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Finanz-Check

 

Seit Anfang 2010 gibt es ein neues Angebot:

Einmal wöchentlich bietet Herr Risch den Finanz-Check an. Er berät Frauen und Männer, bei denen Überschuldung droht. Er hilft mit, in Zusammenarbeit mit der Schuldenberatung der Caritas, ggf. eine Privatinsolvenz vor zu bereiten. Wöchentlich finden vier bis fünf Kontakte statt. Herr Nargang unterstützt Herrn Risch dabei.


„Finanz – Check im Lichtblick:

Hans Hermann Risch


Drei Mann im selben Raum im Lichtblick: Opa B., Hans Hermann Risch und Walter Nargang; B. der Ratsucher; Risch der Banker und Insolvenzexperte und Nargang der Spezialist für Sozialhilferecht. Der Enkel von Opa B. hat über 7.000 € Schulden. Nein – er hat sie nicht selbst gemacht. Seine konsumkranke Freundin hat auf seine Rechnung eingekauft –  auf Pump und alles in großem Stil, innerhalb kürzester Zeit. Erst als Mahnungen bei Opa B. Enkel eingingen und die Bank nicht mehr mitmachte, wurde die prekäre Lage bewusst.


„In der Regel sind die Überschuldeten selbst schuld; sagt man; sofern man bei Kauf-Sucht von einer Schuld sprechen kann. Eigentlich ist es eine Erkrankung “, ist sich Risch fast sicher. „Das Schlimme ist, dass die Betroffenen keinen haben, der ihnen zur Seite steht wie hier der Großvater seinem Enkel; der nicht einmal selbst der Verursacher war, sondern die kranke Freundin. Schnell werden aus den 7000,- Euro Verbindlichkeiten 9000,-. Es fallen Überziehungszinsen und Gebühren, Kosten für Mahnungen und Anwälte u.ä. an. Dann wird es schwer, weiß Risch aus Erfahrung.


Bei Zahlungsschwierigkeiten komme es sehr darauf an, schnellstmöglich mit der Bank zu  sprechen. Sonst werde das Konto gekündigt. Schließlich ist es das Geld ihrer Einleger, das sie verliehen hat. Sind jedoch noch Chancen für Zahlungen erkennbar, finden sich auch Lösungen.


„Meist liegt die Besonderheit jedoch darin, dass die Schuldner nichts unternehmen, verzweifelt sind, Angst haben vor Folgen. Oft ist daran Unkenntnis der Sach- und Rechtslage schuld. Kommen dann noch Krankheitsbilder mit psychischen Ursachen hinzu, geht ohne fremde Hilfe nichts mehr.


In anderen Fällen werden Schulden zur Katastrophe, wenn Trennung, ungleich verteilte Lasten im Zuge der Scheidung, Sorgerechte und -pflichten hinzukommen.


Schuldner sind schnell alleine mit sich und der Welt und werden erdrückt unter all den Lasten aus Schuld und Angst.


Nehmen wir etwa folgenden realen Fall: ein Wasserrohrbruch blieb unbemerkt. Alleine die Wasserrechnung beträgt 25.000 Euro; neben weiteren Kosten und Verpflichtungen aus Hypothek und sonstigen laufenden Kosten ist eine Rechnung in dieser Höhe nicht zahlbar. Bei einer Zwangsversteigerung würden weder Schuldner noch Gläubiger ein gutes Ergebnis erzielen. In Gesprächen mit den Gläubigern findet sich aber eine Lösung.

Zwei andere Fälle: Er 58, sie 52 Jahre alt, verheiratet. Sie hatte eine Firma gegründet. Die Bank lehnte die Beantragung von KfW-Mitteln ab. Die ganze Finanzierung hing in der Luft. Nach einem Gespräch war die Bank dennoch zu einer Finanzierung bereit.


Ein Mann hatte sich vor den Zug geworfen. Seine Frau, eine selbständige Friseurin, war mit 40.000 Euro verschuldet. Mit dem Haus als Sicherheit war die Umschuldung möglich.


„So ist es gelungen, in den letzten drei Monaten drei Zwangsversteigerungen zu verhindern“. Auch wenn das nicht unbedingt der Alltag im Lichtblick ist, so zeigen diese Beispiele, dass es immer noch Möglichkeiten gibt. Auch wenn die Lage hoffnungslos erscheint. Aber man muss eben wissen, wie“, ist Risch sicher.


Das Problem allerdings sei, dass solche Fälle zunähmen und es für die Betroffenen immer härter würde. Immer seien ganz persönliche Schicksale damit verbunden. Das sei eine Belastung, die auch nicht einfach an einem ablaufe, räumt Risch ein. Dennoch mache er seine Tätigkeit als Ehrenamtlicher gerne und das Wissen, einem Anderen aus der Not helfen zu können, beflügle ihn und lasse ihn immer wieder auch nach ungewöhnlichen Lösungen suchen“.   


(Harald Beeck für die LB-Zeitung)

 

Möbel- Lager


Unser Möbel- und Haushaltslager befindet sich im Rückgebäude des Lichtblicks. Öffnungszeiten sind Mo bis Do von 10 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 15.30 Uhr und Fr von 10 Uhr bis 12 Uhr.

Gegen einen Kostenaufschlag bringen wir die Möbel auch nach Hause.

 

Post- Adresse


Immer wichtiger ist das Angebot, sich bei Lichtblick postalisch anzumelden.

 

Es besteht eine Vereinbarung mit dem Jobcenter, der Bundesagentur für Arbeit, dem Rentenversicherungsträger und dem örtlichen Finanzamt, dass unsere Postadresse anerkannt wird.

Dies ist Voraussetzung, überhaupt Sozialleistungen zu erhalten.

 


2017 hatten wir im Laufe des Jahres insgesamt 239 Frauen und Männer, die sich bei uns angemeldet haben !

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LB-Flohmarkt

Samstag 18. August

Stiftskirche

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Jahresbericht 2017

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Aktualisiert am 16.08.2018

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