder halte Enttäuschungen mit aus“. Das sagt einer, der am eigenen Leib erfahren musste und immer wieder neu erfährt, was es heißt, auf Jobsuche zu sein; und was es bedeuten kann, sich ohne Aussicht auf Erfolg bewerben zu müssen, nur weil das Jobcenter es will und andernfalls die Leistungen kürzt.

LB: Und wie kommt man zum Lichtblick, in dem es eigentlich keine Jobs gibt, außer für Freiwillige?

Thomas: Der Lichtblick hat jemanden gesucht, der beim Sich-Bewerben-Müssen Hilfe leisten kann. Es war ein Zufall und zugleich ein großes Glück für mich, dass ich davon erfuhr. Denn derartige Stellen sind rar. Und mir hat es ein Stück von dem Gefühl zurückgegeben, gebraucht zu werden.

LB: … wie kommt das?

Thomas: „ich musste selbst Bewerbungen schreiben, meinen Lebenslauf machen. Dazu musste ich beim JobCenter einen Kurs besuchen. Wie so viele. Dann habe ich mich immer wieder beworben. Immer auch wieder mit Erfolg. Seit 2011 allerdings bin auch ich auf der Suche“.

LB: Dann wissen Sie sozusagen, wo der Schuh drückt?

Thomas: „Na ja – ich bringe vielleicht Voraussetzungen mit, mit denen ich andere Betroffene gut verstehen kann. Mein Weg war nicht ganz gerade; nach der Schule habe ich Versäumtes nachgeholt, alle Prüfungen gemacht, bis zur Fachhochschulreife. Dann habe ich einige Semester Informatik studiert, musste das aber aufgeben. Und damit war ich zum ersten Mal arbeitslos. Das war 2001“.

LB: … und seither …

Thomas: Seither kenne ich das Job Center und weiß, dass das Bewerben um Stellen, gleich welche, zur Auflage gemacht wird; und ich weiß, was dafür verlangt wird.

LB: … gab es unter den verschiedenen Berufs-Tätigkeiten, die Sie seither ausgeübt haben, solche, die Sie mehr oder auch weniger mochten?

Thomas: Als Lagerarbeiter hatte ich etwas gefunden, das für mich gut war. Damals waren auch die Arbeitsbedingungen noch gut. Heute ist das anders. 2008 geriet ich in eine Entlassungswelle. Nach der Regel „wer zuletzt gekommen ist, muss zuerst raus“ war ich draußen.

LB: und wie war das für Sie?

Thomas: Schwierig.  Mit der Agenda 2010 haben sich die Bedingungen für Arbeitssuchende zugunsten der Unternehmen verschoben. Wer einmal aus einem festen Anstellungsverhältnis draußen ist, hat nur geringe Chancen auf ein neues Vertragsverhältnis mit einem Unternehmen. Ansprechpartner sind meist alleine Zeitarbeitsfirmen.

LB: Können Sie das noch etwas ausführen?

Thomas: Ganz gleich ob man einen Ausbildungsberuf hat oder nicht, einen Abschluss oder nicht – Tätigkeiten z.B. im Handwerk, aber auch andere, werden nur noch über Zeitarbeitsfirmen angeboten.

LB: Heißt das,  Unternehmen haben die Stellensuche einfach auf andere verlagert, sparen Kosten und haben auch noch den Vorteil, dass ihr Vertragspartner die Arbeitskraft jederzeit wieder zurücknimmt, sobald die Firma diesen nicht mehr braucht?

Thomas: Ja, so könnte man das sehen.

LB: Wie sieht die Leistung aus, die Sie im LB anbieten? Was tun Sie, wenn jemand zu Ihnen kommt?

Thomas: Wer hierher kommt, montags zwischen 14 und 16 Uhr bin ich da, dem höre ich zunächst mal einfach zu, lasse mir von ihm aus seinem Leben erzählen, was er bereits gemacht hat, ob er eine Berufsausbildung hat oder nicht, und welche Erfahrungen und Fertigkeiten erworben wurden, die sich in einer Bewerbung darstellen lassen. Ich höre also zu, frage nach und sondiere, wo die besonderen Interessen der Person liegen und was ihr möglich sein könnte.

Manchmal ist das gar nicht so einfach. Geringe Sprachkenntnisse, fehlende Qualifikationen, vieles, das dann die hohen Eingangsvoraussetzungen zu schier überwindbaren Hürden macht. Dennoch, immer wieder finden sich auch besondere, ganz eigene Fertigkeiten; solche, die oft sozusagen verschüttet waren, von denen der Bewerber vielleicht zunächst gar nicht so überzeugt ist. So ist da oft viel mehr als nur nichts, auch wenn es dem Betreffenden so erscheinen  mag. Das fördert dann auch ein wenig mehr Selbstbewusstsein zutage. So lassen sich die möglichen Angebote eingrenzen; dann können wir gemeinsam einen Lebenslauf erstellen und ein Anschreiben verfassen.

LB: und wofür ist das notwendig …

Thomas: Zum Einen für den potentiellen Arbeitgeber. Vor allem aber auch für das Arbeitsamt, das für den Bezug von Hartz IV eine bestimmte Anzahl von  Bewerbungen im Monat verlangt. Ganz gleich ob sinnvoll und ob mit Erfolgsaussichten oder nicht.

LB: und wer kommt dann zu Ihnen, wer sind die „Kunden“ für Ihr Angebot?

Thomas: Alle, die sich bewerben müssen. Jedes Alter ist vertreten. Für die über 50 ist es besonders schwierig. Das JobCenter schickt die Leute also gerne zu uns in den LB. Hier wird geholfen und dort hat man Zeit für etwas anderes. Manche kommen regelmäßig. Manche machen es auch selbst, wenn sie hier erfahren haben, wie´s geht.

Wichtig ist: Hier ist alles da, was gebraucht wird: Computer; damit umgehen können und wissen, wie.

Und - ich habe hier mittlerweile die Adressen fast aller Zeitarbeitsfirmen im näheren Umkreis. So kann ich für die Jobsuchenden auch die Angebote sondieren. Wir haben also die Chance, den Markt und sein Angebot zu kennen. Wenn es dann passt … ist auch alles möglich; sogar, dass doch noch der Einstieg in eine feste Stelle gelingt. 

LB: Und wie geht es Ihnen selbst bei Ihrer Arbeit, hier im LB?

Thomas: Was ich hier für andere tue, ist ein ganz wesentlicher Aspekt in meinem Leben geworden. Was ich tue, tut auch anderen gut; ich werde geschätzt und kann etwas Sinnvolles tun.   Der Anfang war zwar nicht ganz einfach. Kann ich das, schaffe ich es, all die fremden mir unbekannten Leute; das waren Fragen, die ich mir zunächst stellte. Aber eigentlich hatte ich nichts zu verlieren. Ich hab´s  versucht, bin ins kalte Wasser gesprungen, und heute kann ich sagen: es macht mir wirklich Freude.

LB: und was wünschen Sie sich …?

Thomas: Mehr Engagement seitens der JobCenter, die eigentlich alle Voraussetzungen hätten. Vor allem wünsche ich mir mehr Bewusstsein für die Notwendigkeit und den Bedarf für Hilfsangebote dieser Art. Es gibt zu wenige davon. Die Wartezeiten für Bewerber, die Beratung dringend brauchen, sind teils unerträglich lang. Die Sanktionen der Job Center für Leistungsempfänger, die die geforderten Bewerbungen nicht erledigen können, sind andererseits drastisch und tun den Betroffenen weh. Aber dadurch ändert sich für die Menschen leider gar nichts. Das kann auch jeder verstehen, der derartiges am eigenen Leib erfahren musste.

Und ich wünsche mir mehr Flexibilität. Warum investiert man nicht dort, wo es hilft. Weniger ist oft mehr. Mein Traum wäre eine  Mobile Beratungs-Station. Für viele, die außerhalb wohnen und kein Fortbewegungsmittel haben, ist schon der Weg ein Problem. Ein gebrauchter alter Kleinbus, ein PC und das Benzin – das wär´ schon genug.

LB: Danke für das Gespräch und diese wichtigen Informationen!

 

Juni

 

01.06.2012

 

Eine Klasse der Realschule Haßloch besucht den Lichtblick und informiert sich über die Einrichtung

 

11.06.2012

 

Unser diesjähriger Betriebsausflug der Ehrenamtlichen führt uns ins Zellerthal

 

V.I.V.A

 

Lichtblick zu Besuch im soziotherapeutischen Wohnheim „Hammerhof“, Albisheim im Zellertal

 

Unser diesjähriger Jahresausflug mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führte uns ins idyllische Zellerthal.

 

Das Programm stellte Doris zusammen.

V.I.V.A - Verein für die integrative Versorgung Abhängigkeitskranker … Viva! – Lebe!

 

Leben ist … Freunde haben, Liebe leben, sich verschenken, im Geben und Nehmen sein. Und – immer ist da auch noch ein Dritter. Sonst gälte vielleicht: mich dünkt, ich sei nur noch die Hälfte. Vertrauen, Zutrauen, Liebe, geteiltes Glück. Geschenk des Lebens, das ohne Zutun blüht. Viva. Lebe. Freundschaft leben.

Leben ist auch … Kämpfen und Lieben, sich Stark machen, Einsetzen für die Interessen von Menschen, die die ihren selbst nicht mehr durchsetzen können. … Geld hereinholen und wieder ausgeben; für das, woran ich glaube, was ich für richtig, passend halte; wovon genug da ist, wenn ich denen, die es haben, „nur“ klar machen kann, dass dieses Geld gut angelegt ist, dort, wohin ich es lenken will. … Schritt für Schritt weitergehen, voranschreiten, das tägliche Leben – fast wieder wie neu – leben lernen; Fortschritte machen, Ergebnisse sehen; das eigene Tun vor Augen haben; er leben, was sich tut, wenn ich selbst wieder etwas tun kann; wert bin – vor mir selbst und in den Augen der Anderen.

Das alles ist V.I.V.A . u n d vielleicht noch das Quäntchen mehr:

 

Freunde fürs Leben … sind Menschen, die da sind für das Du. Auch für die, die selbst sich aufgegeben haben, selbständig nicht mehr leben könnten, alleine. … sind Menschen mit Visionen, die den Mut haben, Träume auszusprechen, in die Welt zu bringen, was fast derart „ideal“, dass kaum mehr einer glauben mag, was „die da“ sagen. … sind Menschen, die zu Gefolgsleuten derer werden, die etwas Anderes wagen, die umsetzen, was zunächst nur Träume waren. … sind Menschen, die miteinander füreinander sind, ganz gleich, wes Geistes Kind sie sind. … sind die, die da sind, mitten unter ihnen, gemeinsam mit ihnen gehen, sei der Weg auch noch so schwer.

 

Und danach ging es zum WEINGUT JANSON & BERNHARD in 67308 Zellertal-Harxheim. Wir danken der Familie Jason und Bernhard für freundliche Aufnahme, für die exzellente Bewirtung. Mehr Informationen auch auf der Webepräsens des 270 alten Weingutes unter der Adresse: www.janson-bernhard.de

Der wunderschöne Park des Weingutes

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LB-Winterflohmarkt

Samstag 13. Oktober

10 Uhr - 17 Uhr

HausRat-Laden

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NEUSTADT - WEINSTRASSE

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Aktualisiert am 09.09.2018

Veranstaltungsreihe im Herbst:

Armes reiches Neustadt

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Warum fehlen in Deutschland so viele Sozialwohnungen