Ansprache Hans Eber-Huber zur Weihnachtsfeier 2017:

 

Liebe Freunde, eigentlich könnte ich einfach wieder meine Gedanken vom letzten Jahr wiedergeben:

 

Freud und Leid stehen ganz nahe beieinander, wir haben im fast vergangenen Jahr viel Freude und auch viel Trauer erlebt.

 

Wir denken insbesondere auch heute an unsere Verstorbenen an Heiko, Lis, Michel und an unseren Jieses , mit einem kurzen Schweigen.

 

Ich habe heute 1 kurze Geschichte mitgebracht und ein Lied, das eigentlich auf Kölsch verfasst wurde. Das Lied ist von den Höhnern und unsere Speedy hat es mir vorgestellt und ich habe versucht, es ins deutsche zu übersetzen:

 

 

Ne besondere Kalender

 

 

Hey, ich schenk dir einen Kalender,
einen besondere Kalender zum Advent.
Hey , ich schenk dir einen Kalender,
wo das beste fürs Leben drinsteht.

 

Dort hinterm1sten Türchen

findest Du die Phantasie,
hinterm  2ten steht Verständnis,
dann Humor und Euphorie.

Hinterm 5ten wohnt die Hoffnung,
hinterm 6ten Geborgenheit
und machst du dann die Siebte auf
findst du ne Menge zeit.

 

 

Hinter der Aacht und Neun versteckt sich -
die Freude und das Licht –

 

 

Zehn ,Elf un Zwölf sin wichtig-
Stärke, Jlöck un Zoversicht.


Zehn ,Elf und Zwölf sin wichtig -
Stärke, Glück und Zuversicht.

Die 13 und die 14
sind der Glaube, die Menschlichkeit,
jetzt Trost und dann die Freude,
und die geliebte Zweisamkeit...

 


Hinger 18 ne jode Jedanke –
dann die Achtung für Minsch un Dier
Hinter 18 ein guter Gedanke
dann die Achtung für Mich und Dich

 

Bei 20 ist alles offen- Jetzt fehlen nur noch vier...

21 ist die Fründschaff- die Freundschaft  , 22 Toleranz
jetzt feht nur noch der Friede
und alles strahlt in seinem  Glanz

24 ist der Hammer !
et jeiht nit öm Jold un Jeld

 

Es geht nicht um Gold und Geld

 

dohinger wunnt die Liebe -
et Wichtigste op dr Welt...

 

Dahinter wohnt die Liebe, das ist das Wichtigste auf der Welt..

Hey, ich schenk dir ne Kalender,
ne besondere Kalender zum Advent.
Hey , ich schenk dir ne Kalender,
wo et beste für et Levve dran hängk...

 

 

Der lange Weg – eine andere Weihnachtsgeschichte

 

Es waren nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Der kleine Junge aus dem Bergdorf freute sich auf das Fest. Am Tage vor Weihnachten schenkte der Junge seiner lieben Nachbarin einen glitzernden Stein von ganz besonderer Schönheit. Nie zuvor hatte sie einen schöneren Stein gesehen. Er funkelte von allen Seiten und reflektierte im Schnee und dem Sonnenlicht. Irgendwie schien er etwas BESONDERES zu sein.

 

Wo hast du denn diesen wunderschönen und kostbaren Stein gefunden?„, fragte sie den Jungen. Der Junge erklärte, dass es nur eine einzige Stelle auf der anderen Seite des Berges gäbe, an der man gelegentlich einen solchen Stein finden könne.

 

Es sei sehr gefährlich, an dieser Stelle zu klettern. Man könne die Steine kaum finden. Bei Nebel sei der Weg nicht zu erkennen und bei Nässe rutsche man ab. Dort sei eine kleine versteckte Höhle, dort würden manchmal Steine dieser Art gefunden. Er habe allein 5 Versuche gebraucht, um diese Stelle zu erklettern. Doch er habe die Hoffnung nie aufgegeben, so einen Stein zu finden. Im letzten Versuch nach 6 Stunden Klettern habe er den Stein dann endlich gefunden.

 

Er ist wundervoll„, sagte die Nachbarin. „Ich werde ihn mein Leben lang bewahren und immer an dich denken, wenn ich ihn betrachte. Es war sehr mutig von dir, es hätte auch alles schief gehen können! Ich hätte es gar nicht erst versucht, zu viele Unwegbarkeiten.“ Stolz und mit strahlenden Augen sagte der Junge: „Der lange Weg und den Mut, den ich aufbringen musste, sind ein Teil des Geschenkes. Wäre es einfach und ohne Hindernisse, hätte jeder diesen Stein gefunden. Das Wertvolle und Besondere liegt genau darin.

 

Liebe Freunde des Lichtblicks:

 

Nach welchen Steinen hast Du gesucht in diesem Jahr? Welche hast Du gefunden?

 

Welche Schönheit besitzt der Stein für Dich? Fällt er Dir noch auf oder hast Du den Stein aus den Augen verloren?

 

Welchen Stein hast Du aufgegeben, weil Du ihn nicht erreicht hast? Oder hat die Hoffnung versagt?

 

War der Weg Dir zu lang, gefährlich und steinig? Warum hast Du aufgegeben?

 

Welchen Stein vermisst Du, doch Dir fehlt der Mut, nach ihm zu suchen?

 

Nach welchen Steinen möchtest Du im nächsten Jahr suchen?

 

Für welchen Weg suchst Du vergebens eine Abkürzung?

 

Viele von euch haben hier im Lichtblick ein Stück Heimat gefunden oder wieder gefunden, oder aber ein Stück Familie und Geborgenheit. Diesen Stein nimmt euch niemand mehr, haltet ihn fest in eurer Hand und wirft ihn nicht einfach weg.

 

Manche von euch sind auf dem Weg, ihren Stein zu finden, ein riesengroßer Stein , fast ein Fels,  und sehen nicht die Kieselsteine am Rande des Weges. Schaut mal nach rechts und links, vielleicht findet ihr dort einen kleinen Stein, der euch auch weiterbringen kann.

 

Ich wünsche Euch, dass Ihr den Mut und die Ausdauer besitzt, Eure Steine für das neue Jahr zu entdecken und zu finden! Der lange Weg ist Teil des Geschenkes, nicht Teil des Misserfolges!

 

 

Wir haben in diesem Jahr nicht nur getrauert um die Toten, sondern auch viele Schönes erlebt, ich denke da besonders an die Eröffnung unseres Hausratladens, an unsere fleißigen Solipaktarbeiterinnen und Arbeiter.

 

Ich denke besonders an auch 2 Frauen, die seit ganz vielen Jahren hier mehr oder weniger präsent sind und sich sehr für den Lichtblick engagieren. Sie möchte ich heute besonders erwähnen und stellvertretend für alle, die hier mithelfen, Dank sagen.

 

Unsere Moni erfreut uns nicht nur jeden Tag mit mehreren selbstgebackenen Kuchen. Nein, sie hat sich auch sofort bereits erklärt, das große Loch, dass unsere Lis hinterließ auszufüllen und kümmert sich im 14 tägigen Rhythmus ums Frühstück. Aber das ist noch nicht Alles. Moni engagiert sich auch inhaltlich um das Los der bedürftigen Menschen, besucht Seminare und Kongresse im Auftrag des Lichtblicks und engagiert sich auch in vielen anderen Bereichen. Seitdem wir wieder Samstags geöffnet haben, macht sie Dienst und ist stets bereit zu helfen, wenn Not an der Frau ist.

 

Ich danke dir ganz herzlich !

 

Die zweite Frau ist aus ihrem langen Dornröschenschlaf erwacht. Nur hier war es kein Prinz, der sie wachgeküsst hat, sondern hier war es der Lichtblick, der Unterstützung und Hilfe nach dem Tod unserer lieben Lis dringend benötigte.

 

Was mich ganz besonders freut ist, dass Yvonne sich nun auch beruflich orientiert und eine Berufsqualifikation mitmacht. Und was mich da noch mehr freut, ist, dass sie wie selbstverständlich nachmittags und Samstag Dienst im Lichtblick tut.

 

Ich danke dir ganz herzlich

Woinachsgschischd 2017

 

Jedsd isses widder mo sowait, heid ist de 24. Und wir denken an des kleene Bobbelsche, des do ganz weid, unne for isch wees ned wie viel Joar uff die Weld kumme is.

 

Isch verzehl eisch jo immer bissel was so im ledschde Joar geloffe is in unserm Lischdblick.

 

Geloffe is viel  - faschd zu viel.

 

 Mer hänn in dem joar  kee 20 Joar Lischdblick ghabt, des wer ach  geloche, denn des hemmer a joar vorher ghabt.

 

Wobei, des wäär villeischt ach ned verkehrd. Es heest jo, dass es vieele Beriehmheide gibbd, die werren jedes Joar a joar jinnger, warum soll des ned ach fer de Lischdblick gelde. Un im Jaor 2018 gäbs de Lischdblick seid 19 Joar, e joar druff seid 18 joar und so wieder un im Joar 2037 dedde mer dann die Eröffnung feiern.

 

Nee so äfach is des ned. Wir alle wern immer elder und ach de Lischdblick werd langsam erwachse.

 

Mit 21 do ghärtd em die ganze Weld, do kennd mer Bääm ausreisse, do hod  mer kraft un ganz schee Power. Un unsern Lischdblick hod schun ganz schee Power.

 

Des hemmer dene leid zu verdange, die hier im Lischdblick schaffe, butzse, uffräume un nach dem Reschde gugge.

 

Isch will do gar nimmand besonders nenne, außer viellelischt unser Lis, die leider vun uns gange is. Was die so geleischdet hot, merke mer erschd, seitedem sie nimme do is. Na ja, eischendlisch isse jo do, midde unner uns und freet sisch, dass mir alle beisamme sin.

 

Wenn isch ach noch nenne will, ist nadierlisch unser Spiidy, die iwerall rumwerkeld un ohne unnerlass fer de Lischdblick do is. Wenn mer die Speedy ned hedden, gäbs jeden dach nur Wasser un brod, ken Kaffee und kee Milsch, de Zucker ded fehle un de Kühlschrank kenndemer verkaafe, weil ehh nix drin weer.

 

Unsere 2 Heerde dede mer ins Ibay schdelle, weil mer nix zum koche hedde un fer des wasser und brod kenne mer  ach garken herd gebrauche.

 

Ach kee Klopaier  wer do, und ihr missten eisch den Hinnere, na ja redde mer ned defuu.

 

Die Briie ded aus de Naas laafe ohne tempodaschdiescher, , des wer awwer ach egal, weil mer jo eh nix zum Putze hedden.

 

Un wenn se ned do weer, dann ded des komische Gereisch fehle, wenn se jemand aarufe duud.  Denn schdat des normale Telefonsignal greischd do en Senger rum als deder gschlachdet werre.

 

Un was weer dann noch, wenn die Spiidy heid sache deed: Rutsche mer doch de Buggel runner, isch geniees jedsd mei Rende und isch wanner aus nach Majorka zum Ballermann.

 

Do loss isch misch verweene, drink jeden Tach en Eemer Sangria und vernasch jeden Dach 10 Menner.

 

Des kennd jo bassiere.

 

Do deede mer ganz schee dumm aus de Wesch gugge.

 

Do geebs kee Worschd meer zum Friehschdick, ach kee Grummbeere zum Middachesse, do hod mer nimmand meer zum verzeehle, zum klaache und zum jammern und zum klatsche.

 

Unser Spieeddy is ned nur die schnellste maus von mexiko, sonnern ach die Fraa, die immer e offenes Ohr hod. Sie ist eefach die Oma, Mudder, Schwester, Bruuder un viels mehr fun neischdad, zu ihr kumme alle Leid, wenn se was uffem herze henn.

 

Un so a fraa gehd dann eefach weg und losd sisch den hernschädel bruzzlle und ligt de ganze Dach am Schdrand fun mallorca?

 

Des gibsd doch ned, des kannisch gar ned klaawe.

 

Awer isch meen, es is haldemol so, die Spiidy kann due und lasse was se will.

 

Vielleischd geht se ach in die Prerie und hieded Schafe odder Lamas?

 

Was wees isch, was se machd wenn sie in Rende iss.

 

Es kennd ach sei, dass se de ganze Dach vor de Glotze hockd, Schpord gibt’s immer zu jeder Uhrzeid.

 

Morschens, mittags, owwens und nachds hockd se dann im Sessel, legt ihr Fies uff de Hocker un fiewwerrd dem Schbiel in der 7. Liga Glickerfischbach gesche Heschdeschdee endgesche.

 

Was wwes isch, was se machd, wenn se in Rende is.

 

Es kennd nadierlisch ach sei, dass sie in die Volkhochschul geht und Schinesisch fer Aafänger anfangt zu lerne. Odder awwer Tai chi orrer Joga fer Rendnerinne ?

 

Orrer vielleischd ach Koche fer Aafänger.

 

Was wees isch, was se machd, wenn sie in rende iss.

 

Eischendlisch wees isch genau, was se machd- sie wird des Gleische mache wie in die viele lange joore vorher.

 

Sie schded frie morschens uff, ned um ihr Badeduch uff de Liegeschduhl am Schwimmingpool zu legge, sonnern um sisch die Zee und alles annere zu butze. Dann machd so noch so annere Sache und los gehds ins Auto un los geht’s Rischdung Amalienstroos 3. Un was se machd, des kenne mer uns denge: Koche, schlawwere,Telefoniere, schlawwere, raache,schlawwere,  uffräume, sauwerrmache, schlawwere, rache , schlawwere, eikaafe, schlawwere, verkaafe, rache, telefioniere, rache und noch viel anneres.

 

Und des alles, so hoff isch doch noch viele lange joore bei uns im Lischdblig.

 

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Samstag 13. Oktober

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