Weihnachten 2016 im Lichtblick

 

Die Weihnachtsfeier am Samstag war wieder mal ein großer Erfolg. Über 100 Personen besuchten den Lichtblick. Als erstes kam Giorgina Kazungu-Haß, SPD-Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Neustadt/Haßloch/Lambrechter Tal. Sie brachte Fleischkäse und Brötchen mit, der serviert wurde. Danach spielte der Posaunenchor Hambach/Winzingen, eine Tradition seit vielen Jahren. Später hielte der Leiter der Einrichtung, Hans Eber-Huber, eine kleine Rede über das 20 Jährige Bestehen des Lichtblick sowie über die Menschen die dieses Jahr leider verstorben sind. Zum Schluss erzählte er auch noch eine kleine Geschichte in bestem Pfälzisch. Dekan Armin Jung sprach ebenfalls eine kleine Predigt und gedachter der Verstorbenen mit einer Schweigeminute. Dazwischen wurden, wie jedes Jahr, einige Weihnachtslieder gesungen, musikalisch unterstützt natürlich wieder von Martin Ulmer und seiner Gitarre. Das Ende bildete dann die Bescherung, bei der jeder der Anwesenden, von Knecht Ruprecht ein Weihnachtspaket erhielt.

In diesem Sinne möchte sich der Lichtblick auch noch einmal bei allen bedanken die für die Weihnachtspakete so großzügig gespendet haben.

Adventskalender (10)

 

Päckchen und Besuche

 

Neustadter mit einem ganz besonderen Bezug zu Weihnachten möchten wir im Adventskalender 2016 vorstellen. Dazu haben wir uns in den neun Weindörfern und der Kernstadt umgeschaut. Heute: die katholische Frauengemeinschaft Diedesfeld und die Nächstenliebe.

 

Weihnachten in Diedesfeld – das ist ohne die katholische Frauengemeinschaft (kfd) nicht vorstellbar. In diesen Tagen sitzt ihr „harter Kern“ an einem langen Tisch im Hause Schwarzweller und packt Päckchen für den Lichtblick. Ein Buch, Kosmetikartikel, etwas Süßes, alles wird hübsch verpackt und in einem Schuhkarton verstaut. Ein großer Teil der Arbeit liegt zu diesem Zeitpunkt schon hinter den Frauen. Bereits Wochen und Monate vor dem Weihnachtsmarkt am ersten Advent fangen sie an, zu nähen und zu basteln. Schließlich muss der Tisch gut bestückt sein. „Wenn ich ein Stück Holz in der Hand habe, überlege ich sofort, was man daraus machen könnte“, erzählt Ursel Schwarzweller, eine der eifrigsten Bastlerinnen. In ihrer „Werkstatt“ entstehen beispielsweise Holzwichtel, kleine Tannenbäume oder Gipsengelchen. Schwarzweller hat sich die handwerklichen Fertigkeiten alle selbst beigebracht.

 

Der Erlös des Weihnachtsmarktes liegt im Durchschnitt bei 1900 bis 2000 Euro. Geld, das die kfd für karitative Zwecke verwendet. So werden beispielsweise der Förderverein Hospiz und die Dorothea-Schwaab-Stiftung mit Spenden bedacht. Auch die „Lichtblick“-Päckchen werden aus diesem „Topf“ finanziert.

 

Doch die Frauen kümmern sich nicht nur um Geschenke. Was Alte und Kranke am meisten brauchen, ist Zeit und Zuwendung. Also organisiert die Gruppe, zu der unter anderem die aktuelle Vereinsvorsitzende Ursula Schwaab und die frühere Vorsitzende Ulrike Müller gehören, Besuchstouren.

 

45 Diedesfelder stehen in diesem Jahr auf ihrer Liste. Die Informationen darüber, wer dafür in Frage kommt, beziehen sie aus ihrem „sozialen Netzwerk“, das aus Freundschaften und Bekanntschaften in der Kirche und der Dorfgemeinde besteht. Bei den Besuchen, die auch ins Altenheim führen, engagiert sich ein größerer Kreis aus Helferinnen, der über den Weihnachtmarkt-Gruppe hinausgeht. kkr

 

Quelle:

Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 288 

Samstag, den 10. Dezember 2016

Seite 15

Adventskalender (24)

 

Weihnachten bei Familie Lichtblick

Adventskalender (24): Tagesbegegnungsstätte organisiert Fest für Bedürftige – Viele Päckchen gespendet

 

Neustadter mit einem ganz besonderen Bezug zu Weihnachten möchten wir im Adventskalender 2016 vorstellen. Heute: Hans Eber-Huber und die Tagesbegegnungsstätte Lichtblick.

 

Der Lichtblick ist für viele seiner Besucher ihre Familie. „Da ist es selbstverständlich, dass man gemeinsam Weihnachten feiert“, sagt Hans Eber-Huber, Leiter des Lichtblicks. Auch für ihn ist die Weihnachtsfeier am heutigen Nachmittag seit vielen Jahren „ein Teil meines Weihnachtsfestes“. In den meisten Familien wird Weihnachten jedes Jahr gleich gefeiert, mit festen Traditionen und Ritualen. In der Lichtblick-Familie ist das nicht anders. „Diese Traditionen sind für unsere Besucher ganz wichtig“, sagt Eber-Huber. Seine Vorgängerin, Schwester Pat, führte die Weihnachtsfeier vor fast 20 Jahren ein. Und wie in anderen Familien wird vorher alles vorbereitet. Dabei helfen viele. Doch einer ist für alles verantwortlich, und das ist Hans Eber-Huber. Er übernimmt diese Aufgabe gern, „denn ich weiß, dass es für unsere Besucher ganz wichtig ist, und es ist mir ein großes Bedürfnis, das mitzugestalten“. Wie in vielen Familien ist die Stimmung an diesem Tag sehr emotional. „Da fließen auch einige Tränen.“

 

Die Lichtblick-Familie ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Etwa 60 Besucher und einige ehrenamtliche Helfer kommen zur Weihnachtsfeier, deshalb ist Eber-Huber froh, wenn das Wetter mild ist und im Freien gefeiert werden kann. Drinnen ist es schon vor Beginn der Feier arg eng. Ab 10 Uhr ist der Lichtblick geöffnet, auf den Tischen steht gespendetes Gebäck und Stollen, es gibt Kaffee und Tee. Richtig knapp wird der Platz in der Mittagszeit. Da gibt es ein einfaches Mittagessen.

 

Zum zweiten Mal spendet die SPD-Politikerin Giorgina Kazungu-Haß Fleischkäse. „Wir haben noch nie Politiker eingeladen“, sagt Eber-Huber. Kazungu-Haß habe im vergangenen Jahr angerufen, Fleischkäse gebracht und sei bei der Feier da geblieben.

 

Um 14 Uhr spielt der Posaunenchor Hambach-Winzingen. Eine halbe Stunde danach beginnt Dekan Armin Jung mit einem Gottesdienst. Hans Eber-Huber wird an Besonderheiten des Jahres und an verstorbene Besucher und Ehrenamtliche erinnern. „In diesem Jahr waren das leider ziemlich viele“, sagt Eber-Huber. Unter anderem Sigrid Wehr, die seit Beginn im Lichtblick mitarbeitete und viele Jahre die erste Ansprechpartnerin am Telefon war.

 

Im pfälzischen Dialekt wird Hans Eber-Huber einige unterhaltsame Episoden oder auch die Weihnachtsgeschichte erzählen. Außerdem ehrt er einige Helfer, und gemeinsam werden Weihnachtslieder gesungen. Dazu spielt Martin Ulmer Gitarre.

„Dann wird es spannend“, sagt Eber-Huber. Denn dann kommt Knecht Ruprecht und verteilt Päckchen. Die Geschenke kommen von Spendern, insgesamt sind knapp 170 Päckchen zusammengekommen. Ein Teil davon wird erst in den kommenden Tagen verteilt.

 

Quelle:

Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 300

Samstag, den 24. Dezember 2016

Weihnachtsfeier 2016

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Samstag 13. Oktober

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Aktualisiert am 09.09.2018

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