20 Jahre Lichtblick (e) – Fast ein Tagebuch von Hans Eber-Huber Teil 6.7

Chronik Lichtblick 2013

 

Februar 2013

 

Unsere Kleiderkammer startet durch:

 

Einsortiert…..

Die Lichtblick- Kleiderkammer hat

geöffnet

 

Dank der großzügigen Überlassung einer Wohnung durch die WBG Neustadt, konnten wir in den Wintermonaten eine schöne Kleiderkammer einrichten

 

Nun ist es soweit:

Ab 1. Februar sind wir täglich von Mo bis Do von 9 Uhr bis 11 Uhr

und Fr von 10 Uhr bis 12 Uhr

zu erreichen oder nach Vereinbarung.

 

Es wird ein kleiner Unkostenbeitrag verlangt, Kinderkleider sind kostenlos. Abgabe in haushaltsüblichen Mengen nur an bedürftige Bürgerinnen und Bürger

 

25.02.2013

 

Wir besichtigen unser zukünftiges Möbellager in der Amalienstraße 7

 

April

 

02.04.2014

 

Spendenübergabe „Früchteteppich St. Martin“

 

Unter 25-jährige vom Staat benachteiligt 

Immer mehr junge Menschen sind ohne Wohnung

 

Andrea Zimmermann im Gespräch mit Lichtblick-Leiter Hans Eber-Huber für die Bistumszeitung der "pilger"

Die Tagesbegnungsstätte "Lichtblick" in der Amalienstraße ist eine Neustadter Einrichtung, getragen vom Protestantischen Dekanat in Zusammenarbeit mit der Stadt Neustadt und einem ökumenisch ausgerichteten Förderbeirat. Aus dem Jahresbericht der Tagesbegnungsstätte für obdachlose und bedürftige Menschen geht hervor, dass sich die Schwerpunkte der Arbeit in den letzten Jahren gewandelt haben. Während man sich früher hauptsächlich als Begegnungsstätte verstand, stehen nun immer mehr soziale Themen, Dienstleistungen in wirtschaftlichen Belangen, des alltäglichen Lebens sowie insbesondere die Wohnungslosigkeit und deren Vermeidung im Vordergrund. Zentrale Aussage ist: "Mit großer Sorge beobachten wir, dass immer mehr junge Menschen vorübergehend wohnungslos sind, und es in der Region immer schwieriger wird, Wohnraum zu finden". Die Bistumszeitung "Der Pilger" befragte Hans Eber-Huber, Leiter des "Lichtblick", zu den aktuellen Tendenzen.

Warum sind heute viel mehr junge Leute als früher obdachlos?

Es ist aufgrund der heutigen gesetzlichen Vorgaben nur eingeschränkt möglich, dass unter 25-jährige eine eigene Wohnung beziehen können. Es müssen gewichtige Gründe vorliegen, die sie nachweisen müssen, zum Beispiel untragbare Zustände im Elternhaus durch Gewalt, Missbrauch, Zerwürfnisse oder anderes mehr. Bei unter 25-Jährigen geht man davon aus, dass sie in der Regel noch bei den Eltern leben, wenn sie kein eigenes Einkommen haben. 2005 legte die Hartz IV-Verordnung fest, dass 382 Euro Regelsatz für den persönlichen Bedarf gewährt wird, die Kosten für Unterkunft und Heizung vom Jobcenter übernommen werden, wenn die Unterkunft angemessen ist. Nachdem die Ausgaben bald explodiert waren, hat man schon ein Jahr später die Einschränkung erlassen, dass dies nicht für unter 25-Jährige gelte. Ein eigener Hausstand sollte nur bezahlt werden, wenn die Umstände nicht zumutbar seien. Diese Einschränkung hatte zur Folge, dass immer mehr jüngere Menschen obdachlos geworden sind, wenn sie das Elternhaus aufgrund von Konflikten verließen; Schwierigkeiten in der Ausbildungsphase oder im Job waren zusätzliche negative Faktoren. Trotz Anerkennung als Wohnungsberechtigter ist auch die Zuweisung problematisch, weil die meisten Single-Wohnungen zu teuer sind.

Wie hoch ist der Anteil der jungen Wohnungslosen?

Unter den wohnungslosen Arbeitslosen, die bei uns vorsprechen, beträgt der Anteil rund 30 Prozent, es sind etwa 35 junge Frauen und Männer. Dazu muss man wissen, dass sich die jungen Leute bei uns melden, um eine Adresse zu erhalten. Diese postalische Anschrift, ausgestellt auf den "Lichtblick", ist Voraussetzung, um überhaupt Anspruch auf Sozialleistungen zu erhalten. Wir haben mit dem Neustadter Jobcenter die Vereinbarung getroffen, dass Personen, die wohnungslos sind, sich bei uns melden können, damit sie eine Postadresse haben. Auch die Neustadter Ämter wissen von der Möglichkeit und empfehlen allen Ratsuchenden, sich an uns zu wenden.

Was erschwert die Situation der jungen Leute?

Die jungen Erwachsenen sind in einer Zwickmühle. Die Jugendämter sind nicht mehr in der Verantwortung, weil sie über 18 Jahre alt sind. Anderseits sind sie durch die Sozialgesetzgebung benachteiligt. Bei den Elternhäusern merken wir die Entwicklung, dass weniger Verantwortung übernommen wird, man distanziert sich und weicht Problemen aus. Heutzutage haben wir immer seltener die häusliche Situation des Mehrgenerationenhauses, was immer viele Konflikte auffangen könnte, es gibt mehr Patchwork-Familien, die Verbindlichkeit wie man es von früher kennt gibt es immer weniger. Dies gilt nicht nur für Kinder aus sozial schwächer gestellten Familien, sondern auch für solche aus gutbürgerlichen Verhältnissen. Oft können wir auf Wunsch als Vermittler zwischen dem "Kind" und seiner Familie tätig werden.

Wie begegnet die Einrichtung "Lichtblick" dieser Problematik?

Gemeinsam mit den Betroffenen analysieren wir die Ursachen, führen Gespräche mit den Behörden und helfen, eine Lösung zu finden. Die Mitarbeit der Ratsuchenden ist natürlich sehr wichtig, sie müssen sich an unsere Vorgaben halten. Dann können auch Hilfsmaßnahmen des Jobcenters greifen, beispielsweise Schulabschluss nachholen, Ausbildung oder Umschulung durchführen. Ohne diese Einbindung wären die Menschen gar nicht mehr in unserem Sozialsystem integriert. Die postalische Adresse ist eine grundlegende Voraussetzung, damit die Maßnahmen greifen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Institutionen bekommen wir als Einrichtung mit, dass sich dieses Problem mit den jungen Erwerbs- und Obdachlosen in den letzten Jahren zugespitzt hat. Diese dramatische Entwicklung spüren wir nicht nur in Neustadt, sondern wird landesweit von ähnlichen Institutionen bestätigt.

Wie viele Menschen betreuen Sie insgesamt und welche Hilfe bieten Sie an?

2012 betreuten wir insgesamt rund 600 Personen, darunter etwa 90 wohnungslose Menschen. Einzugsgebiet sind Neustadt mit Ortsteilen und Hassloch sowie die Verbandsgemeinde Lambrecht Die wenigsten kommen spontan zu uns,sie werden von den Behörden und sozialen Einrichtungen zu uns geschickt. Die Betreuung ist für uns aufwändig, weil Auflagen erfüllt werden müssen, zum Beispiel sich täglich bei uns zu melden. Es wird genau Buch geführt, denn ist eine wichtige Voraussetzung, um Bedürftigkeit und persönliches Engagement der Betroffenen nachzuweisen. Viele Klienten müssen sich zunächst gedulden, kommen erst einmal für einige Wochen bei Bekannten unter, ehe alle Anträge bearbeitet sind und sie laufende Leistungen erhalten. Die Unterbringung in Notübernachtungen in der Region und überregional vermitteln wir auch, dies kann aber nur für einige wenige Tage laufen. Darüber hinaus gebt es allerdings auch stationäre Einrichtung wie beispielsweise in Kaiserslautern und Ludwigshafen, wo wohnungslose längere Zeit leben können, bis sie eine feste Unterkunft gefunden haben. Diese Einrichtungen sind jedoch vor allem in Wintermonaten voll belegt. Ganz wichtig ist es auch, die Menschen wieder in die gesetzliche Krankenkasse hineinzubringen. Dies geht nur, wenn sie Sozialleistungen beziehen, sonst gilt die Mitgliedschaft als beendet. 

 

Welche weiteren Angebote findet man im Lichtblick?

 

Zum einen die Tafel für Bedürftige, es gibt einen Speiserraum und Aufenthaltsraum. Mitarbeiter, Ehrenamtliche und auch Hilfesuchende helfen täglich beim Zubereiten der Speisen und Kaffeekochen. Eine Besonderheit ist das Projekt "Soli-Pakt", das wir seit 10 Jahren durchführen. Hier helfen viele Leute mit, die ein Handicap haben egal welcher Art. Neben Spielenachmittagen wollten wir den Menschen eine weitere Möglichkeit zur sinnvollen Betätigung bieten. Wir helfen bei Umzügen, Wohnungsauflösung, Entrümpelung und anderem mehr gegen einen kleinen Obulus. Dieses Angebot wird rege angenommen, und unsere Leute schätzen es, eine Aufgabe zu haben. Wir versuchen, Tagesabläufe zu strukturieren und den Menschen das Selbstwertgefühl wiederzugeben oder zu erhalten.

Das Interview führte Andrea Zimmermann für die Bistumszeitung der "pilger", 15.04.2013

 

 

08.03

 

Der „Pilger“ schreibt einen Bericht zur Situation wohnungsloser junger Menschen

 

10.04

 

Die Realschule Bad- Dürkheim besucht mit einer Religionsklasse unsere Einrichtung

 

Die „Rheinpfalz“ vom 10.4.2013

Lichtblick: Bei Finanzen auf gutem Weg

Bei der Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“ in Neustadt hat sich die finanzielle Lage etwas entspannt. Das selbst gesteckte Ziel, durch Patenschaften gesicherte Einnahmen von jährlich 25.000 Euro verbuchen zu können, ist fast erreicht, sagte Hans Eber-Huber. Der Leiter der Einrichtung in der Amalienstraße berichtet, dass die Ausgaben, die ausschließlich durch Spenden abgedeckt werden müssen, bei über 170.000 Euro pro Jahr liegen. Im vergangenen Jahr seien so viele Spenden eingegangen wie noch nie. Ein Wermutstropfen sei jedoch, dass das Job-Center Deutsche Weinstraße seine Zuschüsse fast komplett gestrichen habe. Trotzdem soll das bisher teilweise vom Jobcenter finanzierte Projekt „Solipakt“, das Besuchern des Lichtblick eine Arbeitsgelegenheit bietet, fortgesetzt werden, wenn auch nur noch mit von zwölf auf sechs reduzierter Stellenzahl und höheren Preisen. Insgesamt 25.335 Stunden haben die Mitarbeiter von Solipakt 2012 für soziale Einrichtungen, Kirchengemeinden und Kindertagesstätten gearbeitet. Zu diesen Mitarbeitern gehören auch Menschen, die gerichtlich angeordnete Arbeitsstunden erbringen müssen. (ann)

 

24.4.2013

 

RPR bringt einen Bericht zur Situation Obdachloser

 

Die „Rheinpfalz“ berichtete am 13.4.2013:

Immer mehr Besucher im „Lichtblick“

Die Zahl der Besucher des „Lichtblick“ steigt kontinuierlich an. Im vergangenen Jahr wurden 13.653 Besuche von 293 Männern und Frauen registriert, außerdem 34 Kinder. Die Männer waren in der Mehrzahl (206). Erstmals seit vielen Jahren ist auch die Zahl der Durchwanderer angewachsen – von 40 auf 50. „Es kommen immer mehr Roma aus südosteuropäischen Ländern“, sagt Hans Eber-Huber, Leiter der Tagesbegegnungsstätte. Im Schnitt waren an den 251 Öffnungstagen im vergangenen Jahr jeweils 53 Menschen im „Lichtblick“. 87 Menschen kamen täglich oder mehrmals wöchentlich. Im „Lichtblick“ arbeiten 26 ehrenamtliche Helfer. Die Tagesbegegnungsstätte hat ihr Beratungs- und Hilfsangebot erweitert, sagt Eber-Huber. Suchtberatung, Bewerbungshilfe, Nähkurs und Tanzcafé sind neue Angebote. Die ehrenamtlichen Helfer haben 1300 Beratungsgespräche zu Themen wie Arbeitslosengeld II, Schulden oder Erwerbsminderungsrente geführt. Anfang 2013 ging ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: Von der Stadt hat der „Lichtblick“ Räume für ein Möbellager bekommen. (ann)

 

25.4.2013

 

Filmaufnahmen Offener Kanal- unser nächster Lichtblick Film entsteht

 

Die „Rheinpfalz“ berichtete am 16.4.2013:

Wohnungsmarkt: Schwierig für Arbeitslose


Für sozial schwache Menschen gibt es in Neustadt kaum Wohnungen. Das geht aus dem Bericht der Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“ für das Jahr 2012 hervor.„Die Wohnungssituation in Neustadt ist katastrophal“, sagt Hans Eber-Huber, Leiter der Tagesbegegnungsstätte. Das gelte besonders für das Angebot an Wohnungen für Einzelpersonen. In Immobilienanzeigen seien nur 52 für Einzelpersonen vorgesehene Wohnungen offeriert worden, von diesen hätten nur 14 den Vorschriften entsprochen, die Arbeitslosengeld-II-Bezieher hinsichtlich Größe und Miethöhe beachten müssten. Nach Angaben von Eber-Huber ist zudem ein Teil der Wohnungen in einem miserablen Zustand. Das gelte auch für Wohnungen in der Verbandsgemeinde Lambrecht, in die immer mehr Hartz-IV-Empfänger ziehen würden, da in den Talgemeinden die Mieten günstiger seien.Nach Angaben von Eber-Huber hatten im vergangenen Jahr 26 Besucher des „Lichtblick“ länger als sechs Monate keine Wohnung, davon 22 aus Neustadt. Weitere 83 Besucher, davon 66 aus Neustadt, waren bis zu sechs Monate auf Wohnungssuche. Außerdem lebten 37 Besucher, davon 29 aus Neustadt, in Einfachstwohnungen.

„Viele der Betroffenen werden vom Jobcenter Deutsche Weinstraße zu uns geschickt“, berichtet Eber-Huber. Deshalb könne er nicht verstehen, dass die Leiterin des Jobcenters kürzlich geäußert habe, es gebe in Neustadt keine Wohnungsprobleme. Der „Lichtblick“ hat vier Wohnungen angemietet, in denen Wohnungslose vorübergehend leben können. (ann)

Mit frdl. Genehmigung von Annegret Ries

 

29.4

 

Die Bundestagsabgeordnete Tabea Rössler besucht den Lichtblick

 

Mai

 

Juni

 

03.06.2013

 

Unser diesjähriger Jahresausflug mit den Ehrenamtlichen führt uns zu Freezone nach Mannheim und anschließend zum Luisenpark.

04.06

 

Treffen Förderbeirat und Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer

 

Thema: Zukunft des Bodelschwingh-Hauses

 

08.06

 

„Sozial Bewegt“ im Zentrum Neustadts. Viel Programm, tolles Wetter und viel Publikum

Mit dem Boot in die Unterwelt

Beim Aktionstag „Sozial bewegt“ führten Touren durch den Speyerbach-Kanal


Neustadt von ganz unten und Neustadt von ganz oben: Beim Aktionstag „Sozial bewegt“ konnte man beides erleben. Schlauchbootfahrten führten durch den Kanal des Speyerbachs, Turmführungen auf die oberste Ebene der Stiftskirche.„Einmalig“, schwärmt ein Ehepaar aus Böhl-Iggelheim, das gerade die 200 Stufen zum Kirchturm hinter sich hat. Die Klettertour war gut zu bewältigen, gönnte doch die Leiterin ihrer Gruppe immer wieder Zwischenstopps. Turmführerin Helga Gutermann, die den ganzen Tag gut ausgebucht ist, freut sich doppelt über das Interesse. „Es ist schön, weil der Erlös für den Lichtblick ist“, sagt sie. Den gesamten Gewinn der Veranstaltung, bei der sich alle Mitwirkenden kostenlos engagierten, teilen sich die Tagesbegegnungsstätte Lichtblick, die Lern- und Spielstube der Caritas in der Kurt-Schumacher-Straße und der Verein „Act4Aid“ - Künstler gegen Kinderarmut“. Die Drei sind auch die Organisatoren von „Sozial bewegt“, die insgesamt mit der Resonanz des Tages zufrieden waren. Ganz in die Tiefen der Stadt führte das Jugenddorf mit seinen Schlauchbootfahrten. Familie Ptak aus Esthal, die gerade auf die nächste Fahrt wartet, hat so etwas noch nie erlebt und ist total gespannt. Der sechsjährigen Laura ist trotz Schwimmweste etwas mulmig zumute, während ihre achtjährige Schwester Lea forsch verkündet: „Ich hab’ gar keine Angst.“ Die Bootsfahrten führen auf dem Speyerbach vom Casimirianum bis zur Wallgasse, fast alle waren ausgebucht.


Im Mariengarten ist dagegen Geschicklichkeit gefragt. Die 18-jährige Angelina versucht, nicht ständig von Slacklines, das sind Gummibänder, herunterzufallen und stellt fest. „Das ist viel schwieriger als ich dachte.“ Die zwölfjährige Maria und die neunjährige Viola haben den Trick dagegen schon ganz gut raus.


„Cool“ lautet das ebenso knappe wie aussagekräftige Urteil des zwölfjährigen Justin nach einer Fahrt mit einem Rennsimulator auf dem Juliusplatz. Den Simulator haben Schüler der Arbeitsgemeinschaft „School of flight“ des Käthe-Kollwitz- und Leibniz-Gymnasiums sowie der Internationalen Schule gebaut.


Auf dem Marktplatz ist die Atmosphäre entspannt, viele haben sich auf Stühlen vor der Bühne niedergelassen, schauen, was da so geboten wird. Bei den Tanzvorführungen wird mitgeklatscht und -gewippt. „Die sind toll, die jungen Leute“, ist beim Auftritt der Gruppe “Current Affairs“ zu hören. Abends spielt die Band „Bac y la banda“ weitaus länger als geplant.


„Hopp, hopp, feste, feste, rück, vor“, dröhnt es vom Kartoffelmarkt. Mit diesen Worten werden die Spinning-Radfahrer, eine Aktion des Sportverbands Neustadt und des Sportstudios Pfitzenmeier, angetrieben, die bis zu vier Stunden in die Pedale der Standräder treten. (ann)

 

Mit frdl. Genehmigung von Annegret Ries

 

13.06.2013

 

Treffen AG Soziale Beratung mit Presse. Es geht um die Wohnungsnot in Neustadt

 

06.07.2013

 

Golfturnier beim Golf Club Geinsheim. Der Veranstalter ist der Rotarier Club Deidesheim. Wir stellen unsere Arbeit vor und erhalten den Erlös des Tages!

 

31.07

 

Nach über 40 Jahren schließt die Notübernachtung „Bodelschwingh-Haus“

 

Die „Rheinpfalz“ berichtet am 23. April 2013:

Übernachtungsheim schließt

Das Bodelschwinghhaus in der Schillerstraße steht vor dem Aus. Bisher ist es weitgehend ehrenamtlich geführt worden, doch „Rudi“, die Seele der Einrichtung, geht jetzt mit 77 Jahren in den Ruhestand. Die Stadt lehnt zusätzliche Personalkosten ab. Für Durchwanderer soll es eine „Vorhaltewohnung“ geben.


Von Annegret Ries

„Der Rudi“, wie er von allen genannt wird, kam 1978 als Obdachloser ins Bodelschwinghhaus und begann ehrenamtlich dort zu arbeiten. Später bekam er ein „Taschengeld“, dann wurde eine Teilzeitstelle geschaffen. Als „der Rudi“ im Rentenalter war, arbeitete er nebenberuflich weiter, doch inzwischen ist Rudi Hagenbucher 77 Jahre alt und wird endgültig in den Ruhestand gehen. Um die Arbeit Hagenbuchers zu ersetzen, müssten mindestens zwei halbe Stellen geschaffen werden, sagt Sabine Jung, Pressesprecherin des Diakonischen Werks Speyer. Das ist betroffen, da das Bodelschwinghhaus bisher von der Selbsthilfegruppe „Freundeskreis Blaues Kreuz“ zusammen mit der Evangelischen Heimstiftung Pfalz geführt wird, und Letztere zum Diakonischen Werk gehört. Weder das Diakonische Werk noch die Heimstiftung Pfalz oder das „Blaue Kreuz“ seien in der Lage, zusätzliche Personalkosten aufzubringen, sagt Jung. Sie geht von einem Betrag in Höhe von etwa 40.000 Euro aus. Auch die Stadt sieht sich nicht in der Lage, zusätzliche Kosten zu finanzieren. „Wir zahlen bereits jetzt etwa 40.000 Euro pro Jahr für die Einrichtung, eine Erhöhung des Betrags ist angesichts der Haushaltslage der Stadt nicht möglich“, sagt Sozialdezernent Ingo Röthlingshöfer (CDU). Er geht zwar nur von zusätzlichen Personalkosten in Höhe von 30.000 Euro aus, doch auch das sei zu viel: „Derzeit gibt es im Bodelschwinghhaus etwa 1000 Übernachtungen pro Jahr, jede Übernachtung würde die Stadt zukünftig 70 Euro kosten.“ Die Ausgaben für das Bodelschwinghhaus seien eine sogenannte freiwillige Leistung, deren Erhöhung die Aufsichtsbehörde aufgrund des Defizits der Stadt nicht genehmigen würde.


Damit bricht ein „wichtiges Fundament der Obdachlosen-Arbeit“ weg, sagt Hans Eber-Huber, Leiter der Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“. Die Obdachlosen-Arbeit werde dadurch in Zukunft wesentlich schwieriger werden, fürchtet er. „Lichtblick“ und Bodelschwinghhaus arbeiten intensiv zusammen. Das Bodelschwinghhaus mit zwölf Betten (zehn für Männer, zwei für Frauen) ist in den vergangenen Jahren auch für Obdachlose genutzt worden, da weniger Durchwanderer nach Neustadt kommen. „Wir haben Menschen in das Bodelschwinghhaus geschickt, die kurzfristig ihre Wohnung verloren haben, die aus der Haft oder der Psychiatrie entlassen wurden, ohne dass sie eine Bleibe haben, und Saisonarbeiter, die ihren Lohn nicht erhielten“, erläutert Eber-Huber. Von dieser Art der Nutzung hat die Stadt nach Angaben Röthlingshöfers erst jetzt erfahren. Er bestreitet nicht, dass es in Neustadt zu wenig Wohnungen für sozial Schwache gebe. „Aber ein Übernachtungsheim ist für dieses Problem keine adäquate Lösung“, sagt der Sozialdezernent. Nach Gesprächen mit Vertretern des „Lichtblicks“, des Blauen Kreuzes und des evangelischen Dekanats, das Träger des „Lichtblicks“ ist, habe sich die Stadt bereiterklärt, eine sogenannte Vorhalte-Wohnung für die Wintermonate zur Verfügung zu stellen, sagt Röthlingshöfer. Diese Wohnung könne nur bei Kälte genutzt werden. Die „Vorhalte-Wohnung“ wird laut Röthlingshöfer allerdings entweder nur für Männer oder nur für Frauen sein. Auch das Bodelschwinghhaus hätte bei einem Betrieb mit hauptamtlichen Mitarbeitern nur Männern oder nur Frauen eine Übernachtungsmöglichkeit bieten können. Denn ansonsten hätten ständig zwei Mitarbeiter - ein Mann und eine Frau - anwesend sein müssen, erklärt Röthlingshöfer.

Für Eber-Huber ist eine Vorhalte-Wohnung jedoch „kein Ersatz für das Bodelschwinghhaus“. Zwar seien frostige Nächte auch für Durchwanderer ein Problem. „Doch die haben dafür Überlebensstrategien.“ Bei Menschen, die kurzfristig obdachlos werden, sei das nicht der Fall. „Wir wissen nicht, wo wir die Leute zukünftig hinschicken sollen“, so Eber-Huber. Was mit den freiwerdenden Räumen des Bodelschwinghhauses geschehen wird, sei noch offen, sagt Jung. In dem Haus, das der evangelischen Landeskirche gehört, sind auch Beratungsstellen des Diakonischen Werks untergebracht.

 

Die Rheinpfalz vom 4.7.2013:

„Keine Durchwanderer mehr“

Sozialdezernent verspricht nach Schließung des Bodelschwinghhauses Hilfe für Obdachlose

Sozialdezernent Ingo Röthlingshöfer (CDU) hat Kritik an der Schließung des Bodelschwinghhauses in der Schillerstraße Ende Juli zurückgewiesen. Er habe schon vor zweieinhalb Jahren im Sozialausschuss auf das Thema hingewiesen. Die Stadt werde auch künftig Obdachlose nicht im Stich lassen.Wie berichtet (Ausgabe vom Dienstag) hatte die SPD die Stadt aufgefordert, das Übernachtungsheim zu erhalten und dies unter anderem mit Bezug auf einen RHEINPFALZ-Artikel über fehlenden Wohnraum für sozial Schwache (Ausgabe vom 24. Juni) begründet. Das Haus sei nicht zu halten, weil es kein Personal, kein Geld und keine Klientel gebe, sagte Röthlingshöfer.Rudi Hagenbucher, der sich seit Jahren um die Einrichtung gekümmert hat, geht in den Ruhestand. Neues Personal würde 70- bis 80.000 Euro jährlich kosten, was Übernachtungskosten von 80 Euro pro Mann und Nacht entspräche. Oberbürgermeister Hans Georg Löffler (CDU) sagte: „Dann können wir die Leute auch ins Hotel schicken.“ Röthlingshöfer betonte, dass es der Stadt nicht darum gehe, zu sparen. Sie wäre bereit, ihren bisherigen Anteil von 40.000 Euro (aber auch nicht mehr) auch weiterhin zu zahlen, das sei aber bei anderen Partnern nicht der Fall, wie diese in Gesprächen deutlich gemacht hätten. Löffler kommentierte dies mit den Worten, dass die Kirchen bei Geldknappheit sehr viel rigoroser seien als Kommunen.

Nach Angaben des Sozialdezernenten spricht aber auch gegen einen Weiterbetrieb der Einrichtung, dass diese ursprünglich für Durchwanderer gedacht gewesen sei. Diese gebe es aber heute nicht mehr. Um der Obdachlosigkeit in Neustadt zu begegnen, wäre das Haus der falsche Ansatz. Für solche Menschen werde nach anderen Lösungen gesucht; entsprechende Überlegungen würden im Sozialausschuss vorgestellt. Es gebe erste zaghafte Überlegungen, wie das Thema zusammen mit der Tagesbegegnungsstätte Lichtblick angegangen werden könne.

Auf die Frage von Christoph Bachtler (FWG), ob ein Notbetrieb über Sommer aufrechterhalten werden könne, sagte Röthlingshöfer, dass dies überflüssig sei: „Im Sommer leben die Leute auf der Straße. Die wollen das so.“ Für die kalte Jahreszeit werde die Stadt Unterkunftsmöglichkeiten schaffen. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Gisela Brantl zeigte sich mit einer Weiterbehandlung des Themas im Ausschuss zufrieden. (boe)

 

06.08.2013

 

Das Jobcenter prüft das Arbeitsprojekt SoliPakt und ist zufrieden!

 

14.08.2013

 

Das Arbeitsprojekt SoliPakt besucht den Kurpfalz-Park in Wachenheim mit anschl. Essen im Silberthal.

 

16.08.2013

 

Wir verabschieden uns von Sigrid Wehr, die in den wohlverdienten Ruhestand geht.

 

Sie kommt aber dennoch weiterhin 3 mal die Woche und macht Telefondienst.

 

28.08.2013

 

Ein neues Projekt ist am Werden. Erster Kontakt zu Jürgen Keil, der eine Fahrradwerkstatt eröffnen möchte.

 

26.09.2013

 

Sozialausschuss der Stadt Neustadt

 

Es geht um die Wohnsituation in Neustadt

 

Oktober

 

23.10.2013

 

Herbstversammlung des Förderbeirates

 

30.10.2013

 

Wir besichtigen mögliche Räume für unseren Fahrradladen

 

November

 

4.11.2013

 

Die Rotarier Deidesheim übereichen eine Spende von 7.500,00- der Erlös des Golfturniers im Sommer.

 

7500 Euro für den Lichtblick


Der Lichtblick, eine Tagesbegegnungsstätte für obdachlose und bedürftige Menschen, hat vom Rotary Club Deidesheim-Mittelhaardt eine Spende in Höhe von 7500 Euro bekommen. Der Lichtblick wird vom Protestantischen Dekanat in Zusammenarbeit mit der Stadt Neustadt und einem ökumenisch ausgerichteten Förderbeirat getragen und finanziert sich fast ausschließlich über Spendenmittel. Damit wird Menschen aus der Region geholfen, Wohnungslosigkeit zu vermeiden und aus der finanziellen Not herauszukommen.


„Unter 25-Jährige haben es aufgrund der gesetzlichen Vorgaben besonders schwer, mit Hilfe der Ämter eine eigene Wohnung zu beziehen“, sagte Hans Eber-Huber, der Leiter des Lichtblicks. Dank der Spendengelder könne die bisherige Arbeit fortgeführt werden.


Der Rotary Club Deidesheim-Mittelhaardt erwirtschaftete die Spendengelder beim zweiten rotarischen Golfturnier im Sommer. Insgesamt wurden im Golfclub Pfalz über 11.000 Euro „erspielt“, sie kommen mehreren Sozialprojekten zugute. Der Rotary Club Deidesheim-Mittelhaardt hat es sich zum Ziel gesetzt, in Not geratenen Menschen zu helfen und Kinder und Jugendliche zu fördern. Er unterstützt sowohl regionale als auch internationale Projekte. (kkr)

 

6.11.2013

 

Benefiz-Gala im Herrenhof. Wieder volles Haus und tolle Stimmung!

 

Kleinkunst und Musik für Tagesbegegnungsstätte

Für die Benefiz-Gala der Tagesbegegnungsstätte Lichtblick am morgigen Mittwoch, 20 Uhr, im Herrenhof in Mußbach sind noch ausreichend Eintrittskarten an der Abendkasse erhältlich. Das teilte Hans Eber-Huber, Leiter der Tagesbegegnungsstätte, mit. Bei der Benefiz-Gala treten der Kabarettist Frederic Hormuth, die Schauspieler Boris Stijelja und Hans-Dieter Willisch, die Musikgruppe „For You“ und der Esthaler Toni Rauch auf. Der gesamte Erlös ist für die Arbeit des Lichtblick bestimmt. Alle Beteiligte treten ohne Gage auf, die Fördergemeinschaft Herrenhof stellt den Festsaal kostenlos zur Verfügung und auch alle anderen Mitwirkenden verzichten auf Bezahlung. Hormuth wird einen Ausschnitt aus seinem neuen Programm vorstellen. Stijela und Willisch präsentieren Ausschnitte aus aktuellen Programmen des Boulevard-Theaters. Toni Rauch, ein echter Bayer, den es in die Pfalz verschlagen hat, liest „Ein Münchner im Himmel“ von Ludwig Thoma. Die Neustadter Gruppe „For You“ spielt Rock- und Folksongs aus den 1960er und 1970er Jahren. Weitere Informationen im Internet unter www.lichtblick-nw.jimdo.de (ann)

 

 

10.11.2013

 

Es ist mal wieder soweit: Unser neuer Jahreskalender liegt in vielen Neustadter Geschäften aus.

Zeit-Los: der neue „Lichtblicke“ -  Kalender ist ab sofort erhältlich

„Lichtblick“ und „Neustadter Tafel“ bringen Fotokalender heraus

 

Die beiden Neustädter sozialen Einrichtungen „Lichtblick“ und „Neustadter Tafel“ bringen nun zum dritten Mal einen eigenen Jahreskalender heraus, der ab sofort zum Verkauf angeboten wird. Der Erlös kommt den beiden Einrichtungen zu Gute.

Die Fotos stammen von Hans- Günter Cronauer, das Layout gestaltete die Grafik - Designerin Gudula Hertzler- Heiler und die Texte stellte Harald Beeck zusammen.

Die Druckkosten hat der Lions-Club Neustadt übernommen.

 

Der Kalender ist ab sofort zum Preis von 12 Euro in folgenden Geschäften erhältlich: Buchhandlung Quodlibet in der Kellereistraße, Buchhandlung Ossiander in der Kellereistraße, Buchhandlung Hofmann in der Friedrichstraße und Bürobedarf Seitz am Klemmhof.

Der Lions- Club selbst wird den Kalender im Rahmen des „Kunigundenmarktes“ am 1. Adventswochenende verkaufen.

Der Stand ist in diesem Jahr im Rathausinnenhof zu finden.

 

Der Kalender kann aber auch direkt im Lichtblick, Amalienstraße 3 gekauft werden.

 

Dezember

 

04.12

 

Letzter Stammtisch im Lichtblick

 

6.12

 

Die kassenärztliche Vereinigung feiert ihr Adventsfest- wir sind dabei und erhalten einen Transporter voll mit Sachspenden

 

7.12.

 

Die Landeskirchliche Gemeinschaft Lachen-Speyerdorff organisiert eine Adventsfeier im Lichtblick mit Geschichten, Lieder und Geschenke.

 

Wir vom Lichtblick Neustadt an der Weinstraße danken der "Landeskirchlichen Gemeinschaft Lachen-Speyerdorf“  www.lkg-lachen.de für ihren Besuch, für die vielen, mitgebrachten Geschenke und die musikalischen, weihnachtlich gestimmten Einlagen. Mit ihrem Besuch haben sie viel Licht und vor alle Dingen auch Freude in unsere Herzen gebracht.

Dafür recht herzlichen Dank!

( auf unserer Homepage)

 

Die „Rheinpfalz“ berichtete am 18.12.2013:

Durchwanderer in die Amalienstraße

Stadt will bei extremer Kälte Übernachtungsmöglichkeit bieten – Obdachlosen fehlt das Bodelschwinghhaus


Ab Januar soll das derzeitige Asylbewerberheim in der Amalienstraße bei „extremer Kälte“ als Unterkunft für Durchwanderer genutzt werden. Das hat Sozialdezernent Ingo Röthlingshöfer (CDU) auf Anfrage mitgeteilt.Seit der Schließung des Bodelschwinghhauses im August kämen kaum noch Durchwanderer nach Neustadt, weiß Hans Eber-Huber, Leiter der Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“. Für Obdachlose aus Neustadt habe sich die Situation verschärft. Weder das Diakonische Werk noch die Stadt hatten sich nach dem Ausscheiden eines ehrenamtlichen Mitarbeiters bereiterklärt, die zusätzlich anfallenden Personalkosten für das Bodelschwinghhaus zu tragen. Wie berichtet, ziehen die Asylbewerber im Januar in das Gebäude der ehemaligen Orthopädischen Fachklinik in Haardt um. Es habe bislang keinen Bedarf für Übernachtungsmöglichkeiten für Durchwanderer gegeben, teilte Bürgermeister Röthlingshöfer jetzt mit. Wenn gelegentlich doch noch ein Durchwanderer in den „Lichtblick“ kommt, versucht ihn Eber-Huber in Einrichtungen umliegender Städte unterzubringen. Das werde aber zunehmend schwieriger. Denn seit es kälter geworden sei, seien diese Häuser in der Regel voll. Das sei zum Teil auch darauf zurückzuführen, dass die Plätze fehlen, die es im Bodelschwinghhaus gab. „Im Christophorus-Haus in Kaiserslautern übernachten die Leute derzeit sogar im Flur“, berichtet Eber-Huber.Teilweise geradezu dramatisch sei die Situation für Obdachlose aus der Region. Die konnten bis zur Schließung des Bodelschwinghhauses dort immer mal wieder für einige Nächte unterkommen. Nach seinen Informationen haben derzeit 66 Männer und Frauen aus Neustadt und dem Landkreis Bad Dürkheim keine Meldeadresse. „Die Leute haben keine Wohnung und übernachten mal hier und mal dort“, berichtet Eber-Huber. Ein Teil dieser Männer und Frauen sei in Haft oder einer psychiatrischen Klinik gewesen und habe nach der Entlassung keine Wohnung gefunden. Andere fänden nach einer Trennung von ihrem Partner oder ihrer Partnerin keine Wohnung mehr.„Es gibt in Neustadt keine kleinen Wohnungen für Leute, die von Sozialleistungen oder Hartz IV leben“, verweist Eber-Huber auf ein Problem, für das er schon seit Jahren immer wieder eine Lösung anmahnt. „Bisher haben wir für jeden, der keine Übernachtungsmöglichkeit hat, irgendwie eine Notlösung gefunden, aber es wird immer schwieriger“, berichtet Eber-Huber. Oft bestehe die Notlösung darin, dass Besucher des „Lichtblicks“ Obdachlose einige Nächte bei sich schlafen lassen, obwohl sie selbst kaum Platz haben. „Für viele ist die Frage der Übernachtung zu einem Überlebenskampf geworden, und sie haben deshalb gar keine Möglichkeit mehr, sich um andere Dinge zu kümmern und so zu versuchen, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen“, berichtet Eber-Huber. Das Bodelschwinghhaus habe diesen Menschen zumindest für eine begrenzte Zeit Sicherheit geboten. (ann)

Mit frdl. Genehmigung von Annegret Ries

 

13.12.2013

 

Die Realschule plus Maikammer-Hambach bringen wieder Sachspenden vorbei

 

24.12.2013

 

Weihnachten im Lichtblick: Über 70 Kinder und Erwachsene freuen sich über ein schönes Programm und Päckchenausgabe.

Die „Rheinpfalz“ berichtete am 19.12.2013:

Die Familie feiert mit der Gemeinde

Im Gemeindezentrum Branchweilerhof und im Lichtblick wird Weihnachten gefeiert – Gäste willkommen


Heiligabend und Weihnachten alleine verbringen, das muss in Neustadt nicht sein. Neben zahlreichen Gottesdiensten gibt es in der Tagesbegegnungsstätte Lichtblick und in der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde Gelegenheit, die Weihnachtsbotschaft zu hören.Für den Leiter der Tagesbegegnungsstätte Lichtblick, Hans Eber-Huber, ist klar: „Die Weihnachtsfeier ist bei unseren Besuchern ein zentrales Ereignis. Wir haben einen traditionellen Ablauf mit festen Programmpunkten.“ Der Lichtblick ist auch an Heiligabend geöffnet. Ab 10 Uhr gibt es Frühstück, gegen 12 Uhr Mittagessen. Das Weihnachtsprogramm beginnt um 13 Uhr mit dem Posaunenchor Hambach-Winzingen. „Die Musiker spielen im Freien, denn im Gebäude reicht der Platz nicht für alle“, so Eber-Huber. 40 bis 50 Besucher kommen im Schnitt zur Weihnachtsfeier.Dekan Armin Jung gestaltet eine Andacht drinnen im Warmen. Doch meist bekommen nicht alle einen Sitzplatz. „Es ist eng, aber gemütlich“, betont Eber-Huber. Teilnehmer sind Menschen, die ohnehin fast täglich den „Lichtblick“ besuchen. Menschen, die keine Wohnung haben, arm sind oder in einer sozialen Notlage. Manchmal ausgegrenzt, weil sie nicht in das gängige Schema der Gesellschaft passen. Oft sind es Alleinstehende, aber auch Familien mit Kindern sind darunter.

Nach der Andacht werden Weihnachtslieder gesungen, und Eber-Huber reflektiert auf Pfälzisch das Geschehen des Jahres 2013. Der Nikolaus mit dem passenden Namen Klaus verteilt Päckchen an die Kinder. Die Präsente wurden von der Kindergottesdienstgruppe der Paulusgemeinde Hambach gesammelt. Die Erwachsenen erhalten Pakete mit nützlichem Inhalt wie Hygieneartikeln, Kleidung, Büchern. Tabak sei häufig ein willkommenes Geschenk, sagt Eber-Huber. Um 16 Uhr schließt der „Lichtblick“, doch auf der Straße landet niemand, auch wenn das Übernachtungsheim geschlossen ist (wir berichteten gestern). Die Solidarität unter den Lichtblickbesuchern sei groß, so komme jeder bei Freunden oder Bekannten unter, betont Eber-Huber.

 

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Samstag 12. Mai

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Jahresbericht 2017

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Die Tagesbegegnungsstätte Lichtblick Neustadt an der Weinstraße feierte 2016 ihren 20. Geburtstag!!!

 

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Aktualisiert am 03.05.2018

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