WIR TUN WAS

Wir tun was
Wir tun was

Unsere Verantwortung und unsere Chance

 

Wie wir mit unserer Einrichtung konkrete Hilfe anbieten können, zeigen nun einige Beispiele aus der täglichen Arbeit im Lichtblick.

 

Unsere soziale Pflicht ist es . . .

 

N., ein junges Mädchen mit 16 Jahren, wird von einem Besucher mitgebracht. N. ist vor vier Wochen aus einer betreuten Einrichtung in Neustadt ausgerissen, und lebt seither auf der Straße oder bei Bekannten. Sie ist sofort bereit, über ihre Probleme zu sprechen. In der Anamnese stellt sich heraus, dass sie bereits seit acht Jahren in Heimen lebt und nun im Sommer mit einer Ausbildung beginnen sollte. In der Wohngemeinschaft kam es zu einer schwerwiegenden Auseinandersetzung. Im Gespräch stellt sich heraus, dass sie gerne alleine wohnen möchte. Kontaktaufnahme zur Betreuerin bei ihrem zuständigen Jugendamt - Frau S. ist sehr glücklich darüber, endlich wieder etwas von N. zu hören, und erklärt sich bereit, zusammen mit N. und der Heimleitung ein gemeinsames Gespräch zu führen, um die Situation zu klären. Das Gespräch findet statt, und N. ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

 

K. ist 34 Jahre alt und gehört zu den ersten Gästen den Lichtblicks. Mit 19 Jahren schloss er eine Schmalspur- Ausbildung in einer sozialen Einrichtung ab, und lebte längere Zeit in einem möblierten Zimmer in einem Neustadter Ortsteil.

Eine richtige Arbeit hat er in all den Jahren nicht gefunden. Mal arbeitete er in einer Abfüllanlage als Minijobber, mal einige Wochen in einer Zeitarbeitsfirma.

Im Laufe der Jahre haben sich seine Schulden angehäuft, insbesondere Handyschulden und schließlich auch Mietschulden. Er verliert das Zimmer und zieht zu einem Kumpel.

Auch sein ALG 2 beantragt er nicht mehr und lebt vom Geld seines Freundes.

Sein Freund und er berichten über die Situation und wir schlagen vor, die Finanzen zu ordnen und ein Konto beim LB einzurichten.

Es stellt sich heraus, dass K. Analphabet ist, und wir helfen bei Anträgen und Schuldenregulierung.

Schließlich erhält K. eine Wohnung, die LB angemietet hat.

Nach 3 Jahren zieht er in eine große Wohnung, die Bekannten von ihm angemietet haben. Mittlerweile hat er auch wieder ein eigenes Konto.

Eine Arbeit hat er jedoch keine gefunden.

 

Herr B. ist Rentner. Durch langjährige Suchterkrankung und geringe Beschäftigungszeiten erhält er neben der Rente noch begleitende Grundsicherung. Nach dem Tod seiner Frau hat er einige „Dummheiten“ gemacht. Er hatte einige Kaufverträge unterschrieben, Versicherungen abgeschlossen, die er unterschrieben hatte, ohne sie gelesen zu haben. (Herr B. ist Analphabet.) Um die Abzahlungen leisten zu können, verblieben ihm monatlich nur noch knapp 120 Euro; zu wenig zum Leben. Herr B. nutzte den Lichtblick, um kostengünstig essen zu können. Nach einiger Zeit suchte er das vertrauliche Gespräch. Wir konnten ihn dabei unterstützen, die monatlichen Raten zu verringern. Heute ist Herr B. schuldenfrei, und bringt alle Unterlagen mit, um sie gemeinsam mit uns zu besprechen. Er verspricht, keine Verträge mehr zu unterschreiben.

 

Unsere moralische Verpflichtung . . .


W. lebt seit der Trennung von seiner Freundin mal hier mal da und ist 45 Jahre alt. Bedingt durch Sucht und gesundheitliche Probleme hat er seit einem Jahr Neustadt zu seinem Lebensmittelpunkt gewählt. Im Februar kommt er erstmals in den Lichtblick. W. weiss um seine Problematik, er hat bereits einige Male Entgiftungs- und stationäre Behandlungen durchlaufen - aber bislang ohne Erfolg. W. ist bereit, Hilfe anzunehmen, jedoch fehlt ihm der Mut zum konsequenten Handeln. Wir geben ihm Zeit, sich dieser Verantwortung bewusst zu werden. Endlich nimmt er die erste Hürde - In einem Gespräch mit einem Berater des Gesundheitsamtes zeigt er die Bereitschaft, eine Entgiftungsbehandlung anzutreten. Die Einweisung dazu bleibt allerdings weitere drei Wochen liegen, bis er schließlich für sich eine Entscheidung getroffen hat ....

 

R. ist 27 Jahre alt, hat vor einem Jahr die Wohnung in Neustadt verloren. Seitdem lebt er mal hier mal da, kommt immer wieder nach Neustadt. Damalige Versuche unsererseits, die Wohnung zu halten, schlugen fehl; auch deshalb, weil R. sich weigerte, sich mit seiner Spielsucht auseinander zu setzen, und die Miete nicht zahlen konnte. R. sucht immer wieder das Gespräch mit dem Wunsch, wieder sesshaft zu werden. Wir vermitteln ihm, dass dies nur möglich sei, wenn er zu Zugeständnissen bereit ist. Da er neben einer Suchtproblematik auch massive Entwicklungsdefizite zeigt, ermutigen wir ihn, zunächst einmal in eine betreute Wohnform zu gehen. Kürzlich besuchte er uns wieder und erzählte, dass er über die Wohnungslosenhilfe in Rastatt ein Zimmer erhalten habe.

 

Unsere christliche Verantwortung


F. ist 42 Jahre alt und seit vielen Jahren Gast im Lichtblick.

Der Tod seines Bruders und Vaters hat ihn völlig aus der Bahn geworfen. Mehrere Versuche, ihn in ein betreutes Wohnen zu vermitteln, scheiterten.

Heute zieht er von Ort zu Ort und kommt ab und zu nach Neustadt.

Im Lichtblick kann er sich duschen und seine Wäsche waschen. Er hat sich aufgegeben.

 

Herr K. ist 58 Jahre alt und bezieht Erwerbsunfähigkeitsrente. Eine Wiedereingliederung ist nicht mehr möglich. Herr K. wohnt alleine in einer kleinen Wohnung und besucht täglich den Lichtblick. Die Einrichtung ist für ihn zu seiner Heimat geworden. Er hatte kaum soziale Kontakte und nutzt die Einrichtung, um sich selbst eine Tagesstruktur zu geben.

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Aktualisiert am 10.12.2019

 

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