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Finanzverwaltung

 

Seit 2003 bietet „Lichtblick“ auf freiwilliger Basis eine Finanzverwaltung an. Besucherinnen und Besucher haben somit die Möglichkeit, ihre Geldangelegenheiten über die Einrichtung zu regeln.

 

Ende 2018  bestehen 30 Treuhandkonten, im Laufe des Jahres wurden 4 Konten gelöscht, weil deren Besitzer verstorben sind, 1 neues Konto wurde eingerichtet.

Hier wurden im Laufe des Jahres über 750.000 Euro ein- und ausgezahlt.

Diesen Verwaltungsakt zu bewerkstelligen ist nur möglich, weil das Evang. Verwaltungsamt einen wesentlichen Teil der Buchungen tätigt.

Annette Münch war 2018 für die Zahlenberge zuständig. Ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle für ihre Geduld und Ausdauer. In den letzten Jahren gingen die Treuhandkonten kontinuierlich zurück. Dies hat einen einfachen Grund: Banken und Sparkassen sind mittlerweile gesetzlich verpflichtet, jedem ein Konto zu eröffnen.

Dies war nicht immer so. Menschen, die z.B. eine negative SCHUFA- Auskunft hatten, erhielten kein eigenes Konto, das Gleiche galt auch für Menschen ohne Postadresse.

Warum ist es wichtig, dass "Lichtblick" diesen Service anbietet?

Ganz einfach: Es gibt Menschen, die haben Probleme, mit Geld umzugehen, sind aber nicht so beeinträchtigt, dass sie eine gesetzliche Betreuung benötigen.

Oft war es in der Vergangenheit so, dass aus diesem Grunde Miet - oder Energieschulden entstanden waren und  eine Kündigung im Raum stand. Wir haben dann die Schulden vorfinanziert. Allerdings mit der Bedingung, dass wir die Finanzen zukünftig verwalten, zumindestens so lange, bis unser "Kredit" zurückbezahlt wurde.

Viele haben nach und nach erkannt, dass sie Mitte des Monats plötzlich noch Geld für Lebensmittel übrig hatten oder auch Geld für andere Dinge übrig war.

Wir besprechen die Finanzverwaltung , regeln offene Rechnungen und sichern die Überweisung für Miete und andere Verbindlichkeiten. Was dann noch zum Leben übrig bleibt, wird eingeteilt. Manche erhalten tägich, manche wöchentlich und manche einmal im Monat das zur Verfügung stehende Restgeld.

Schließlich gibt es einige unserer BesucherInnen, die nach Abzüge aller Verbindlichkeiten, gerade mal über 120,00 Euro monatlich zum Leben haben.

Da ist einfach nicht viel an Masse einzuteilen!

 

von links nach rechts W.Nargang und M.Sommer
von links nach rechts W.Nargang und M.Sommer

Hilfen bei Rechtsfragen

 

Seit 2008 erstmals monatlich, seit 2009 wöchentlich finden unseren Räumen immer Mittwochs Beratungen bei Rechtsfragen statt. Ein ganz wichtiger Bereich unserer Arbeit, betrifft die Unterstützung unserer Besucher(Innen) bei Fragen zu sozialen Leistungen.

 

Wir sind oft „erste Adresse“ für Menschen: 

  1. die bei der Beantragung von Leistungen überfordert sind, z.B. bei oder nach Wohnungslosigkeit
  2. die sich ungerecht behandelt fühlen, z.B. weil sie einen Bescheid nicht richtig verstehen
  3. Sanktionen erhalten haben, die sie nicht nachvollziehen können,

oder aber im Dschungel der sozialen Leistungen sich verheddert haben.

 

Mit unserem Beratungsangebot nehmen wir in vielen Fällen erstmal den „Dampf“ weg, stellen den Kontakt zu den Behörden her, und gehen manchmal auch persönlich mit zu Gesprächen.

Zu den einzelnen Sachbearbeitern und Fallmanagern des Jobcenters, sowie den Mitarbeiterinnen des Sozialamtes besteht ein sehr gutes Verhältnis. Wir danken an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit.

 

Walter Nargang ist zur Zeit leider erkrankt

 

Manfred Sommer fand im Frühjahr 2009 den Weg in den Lichtblick. „Ich bin Zuhörer, auch schon mal Drohinstanz bei der Arge“, schmunzelt der pensionierte Amtsrichter, der sich noch eher als Azubi und Praktikant an der Seite von Nargang sieht. Das hindert ihn nicht, den Ratsuchenden beim Ausfüllen der bis zu 36 Seiten starken Anträge zu helfen. „Das ist eine Wissenschaft für sich; lückenlos ist das fast unmöglich und in aller Regel bedarf es noch der Klärung von einzelnen Fragen. Die vielleicht effektivste Hilfe ist, dass Manfred Sommer die Antragsteller zur ARGE begleitet, damit die Antragsteller angemessen gehör finden. „Mit 68 wollte ich noch etwas Sinnvolles tun. Ich habe einen Betreuungsfall übernommen und durch einen Wanderfreund wurde ich auf den Lichtblick aufmerksam. Seither habe ich mir den Mittwoch frei gehalten und bin hier“.

 

Thorsten Preuninger

ist Rechtsanwalt und gibt Tips und Ratschläge vor allem in Sachen Mietrecht u nd kommt immer am 1. Mittwoch im Monat ab 14 Uhr. Hierbei ist eine Anmeldung nicht erforderlich

 

 

 

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Samstag,14. September

9 bis 16 Uhr

Flohmarkt an der Stiftskirche in Neustadt

bei Regen: im Hausratladen, Talstraße 5

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Aktualisiert am 2.9.2019

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